Wild Wild West

So, es ist mal wieder soweit: Die Ola verkrümelt sich in ein paar Tagen und verschwindet in einen langen und wohl verdienten Urlaub. Und dieses Jahr wird nicht nur irgendwo ein wenig Sightseeing gemacht oder gar einfach nur auf der faulen Haut am Strand rumgelegen. Nein, es wird spannend und abenteuerlich. Naja, könnte immerhin sein, denn schließlich geht es in den Wilden Westen, auf nach Amerika! Ich könnte jetzt ja schreiben, dass ich total aufgeregt bin, gespannt wie ein Flitzebogen oder gar sowas von freudig erregt, aber auch wenn es schon in 4 Tagen losgeht, bin ich eigentlich ganz ruhig. Der Flug ist gebucht, der Mietwagen reserviert, dieses Mal habe ich auch gleich 3 Chauffeure – ähm, ich meine natürlich Freunde mit Führerschein dabei, die Hotelzimmer sind sind auch bereits reserviert, d.h. die Route steht und mit freundlicher Unterstützung von Google Maps habe ich mit Hilfe der Hotellocations mal eine kleine Reiseübersicht gebastelt:

Wir beginnen unsere etwa 2000 Meilen und ca. 16 Tage dauernde Reise in Las Vegas und fahren dann erstmal Richtung Südosten zum Grand Canyon. Danach weiter zum Canyon de Chelly, der angeblich wunderschön und das am besten gehütetste Geheimnis Arizonas sein soll – ich bin schon sehr gespannt. Es geht noch ein Stückchen weiter nach Osten, zum Mesa Verde, und nach etwas längeren Aufenthalt nach Durano fahren wir wieder Richtung Nordwesten, denn wir wollen ja schließlich noch mehr Nationalparks sehen und im Bryce Canyon wandern gehen. Nach einem kurzen Aufenthalt in Vegas, zum Spielen, Heiraten oder auch nur Schlafen, geht es dann ins Death Valley, wo wir hoffentlich nicht verloren gehen. Schließlich will ich ja auch noch den Yosemite Nationalpark sehen, die Golden Gate Bridge in San Francisco überqueren und vielleicht auch Alcatraz besuchen, dann zum Abschluß noch die Küstenstraßen entlang brausen und am letzten Abend auf die Hollywood Hills schauen. Ach, das wird bestimmt ein ganz toller Urlaub und keine Sorge, ich habe nicht vor unentwegt darüber zu posten oder gar hunderte Fotos hochzuladen. Momentan schwebt mir vor, ein kleines Fotoprojekt zu machen – nur ein ganz besonderes Foto für jeden Tag, schaun wir einfach mal was dabei heraus kommt.

Teile diesen Beitrag:

3 Replies to “Wild Wild West”

  1. Herzlichen Glückwunsch – es wird Dir gefallen! Ich war fast überall da auch schon – in Durango haben wir auch mal übernachtet. Da ich Blümchenfan bin, hat es mir an der Küste (z. B. in den Parks der Städte) am allerbesten gefallen. Los Angeles fand ich viiiiel zu groß und enttäuschend. Das heißt aber nix. Die Naturdenkmäler sind schwer beeindruckend. Und: Nimm genug Wasser und Schuhe mit dicken Sohlen mit ins Death Valley 😉

    1. Das ist ja cool! Danke für die Tipps Ruthie, muss dringlichst noch ordentliche Schuhe kaufen, wir wollen ja auch viel wandern. Und für Los Angeles haben wir auch garnicht soviel Zeit eingeplant, weils halt im Vergleich zu San Fransisco sowie den Nationalparks und der Küste nicht so toll sein soll. Mal sehn, ob ich auch ein paar schöne Blümchen vor die Linse kriege 🙂

      1. Oh ja, da freu ich mich schon drauf! Bis San Diego runter fahrt Ihr leider nicht – dort fand ich’s am allerschönsten – Hibiskushecken, Palmen, Bougainvilleen, Kakteen, Paradiesvogelblumen – Stadt, Meer, Sonne. Alles da, was das Herz begehrt 😉

Wenn Du auch etwas dazu sagen möchtest...