Unbeständiger als das Wetter

Und noch eine neue Kategorie, die mir heute erst in den Sinn gekommen ist. Ich stelle vor: das Olameter. Es soll meine aktuelle Stimmung bestimmen bzw. messen und vielleicht irgendwann auch Vorhersagen ermöglichen. Naja, ist vermutlich völlig aussichtslos, schließlich bin ich eine Frau.

Gut, wie komme ich denn jetzt schon wieder auf so eine komische Idee? In letzter Zeit bin ich ja ein wenig aufgedrehter und quirliger als noch vor ein paar Monaten, also scon so in der oberen Häfte des Olametermessbereiches, vielleicht zu vergleichen mit einer Hochwetterlage. Heute morgen fand ich mich dann an meinem Schreibtisch wieder, hatte das starke Gefühl eines plötzlichen Schlechtwettereinbruchs. Ok, Montage im Büro sind oft nicht lustig, ich schlafe Sonntagnacht nämlich in der Regel sehr schlecht, aber das wars nicht. Ich dachte nur: Oh nein, war’s das jetzt schon wieder mit der guten Laune? Ist die gute Phase schon vorbei? Muss ich den Blog gleich wieder schließen, denn rumgemeckert und gejammert soll hier möglichst nicht werden. Kurz: Ich war doch ein wenig besorgt.

Ich will euch jetzt aber auch nicht unnötig beunruhigen – dies wird keine Abschiedsnotiz. Was ist passiert? Montag abend geht die Ola ja jetzt immer zum Sport und läßt sich von ihrem Lieblings-Personal Trainer mal so richtig schön foltern…äh, fit machen. Und das bedeutet: 30 min Schabernack treiben, theatralisch rumjammern wo es nur geht, Spaßposen a la „The Incredible Hulk“ machen, mit letzter Kraft zur Wasserflasche robben und natürlich möglichst ungraziös von Bällen und Matten rollen. Was soll ich sagen – da kann ich mich einfach nicht zurück halten, es geht einfach nicht, und schwups ist die schlechte Laune wieder weg. Und jetzt muß ich dringend an meinem Schlafdefizit arbeiten.

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