And the winner is…

Gestern war das Wetter den ganzen Tag über ja eher bescheiden. Der Himmel war grau, es hat geregnet und ich fand es jetzt doch ein klein wenig kühl, so kühl zumindest, dass ich mir abends doch tatsächlich noch den Kamin angemacht und meine bestrumpften Füße gemütlich am Feuer gewärmt habe. Und wie beginnt man so einen Tag am besten? Spät. Sehr spät. Genauer gesagt war es so ca. halb 1, als ich meine müden Knochen aus dem Bett geschwungen und mir ein paar frische Brötchen zum späten Frühstück aufgebacken habe. Viel Zeit blieb mir jedoch nicht, denn ich wollte unbedingt noch schnell ein weiteres Fotoshooting machen und da ich dafür gerne noch ganz nasse, eng anliegende Haare haben wollte, konnte ich ja nun nicht noch ewig in der Küche rumtrödeln. Meine Motividee war folgende: background in black & white (mit Hilfe einer kürzlich zufällig erstandenen Stoffbahn), sleek hair, skinny black dress, casual shoes (Chucks oder Dr. Martens) als Kontrast und die Pose stehend. Ok, ich sollte vielleicht bei dieser Gelegenheit mal erwähnen, dass es mir in der Regel total unangenehm ist, fotografiert zu werden und ich eigentlich immer total komische gucke, stehe oder Grimassen schneide. Nun ist es zwar um einiges einfacher, wenn hinter der Kamera niemand steht und ich den Auslöser in der Hand habe, die Positionierung des Objektes (C’est moi) will jedoch trotzdem erstmal gelernt sein und da brauche ich noch ein bißchen sehr viel Übung. Kurz gesagt, es ging nicht so wie ich es gern gehabt hätte, weil ich aber trotzdem noch Fotos machen wollte und der Stoff nun auch schon an der Wand hing (ok, das hat ca. 2 Min gedauert, mußte noch ein paar Bilder abnehmen), kam mal wieder der berühmte Plan B zum Einsatz und nach einem Outfitwechsel hab ich mich dann noch schnell ein bißchen auf meinem Couchtisch herumgelümmelt. Da ich auch irgendwie immer noch oder auch wiedermal eine 3er Serie im Sinn hatte, hab ich dieses Mal auch darauf geachtet, Bilder zu machen, auf denen ich in alle 3 Richtungen gucke. Erst im Nachhinein ist mir aufgefallen, dass es vielleicht noch cooler gewesen wäre, den stacheligen Nebendarsteller auch noch entsprechend auszurichten. Nun ja, irgendwas ist halt immer. Und während bei meiner letzten Porträtserie das Bild für die Mitte als erstes gefunden war, habe ich dieses Mal insgesamt 4 verschiedene Versionen gebastelt und bin auch jetzt noch ein klein wenig unentschlossen, welches ich denn jetzt nur hochlade. Die Bilder hätten vermutlich auch wieder sehr gut in schwarzweiß ausgesehen, ich hab sie aber mal absichtlich so gelassen, wie sie sind. Dann mal los…

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2 Replies to “And the winner is…”

  1. Ich finde das sind sehr tolle Fotos. Die Wand und die Schuhe – einfach genial. Und dann noch der kleine Kaktus für den Farbtupfer. Ich mag wie er da so am Rand steht und eigentlich nicht weiter einbezogen wird.Hab letztens auch ganz viele Kakteen fotografiert, aber in Nahaufnahme 🙂

    Der Point.

    1. Vielen, vielen Dank, freut mich total, dass sie dir gefallen. Und wieder einmal mußten die Chucks herhalten, werden langsam kleine Rampensäue. Dafür war der Kaktus sehr umgänglich und hat mich nicht gepiekt. Hab deine neuen Makros schon kurz in der Vorschau gesehen, schau sie mir gleich mal genauer an.

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