Wild West – Day 1

So meine Lieben, ich bin doch inzwischen tatsächlich im Wilden Westen angekommen. Die Reise war lang, sehr lang, und sehr ermüdend – vor allem, wenn man so wie wir geschätzte 1,5 Stunden (gefühlte 6 Stunden) an der Immigration warten muss, um dann mal kurz 1 Minute Smalltalk mit einer netten Dame in Uniform zu machen. Gut, wenn wir anschließend einfach gemütlich aus dem Flughafen rausmarschieren und in den Urlaub hätten starten können, wäre es vermutlich auch nicht ganz so schlimm gewesen. Aber nein: stattdessen mußten wir vor unserem Anschlußflug noch einmal die Security passieren, wo wir auch nochmal so 45 Minuten gewartet haben; dann war unser 4 Stunden-Flug wohl auch ein klein wenig länger in der Luft als geplant und vom Flughafen in Las Vegas zu unserem Hotel, das quasi gleich neben dem Flughafen liegt, haben wir dann auch nochmal fast 2 Stunden gebraucht, weil erst das Gepäck und dann das Shuttle getrödelt hat. So etwa 26 Stunden war ich dann also auf den Beinen bevor ich endlich auf einem anderen Kontinent in ein fremdes und doch sehr bequemes Bett fallen konnte. Und deshalb zähle ich auch erst den heutigen Tag als Urlaubstag und wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch jeden Tag ein klein wenig über unsere Abenteuer zu schreiben. Meine Highlights des heutige, ersten, Tages waren:

Das Frühstücksbuffet im Hotel Luxor inklusive French Toast mit Erdbeeren, Apfelcrepes, Wassermelone; das Brennen der Sonne auf meiner Haut; die Farbe des Coloradorivers am Hooverdamm; die Fahrt durch die Berge auf der Route 66; der Besuch einer Geisterstadt, die sich energisch weigert zu sterben; Mint Chocolate Chip Icecream essen und dabei an einen besonderen Menschen denken; freudig überrascht festzustellen, dass es den Roadrunner nicht nur im Comic gibt; ein richtig guter Burger zum Dinner.

War schonmal ein sehr guter Anfang und ich freu mich schon darauf wie’s weitergeht. Morgen auf jeden Fall erstmal mit dem Grand Canyon…

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One Reply to “Wild West – Day 1”

  1. Oh, ich kann alles förmlich riechen, schmecken, fühlen!!! Danke für diesen Bericht! An den megalangen Flug (Bundes.wehr 😉 ) erinnere ich mich auch und an das Gefühl, völlig neben der Kappe zu stehen. French Toast mag ich auch sehr!

    Ich freue mich schon sooo auf neue Erkennt- und Erlebnisse 😉

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