Vom Kampf gegen Windmühlen

Och nö, jetzt ist es doch schon wieder so spät geworden und ich hab noch hab noch keine literaturnobelpreiswürdigen literarischen Kunstwerke fabriziert. Um ehrlich zu sein, würde ich jetzt auch (fast) lieber in mein Bettchen und einen dornrößchengleichen oder auch komatösen Schlaf fallen. Ha, wollte ich doch glatt ‚rorndößchen‘ schreiben, erschien mir dann aber doch irgendwie komisch. Aber nein, es soll mir noch nicht vergönnt sein, denn unten im Keller rödelt die Waschmaschine noch lustig vor sich hin, weil ich Dussel vergessen habe, das Kurzprogramm zu wählen. Nun, ich hoffe mal, ich vergesse nicht nachher die Wäsche auch tatsächlich aufzuhängen, nachdem ich mit dem Post hier fertig bin. Man weiß ja nie und ich bin wirklich sehr müde. Die letzte Nacht war nämlich ein klein wenig unruhig, würde ich mal so sagen. Ok, ich schlafe ohnehin niemals wie ein Stein, sondern zappel die ganze Nacht herum; vielleicht zu vergleichen mit einem Fisch auf dem Trockenen, der sich immer wieder hoch wirft, in der Hoffnung das Wasser zu treffen. Ich wache so in etwa alle 2 Stunden auf und träume eigentlich in jeder noch zu kurzen Schlafphase. Da kommt ganz schön viel Zeugs zusammen, sag ich euch. Naja, ab und an kommt es auch vor, dass ich aus einem Traum hoch schrecke und dann schon mal nen Momentchen brauche, um mich wieder zu orientieren und in die Realität zurück zu holen. Letzte Nacht träumte ich, ich hätte etwas ganz Wichtiges (fragt jetzt bloß nicht nach Details, ist schon zu verschwommen) vergessen habe und irgendwie hab ich dann nach etwas ruckartig gegriffen. Jaaaaa, irgendwann bin ich dann aufgewacht, so gegen 2 Uhr möglicherweise, und stellte fest, dass mein Nachtisch irgendwie in Richtung meines Bettes gekippt ist (gezogen wurde?) und sich sämtliche, auf ihm ursprünglich befindlichen Gegenstände nun bei mir im Bett bzw. auf mir und um mich herum verteilt waren. Bei besagten Gegenständen handelte es sich um 2 Wecker, einen Blumentopf mitsamt Pflanze, ein paar kleinere, nicht weiter erwähnenswerte Dinge,  die da eigentlich überhaupt nix zu suchen haben und schon längst mal weggeräumt werden sollten, und natürlich: Ein volles Glas Wasser! Super! Das meiste Wasser wurde zwar von meiner Bettdecke abgefangen, ist dann beim Aufstehen auf die Matratze getropft. Ok, war jetzt nicht weiter schlimm und gab mir zugleich die Möglichkeit, mal die andere Hälfte des Bettes auszuprobieren. War gar nicht mal so unbequem, vielleicht sollte ich einfach mal im Wochenrhythmus wechseln und auf der anderen Seite schlafen. So langsam habe ich mich ja daran gewöhnt, nicht mehr in der Mitte zu schlafen, wäre also eine weitere Steigerung. Ich nenne es: Das Projekt 2011. Oh, ich glaube, die Waschmaschine ist fertig, d.h. die Pflicht ruft. Und dann gehts ab ins Bettchen. Auf welche Seite – verrate ich nicht.

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2 Replies to “Vom Kampf gegen Windmühlen”

  1. so, jetzt war ich auch mal hier. Sehr schön. Grüße aus HH, Oli

    1. DANKE! Und ganz liebe Grüße zurück 🙂

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