Wild West – Day 2

Der zweite Urlaubstag wurde ein sehr spannender und vor allem steiniger, denn wie bereits angekündigt ging es zum Grand Canyon und dann noch ein kleines Stückchen weiter Richtung Osten durch unglaublich vielfältige, beeindruckende und auch irgendwie bizarre Felslandschaften in allen möglichen Formen und Farben. Wir haben in Täler hinab und auf Gipfel hinauf geschaut, Schluchten überfahren und uns an Felswänden entlang geschlängelt, an mehr als einem Abgrund gestanden und alles um uns herum einfach nur mit großen Augen bestaunt. Ich glaube, seit heute hat der Begriff  ‚Weite‘ wirklich eine ganz andere Bedeutung  bzw. Dimension für mich gewonnen, so etwas habe ich bisher nicht erlebt: Endlose Schluchten, Ebenen und Strassen und der Blick reicht weiter und immer weiter. Man kommt sich fast vor wie am Ende der Welt oder gar zurückversetzt in die Vergangenheit beim Anblick von Steinriesen, die aussehen als wären sie gerade erst aus dem Erdinneren herrausgebrochen, einige endlos gewachsen, andere wie mittendrin innegehalten. Und auch der ständige Wechsel der Vegetation erstaunt immer wieder – man fährt durch Wüste, dann durch einen Wald voller knorriger, windschiefer Bäume, die Stämme von längst erloschenen Flammen geschwärzt, dann Ebenen voller Sträucher und Gräser, ein beinahe richtig dichter Wald und schließlich wieder endlose Leere. Und Felsen. Und über dem ganzen strahlt eine glühende Sonne im Himmelsblau, umschwärmt von weißen Zuckerwattewolken. Wir haben alle einen Sonnenbrand und sind hundemüde, aber das war es uns wert.

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One Reply to “Wild West – Day 2”

  1. Toller Bericht! Schöner hätte ich es nicht formulieren können! Alles Gute weiterhin.

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