New books of the month

Und hier kommt sie, die vermutlich lang und sehnsüchtig erwartete Februarausgabe. Ja, ich weiß, es ist schon März und ich bin ein wenig später dran, aber ich hatte zu tun. Was mich natürlich nicht vom Lesen, sondern nur vom Schreiben abgehalten hat. Und auch wenn der Februar ja der kürzeste Monat des Jahres ist, war meine Leseausbeute gar nicht mal so schlecht, obwohl mich nicht jedes Buch auf meiner Liste restlos begeistert hat und ich eins nun schon zum zweiten Mal unbeendet wieder weggelegt habe, aber dazu komme ich später noch. Dann lasst mich mal kurz überlegen, was ich denn nun alles so gelesen habe und in welcher Reihenfolge. Momentchen, ich hab da ne Idee, als kleine Hilfestellung für mich und Visualisierung für euch gibts einfach mal ein buntes Bildchen.

Die Bücher sind hier einfach mal nur so nach Größe gestapelt, die Reihenfolge war ein bißchen anders und zwar:

  • „Love And Other Near Death Experiences“ von Mil Millington mußte ich natürlich unbedingt lesen, nicht nur wegen des interessanten Titels allein, sondern auch weil mir die anderen Bücher dieses Autors so gut gefallen haben und der Humor echt klasse ist. Ich wurde nicht enttäuscht, das kann ich euch sagen. Eine verrückte Story über einen Radiomoderator, der durch Zufall dem Tode entkommt und dann unfähig ist, auch nur die kleinsten Entscheidungen zu treffen. Aber eigentlich ist die Story auch nicht so wichtig, denn es sind die Charaktere und die witzigen Dialoge die Mil’s Bücher zu einem ganz besonderen Genuß machen und einen immer wieder zum Lachen bringen.
  • „Fool“ von Christopher Moore hab ich schon einmal gelesen, mußte ich aber jetzt doch noch ein zweites Mal lesen nachdem Chris angemerkt hat, dass die Lektüre von Mil Millington’s Bücher wohl ausschlaggebend für die umfangreiche Verwendung der Wörter ‚tosser‘, ‚wanker‘ and ‚twat‘ in diesem Buch war. Nun, „Fool“ ist ein wenig anders als die anderen Bücher vom Author Guy und ich muß sagen, mir hat’s beim zweiten Mal lesen besser gefallen als beim ersten Mal und ich werde es auch gerne noch ein drittes, viertes… Mal lesen.
  • „The Weed That Strings The Hangman’s Bag“ von Alan Bradley ist das zweite Buch einer Serie um eine 11-Jährige mit einer Leidenschaft für die Chemie (ach, da schau her), die auf ihre ganz besondere Art und dank ihre immensen Neugier Mordfälle löst. Ich mag ja Krimis und diese Story hat Charme, Humor, interessante und gut dargestellte bzw. beschriebene Charaktere und noch dazu gibt es Beschreibungen von diversen chemischen Experimenten – dazu wird es auch noch ein Zitat in „English Only“ geben, irgendwann mal, muß erst noch was aussuchen.
  • „One Of Our Thursdays Is Missing“ von Jasper Fforde wollte ich eigentlich schon etwas früher im Monat lesen, es ist aber erst später als geplant erschienen. Auch Teil einer Serie von mehreren Büchern und eine Fantasy-Geschichte, die in und außerhalb der Bücherwelt spielt und die ich aufgrund ihrer unterhaltsamen und interessanten Charakter ganz gerne mag. In diesem Teil kommen die meisten jedoch gar nicht vor, denn es spielt was ausschließlich in der Bücherwelt, wo die Charaktere doch etwas anders sind als ihre ‚realen‘ Vorlagen. Ich habe einfach das ‚plock, plock‘ von Pickwick dem Dodo vermisst, es war aber trotzdem kein so schlechtes Buch.
  • „A Walk In The Woods“ von Bill Bryson hatte mir ein Kollege empfohlen, der es, wie sich später herausstellte, selbst noch gar nicht gelesen hat. War aber nicht schlimm, sondern weitestgehend sehr unterhaltsam und lustig. Bill Bryson bewandert mit einem Jugendfreund den Appalachian Trail, so mehr oder weniger, und erlebt dabei so manch lustiges Abenteuer. Ich sag nur: Bären! Interessant fand ich einige Teile des Buches auch, weil ich an den gleichen Orten vor ca. 3 Jahren auch gewesen bin, da kommen Erinnerungen hoch.
  • „Bridget Jones’s Diary“ von Helen Fielding besitze ich auch deutsch schon seit vielen Jahren und hab’s bestimmt schon 5-6 Mal gelesen. Und natürlich auch den Film mehrfach gesehen. Aber ich wollte es doch mal auf englisch lesen und es war wie immer super. Liest sich immer wieder locker weg und wird nie langweilig. Außerdem fühle ich mich im Vergleich zu Bridget immer so unheimlich normal.
  • „Sex and the City“ von Candance Bushnell: Ich kenne natürlich die Serie und beide Filme und mochte diese eigentlich auch im Großen und Ganzen. Außerdem habe ich von der Autorin schon 3 andere Bücher gelesen, die ich jetzt auch nicht allzu schlecht fand. Vor ein paar Monaten habe ich mir dann auch dieses Buch bestellt, angefangen zu lesen und nach ein paar Seiten wieder weggelegt, weil es mir nicht gefallen hat. Jetzt dachte ich mir, ich versuch’s einfach nochmal und hab mich gezwungen, bis ungefähr zur Hälfte weiter zu lesen. Dann konnte ich nicht mehr. Es ist langweilig und noch dazu regelrecht nervig und deprimierend, die Charaktere sind zahlreich und so oberflächlich, eine Story ist im Prinzip nicht vorhanden, es ist einfach nur wirres Gelaber und hin-und-her. Mir ist schleierhaft, wie dieses Buch als Vorlage für die Story und Charaktere der Serie dienen konnte, denn außer dem Handlungsort und ein paar weniger Namen, konnte ich keine Gemeinsamkeiten feststellen. Keine Ahnung, ob ich dieses Buch jemals weiterlesen werde. Vielleicht wenn ich mal extrem glücklich und unerträglich gut gelaunt bin und mich aus unerfindlichen Gründen nach Frust und Depression sehnen sollte, dann vielleicht.

So, und dieses Mal mache ich es etwas spannend und verrate nicht, was ich im März lese. Nur so viel sei gesagt: es gibt Lustiges, Gruseliges, Modernes und Klassisches.

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