Maroni!!!

Ich war letztes Jahr auf einem Thanksgiving Dinner, organisiert von der Kochschule Frank Petzchen. Das wollte ich schon immer mal ausprobieren, aber für sich selbst macht man sowas ja mal nicht einfach so eben, einen ganzen Truthahn und das ganze Zeugs drumherum. Als Vorspeise haben wir Maronensuppe gekocht (und gegessen natürlich auch) und weil die so lecker war, super in die kalte Jahreszeit paßt und noch dazu total einfach zu machen ist, habe ich sie inzwischen schon zweimal nachgekocht. Einmal zu Weihnachten für die Familie und dann nochmal gestern abend als heutiges Mittagessen für die Kollegen im Büro. Alleine schaffe ich den Riesentopf Suppe ja nicht, will mich schließlich auch nicht die ganze Woche davon ernähren, lecker hin oder her.  Für ca. 10 Personen, serviert als Vorspeise, braucht man:

  • 3 Möhren, in Scheiben geschnitten
  • 3 Stangen Staudensellerie, in kleine Stücke geschnitten
  • 3 mittelgroße Zwiebeln, klein geschnitten
  • 2 El Butter, darin wird das Gemüse ca. 5 Minuten angebraten
  • 1/4 l Weisswein, auf das angebratene Gemüse gießen
  • 1 1/2 l Hühnerbrühe, auch ab in den Topf
  • 750 g Maronen (vorgekocht, im Vakuumpack)

Das Ganze wird dann ca. 25 min gekocht, bis das Gemüse weich ist. Anschließend mit dem Pürierstab fein pürieren – da ich zur Zeit keinen habe, habe ich den Eintopf einfach in meinen sonst eher für Cocktailmischungen verwendeten Standmixer umgefüllt, portionsweise natürlich, und so in eine cremige Suppe verwandelt. Was jetzt noch fehlt ist ein Becher Sahne, dann wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Das ursprüngliche Rezept verlangt noch nach Zucker und Nelkenpulver, aber das ist Geschmackssache. So, und jetzt kommt zum Abschluß noch die allerletzte Zutat hinein: Mehr Alkohol, der nicht verkocht wird. Vorgeschlagen sind 3-4 EL Cognac, da ich den nicht hatte, hab ich stattdessen Glenfiddich Single Malt Scotch Wiskey genommen. Und, was soll ich sagen? Es war lecker!

Vermutlich kann man statt des Alkohols auch einfach mehr Gewürze reinwerfen, Ingwer wäre vielleicht ne Idee oder auch ein bißchen Curry. Als vegetarische Variante einfach Hühner- durch Gemüsebrühe ersetzen. Dazu ein wenig Brot reichen. Ein Foto gibt es hier diesmal nicht – eine pürierte Suppe ist jetzt nicht so besonders spannend, in diesem Fall halt ein so leicht orange-bräunliches Einerlei. Aber Hauptsache es schmeckt. Prost!

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