Books of the month

Eine meine Lieblingsbeschäftigungen ist das Lesen von Büchern. Ich lese jeden Tag, morgens auf dem Weg zur Arbeit in Bus & Straßenbahn und natürlich auch abends auf dem Heimweg, unterwegs im Zug oder Flugzeug, im Fitnessstudio auf dem Fahrrad, am Wochenende daheim auf dem Sofa und Fatboy, abends vor dem Schlafengehen. Ich suche ständig nach neuen Autoren, aber die Bücher meiner Lieblingsautoren lese auch gerne immer mal wieder zwischendurch, vor allem dann, wenn die neue Lieferung von Amazon auf sich warten läßt. Da kommt im Laufe eines Monats so einiges zusammen. Im Januar habe ich folgende Bücher gelesen:

  • „Coyote Blue“ von Christopher Moore. Ich hab ja alle Bücher von ihm schon gelesen und in meinem Besitz. Chris‘ Humor ist einfach klasse (schaut auch mal in auf meine Link-seite bzw. auf seine Facebookseite) und jedes Buch macht einfach unheimlich viel Spass. Immer wieder. Ich könnte von jeder einzelnen Seite etwas zitieren, aber ihr solltet das Buch lieber selbst lesen, am besten im Original.
  • „The Hippopotamus“ von Stephen Fry. Es war ein Geschenk von einem Freund. Interessanter Stil, zumindest teilweise und ganz besonders im einleitenden Teil. Ein wenig *ähem* vulgär, würde ich sagen, aber im Vergleich zu anderen Büchern, die ich schon gelesen habe, noch relativ harmlos. Tierliebhabern (insbesondere Pferdefreunden) würde ich von der Lektüre eher abraten.
  • „Things my girlfriend and I have argued about“ von Mil Millington – Meine Neuentdeckung des Jahres und eine Empfehlung von Christopher Moore. Es ist kein Beziehungsratgeber, sondern tatsächlich ein Roman, der aus einer Website bzw. Kolumne entstanden ist. Die Story ist auch ganz witzig, aber alleine die Streitgespräche im ganz normalen Alltag eines englisch-deutschen Pärchens sind einfach nur zum Brüllen. Und obwohl es doch teilweise wirklich anstrengend und extrem chaotisch klingt, kann ich nicht leugnen, das ich eine derartige Beziehung trotzdem irgendwie reizvoll und unglaublich spannend finde.
  • „I don’t want to kill you“ von Dan Wells. Alles begann mit „I’m not a serial killer“, ein Buch über einen jungen Soziopathen, der seiner Mutter im familieneigenen Bestattungsunternehmen hilft, ansonsten aber versucht ein normales Leben zu führen. Bis ein Serienmörder, der sich später als Dämon herausstellt, die Stadt unsichr macht, bis ihn unser Held am Ende zur Strecke bringt. Dan Wells hat dann entschlossen, die Geschichte weiter zu erzählen und den Jungen von nun an in jedem Buch einen anderen Dämon jagen und töten zu lassen. Die ist jetzt der 3. Teil, das zweite Buch mit dem Titel „Mr. Monster“ erschien letzten Sommer, und liest sich wirklich gut. Spannend, gut geschrieben aus der Perspektive des Jungen, gibt es auch interessante Einblicke in das Denken eines Soziopathen, der ständig auch gegen sich selbst kämpft.
  • „Instructions for living someone’s else life“ von Mil Millington. Weil mir das erste Buch so gut gefallen hat, lesen ich diesen Autor natürlich weiter und wurde nicht enttäuscht. Stellt euch einfach vor, ihr geht abends mit Freunden einen trinken udn wacht am nächsten Tag nicht nur mit einem ordentlichen Kater, sondern auch neben einer völlig fremden Frau, in fremden Klamotten und einer fremden Wohnung auf. Ok, kennt der eine oder andere vielleicht. Aber das ist nicht alles. Es ist außerdem 18 Jahre später, ihr seid selbst nicht mehr 25 sonder 43 und die gute ist eure Ehefrau. Dann Spaß kann beginnen. Und es ist wirklich wieder sehr lustig, zum Ende auch ein klein wenig romantisch.
  • „Full dark, no stars“ von Stephen King. Der Held meiner Jugend, obwohl er mich nicht mit jedem Buch begeistert hat. Sein letzter Roman, „Under the Dome“, war allerdings wieder mal ganz besonders lang, sehr gut geschrieben, spannend erzählt, gut mit ausgearbeiteten Charakteren. Sein neuestes Werk lese ich nun gerade. Es ist diesmal kein Roman, sondern eine Sammlung von 4 Novellen, und seine Novellen sind mir zumindest lieber als seine Kurzgeschichten. Ich habe jetzt die erste gelesen und weiß noch nicht so recht. Der Stil ist natürlich gut, es ist auch relativ spannend geschrieben, aber die Story selbst – naja, geht so. Hab auch schon deutlich Schlechteres gelesen. Ich les einfach mal weiter, mal sehen, was noch so kommt. Nachtrag: Die nächste Geschichte ist bzw. war schon deutlich besser, ich war also wohl nur ein wenig vorschnell. Kommt schonmal vor.

Vorschau für nächsten Monat:

  • „Love and other near death experiences“ von Mil Millington
  • „The weed that strings the hangman’s bag“ von Alan Bradley
  • „One of our Thursdays is missing“ von Jasper Pforde
  • „A walk in the woods“ von Bill Bryson
  • …schaun wir mal, was noch
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