4 of 12 Colours of Cold

Wißt ihr, was mir zur Zeit ganz besonders viel Spaß macht? Überall wo ich mich bin, nach schönen Motiven Ausschau zu halten und hier und da auch einfach mal eine Kleinigkeit mitzunehmen, um sie später für ein Foto in Szene zu setzen. Nichts Großes oder Kostspieliges, einfach nur das eine oder andere kleine Detail oder eben Dinge, sie sowieso da sind, einfach an einen anderen Ort versetzt oder in  ein anderes Licht gerückt, schnell muß es meist gehen, so hat es (hoffentlich) ein wenig mehr von Schnappschussflair. Da ich momentan noch immer sehr mit der Idee liebäugle, jede Woche eine andere Farbe darzustellen, hat es mich sehr gefreut, als ich vor ein paar Tagen beim Stadtbummel äußerst günstig an eine kleine Schar gelber Quietschenentchen gekommen bin und da ich außerdem zur Zeit ganz gerne etwas düstere Bilder mache, habe ich sie am 2. Weihnachtsfeiertag im Nieselregen ein wenig schwimmen lassen. Ausgestattet mit einem paar übergroßer Gummistiefel, den Entlein und meiner Kamera, bin ich eine Runde durch den Garten meiner Eltern gehüpft. Im Gartenteich trieben die Kleinen immer dorthin, wo ich sie nicht haben wollte, und haben außerdem die Fische etwas verstört; in der Regentonne schwammen sie immer an den Rand und das Licht war blöd; auf den Deckel des Abwasserkontrollschachts paßte nur eine von ihnen, aber in der Pfütze vorm Bordstein hatten dann alle zusammen nochmal so richtig viel Spaß und weil außerdem so schöne Spiegelungen mit drauf sind, wird das mein Bild der Woche.

Da mir eines der anderen Bilder auch ganz gut gefallen hat, will ich es euch natürlich nicht vorenthalten. Dieses Mal schwimmt ein Entlein allein im seichten, ruhigen Wasser des Kanalschachtdeckels inmitten eines Tannennadelmangrovenwaldes.

Teile diesen Beitrag:

5 Kommentare

  1. Das erste Foto finde ich sehr gut! Erzählt irgendwie eine kleine Geschichte 🙂
    Das Bild ist ja nicht mal auf eine Pfütze beschränkt, man sieht das Ende ja nicht… könnte auch viel größeres Gewässer sein ^^

    Das zweite finde ich leider nicht so beeindruckend, da das Entlein weniger in einen Kontext gestellt wird.. außerdem ist es leicht überbelichtet, scheint mir.

    Der Point.

    1. Und noch ein ganz großes Grinsen von mir. Hatte etwas Bedenken wegen dem Bild, weil es eigentlich recht düster ist, bis auf die Enten. Ich will ja unbedingt noch ausprobieren, Bilder in schwarz/weiß zu konvertieren und nur ein bestimmtes Objekt farbig zu lassen und das Bild sieht im Grunde von allein so aus 🙂

      Was das zweite Bild betrifft, könntest du recht haben mit der Überbelichtung, die Ente sieht irgendwie komisch aus, aber ich mag die Lichtflecken auf dem Wasser und die Farbe der Nadeln unter der Oberfläche. Und es ist ja auch nur das Extrabild 😉

      1. Oh ich finde du musst Color Keys gar nicht lernen 😀 In den meisten Fällen finde ich es schrecklich 😉 Die Fälle wo es passt, sind selten… wenn es aber von ganz alleine so passiert, ist es sehr passend, und dann gefällt es mir auch gut ^_^ … Hier kann man sich z.B. so gut vorstellen, dass die Enten von irgendwo weiter her kommen, und dann in einer grauen Stadt gestrandet sind.

        Der Point.

  2. liebe ola, die enten sind ja total süß! ich wünsche dir einen guten rutsch und eine wunderbarweiche landung im neuen! und ich komme die tage auch noch vorbei, wieder ausführlich zu kommentieren, heute ist die zeit ein wenig knapp!
    alles liebe aus wien,
    paleica

    1. Du weißt doch, ich freu mich über jeden noch so kurzen Besuch, also immer mit der Ruhe 🙂 Komm gut ins neue Jahr, wir sehen uns in 2012. Ganz viele liebe Grüße zurück und bis bald 🙂

Wenn Du auch etwas dazu sagen möchtest...