Hunde und andere Spielgefährten

Nun, ich weiß ja nicht ja nicht genau wieviele von euch sich hier schon auf den anderen Seiten umgeschaut haben, aber es ist euch möglicherweise aufgefallen, dass es eine Seite gibt, in der sich eine Liste befindet, die immer mal wieder ein Stückchen weiter wächst. Ich bin nämlich zur Zeit ein klein wenig zerstreut und vergesse schon einmal Dinge, dich ich gerne mal haben oder machen würde. Irgendwann einmal. Nun, es geht hier heute um Punkt Nr. 7 – einen eigenen Hund. Meine Eltern haben seit etwas mehr als einem Jahr einen neuen Hund (die kleine Schneeschnute auf meiner Fotoseite), alle meine Nachbarn hier haben einen Hund, die meisten meiner Kollegen sind Hundebesitzer bzw. -liebhaber und ich hätte auch so unheimlich gerne einen eigenen Hund. Jedes Mal wenn ich in der Stadt einen kleinen Mops oder eine französische Bulldogge sehe, kriege ich ganz glänzende Augen und gerate in Verzückung. Zum Glück kann ich mich noch beherrschen und stürze mich nicht gleich auf das arme Tier, um es zu streicheln und zu knuddeln. Mit Müh und Not kann ich mich auch davon abhalten, ein Foto zur Erinnerung zu schiessen. Warum ich trotzdem keinen Hund habe? Nun, ich habe zwar viel Platz, aber leider einfach nicht genug Zeit für einen eigenen Hund. Ich geh früh morgens aus dem Haus, bin bis abends im Büro und die meiste Zeit, die ich zu Hause verbringe, schlafe ich vermutlich. Das soll kein Gejammer sein, ist hier ja auch strengstens verboten, sondern einfach nur eine Feststellung. Ein Hund wäre vermutlich ziemlich einsam und gelangweilt, den ganzen Tag so alleine zu sein und mich nur am Wochenende mal tagsüber zu sehen, d.h. wenn ich nicht gerade irgendwo auf Reisen bin.

Manchmal denke ich mir dann, ein Freund wäre vermutlich praktischer: Den kann man auch mal ein paar Tage alleine lassen oder ohne schlechtes Gewissen bei seinen Freunden oder Eltern abladen, man braucht nicht mehrmals am Tag mit ihm Gassi gehn und wenn man ganz viel Glück hat, ist er bereits stubenrein und schafft  es sogar, sich selbst zu füttern. Ok, man muß vermutlich auch ein paar Abstriche machen: Erzogen kriegt man ihn wahrscheinlich nie, schnarchen tun vermutlich beide, wenn man Pech hat, allerdings kann man dem Hund vermutlich eher klar machen, dass er woanders schlafen muß. Vor allem, wenn er irgendwas Stinkendes verspeist hat oder die ganze Nacht mit Freunden um die Häuser gezogen ist und sturzbetrunken mitsamt Klamotten neben einem kollabiert. Aber wenn sie einen dann wiederum mit großen Augen anschauen und sich an einen kuscheln, kann man ihnen wohl auch nicht allzu lang böse sein. Ganz toll wäre natürlich ein Freund, der einen Hund hat, solange Bello nicht im Bett schläft, denn – bei aller Liebe – das geht ja wohl garnicht.

Und wo wir gerade so schön bei dem Thema sind, muß ich euch noch ein kleines Geständnis machen. Ich war nämlich nicht so ganz ehrlich. Nein, ich habe keinen Freund, dafür aber seit etwa 3 Jahren einen Hund. Was? Wie geht das denn? Habt ihr noch garnicht bemerkt? Nun ja, ich rede halt nicht so oft über ihn. Sein Name ist ‚Ugly‘. Er ist wirklich sehr scheu und versteckt sich immer wenn Besuch kommt. Vermutlich ist es ihm ein wenig peinlich, weil, naja, er kann halt nicht bellen, mit dem Schwanz wedeln klappt auch nicht und gegen Einbrecher ist er, wie sich gezeigt hat, völlig nutzlos. Ansonsten ist er aber ein ganz Lieber, stubenrein, haart nicht, kuschelt gerne und schläft genauso viel wie ich. Heute nachmittag, als er ein kleines Nickerchen im Wohnzimmer gemacht hat, habe ich mich mal leise an ihn ran gepirscht und ein Foto geschossen. Sieht er nicht süss aus, der Kleine?

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1 Kommentar

  1. […] einem, der 600 km weit weg bei meinen Eltern wohnt. Allerdings scheint mein ursprünglicher Plan B, Freund mit Hund, noch weitaus aussichtsloser zu sein. Ich guck dann mal weiter Fotos und […]

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