52 Rabbits – Intro und Anfang

Ich gebe zu, ich bin mit dem chinesischen Horoskop nicht sehr vertraut, mir ist jedoch beim Stöbern im Internet aufgefallen, dass in ein paar Tagen (am 23.01.) das Jahr des Hasen endet und das des Drachens beginnt. Ok, das an sich ist jetzt nich wirklich spannend und es soll mir auch nur als Einleitung dienen, um euch mit einem weiteren kleinen Fotoprojekt von mir vertraut zu machen. Vor ein paar Tagen habe ich ein bißchen im Blog von Consuela herumgestöbert und dabei ein 52 Wochen Projekt aus dem Jahr 2011, dessen kleiner, langohriger Hauptdarsteller Kalle doch tatsächlich aussieht wie ein verschollener Zwillingsbruder von meinem Paule. Das hat mich ja total von den Socken gehauen und ich hatte sehr viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Und weil ich mich gerne mal von anderen inspirieren lasse und es niemals schaden kann, zwischendurch mit der Fotografie auch nur ein bißchen herumzualbern, habe ich beschlossen das Jahr des Hasen hier einfach zu verlängern und den Paule, den Drachenbezwinger, auf seinen Abenteuern zu begleiten. Da ich mich in diesem Jahr außerdem schon für ein 52 Wochen-Projekt des Guardian angemeldet habe (zu finden in meinem frisch angelegten Flickr-Account, den ich allerdings komplett in Englisch halten werde), werde ich versuchen, in beiden Projekten das gleiche Thema zu behandeln. Ob es mir tatsächlich gelingen wird, bleibt abzuwarten und gleich am Anfang geht es schon los, denn da die Hasen eine spontane Idee waren, mußte ich die ersten zwei Wochen schon nacharbeiten und konnte die Themen nicht so wirklich übereinstimmend gestalten. Und vielleicht ist das auch gar nicht so schlimm, denn die ersten Wochen des Jahres waren doch ein wenig düster und der Paule soll ja auch Spaß haben. Und hier kommen sie also nun, die ersten Abenteuer eines kleinen Hasen in der großen Welt.

Samstag nach dem Flohmarkt waren wir noch ein wenig Shoppen in Neuss, da sprang Paule auf einmal ganz aufgeregt auf und ab und zeigte mit seinen kleinen Pfötchen auf die Nachbildung des Hammtores, mit Wall und allem Drum und Dran. Da wollte er unbedingt Ritter spielen und so hab ich ihm noch eine kleine Platanensamenkapsel als Morgensternersatz ins Pfötchen gelegt. Er fand es schon ziemlich cool und hat gefragt, ob ich beim nächsten Mal vielleicht noch etwas Wasser in den Burggraben schütten könnte. Wir werden sehen.

Sonntag nachmittag war es zwar ziemlich kalt, aber die Sonne schien auch so schön, da hab ich mir den Paule und das Fahrrad geschnappt und bin an den Rhein gefahren, um zu sehen, wie sich das Hochwasser so in einer Woche verändert hat. Der Wasserspiegel hat inzwischen schon wieder das normale Level erreicht, nur ein paar Pfützen sind noch auf den Wiesen zu sehen und der Boden ist noch sehr feucht. Nichtsdestotrotz sind wir erhobenen Hauptes durch den Schlamm ans Ufer marschiert, Paule hatte dann aber doch ein klein wenig Angst und wollte nicht zu nah ans Wasserr, daher hat er sich hinter den Steinen einer alten Feuerstelle versteckt. Ok, ich gebe zu, ich hab ihn später doch noch in die kalten Fluten gejagt, fand dieses Bild am Ende aber schöner. Und jetzt muß der Kleine sich etwas ausruhen, neue Abenteuer kommen bald.

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9 Replies to “52 Rabbits – Intro und Anfang”

  1. Yeeeaaaah, wie cool ist das denn! Kalles verschollener Zwilling ist also ein Drachenbezwinger 😉
    Ich bin schon so gespannt auf weitere Bilder von Paule (geiler Name – hihi)!

    1. Ja, das ist er, die Gisela ist ein Waran und ich denke, das zählt als Drache 🙂 Beim Namen hab ich übrigens echt überlegt, weil er eigentlich noch keinen hatte. Ich wollte was zu Kalle passendes, kam am Ende aber immer wieder auf Paule. Ich bin auch gespannt, wie es weitergeht…

      1. Paule passt prima! Kalle ist ganz begeistert 😀

  2. finde ich toll! das erste bild mit der burg ist der absolute hammer!!! <3 freu mich schon total auf diese serie (:

    1. Danke 🙂 Ich bin auch schon sehr gespannt, ein paar Ideen habe ich ja schon, mal sehen, was daraus wird…

  3. Hihihihi, ich liebe die Rabbids 😀
    Nette Bilder 😀

    1. Oh danke, da freu ich mich und der Paule ist auch ganz aus dem Häuschen 🙂

  4. Also ich mag diese Hasenviecher ja eigentlich nicht xD
    Aber ich finde du hast Paule sehr schön in Szene gesetzt 😀

    Der Point.

    1. Echt nicht? Ich kenn die kleinen Viecher von einem Spiel für die Wii, das mir wirklich Spaß gemacht hat. Inzwischen ist die Wii-Konsole ja geklaut worden und mir ist nur der Paule geblieben, der bisher bei mir im Büro auf dem Schreibtisch stand. Neben einen Chemikerschkumpf und Stitch. Mal sehen, wie ich den Kleinen noch so in Szene setzen kann, die Bilder von dieser Woche begeistern mich noch nicht so ganz, aber lustig war es trotzdem 🙂

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