Seehasen im Gegenlicht

Es ist inzwischen Ende Januar und zu dieser Zeit des Jahres jähren sich für mich ein paar Ereignisse, einige davon waren traurig, andere spannend, es gab Neuanfänge und viel zu viele Abschiede für immer, von Menschen, die ich nie wirklich so gut kennengelernt habe, wie sie es verdient hätten. Doch darüber möchte und kann ich jetzt nicht schreiben, manchmal müssen Dinge vielleicht auch ungesagt bleiben, vielleicht habe ich zur Zeit auch einfach nur nicht genug oder nicht die richtigen Worte. Und in Anbetracht der sich jährenden sowie der aktuellen Geschehnisse fehlt mir momentan auch irgendwie der Geist oder die Begeisterung, um den 1. Geburtstagstags meiner Blogs mit einem kunterbunten Resümee zu zelebrieren.

Daher gibt es heute nur kurz die Pflicht d.h. den Hasen der Woche. Paule und ich hatten Besuch von alten Schulfreunden von mir, die extra zur gerade in Düsseldorf stattfindenden Bootsmesse gekommen sind, schließlich kommen wir ja alle ursprünglich von der Ostseeküste. Die Messehallen sind groß und es gibt viel zu sehen, da ich bereits in den vergangenen zwei Jahren auch auf der BOOT war, wußte ich außerdem, dass es mit der großen Kamera kein Vergnügen ist und sich ohnehin keine wirklich spannenden Fotos machen lassen, daher hab ich für die Dokumentation von Paule’s Abenteuern nur die kleine Lumix mitgenommen. So wirklich begeistert bin ich von den Ergebnissen nicht, irgendwie war ich nicht so ganz bei der Sache und auch ziemlich müde, trotzdem gibt es zum Hauptbild (das ich aufgrund des so passenden Maßstabs ausgewählt habe) noch einen kleinen Nachschlag.


 

Und damit es hier auch nicht ganz so trostlos aussieht und ich euch mit meiner Laune noch den Abend oder die Woche versaue, gibt es als Ergänzung noch ein paar Fotos, die ich am vergangenen Wochenende während meiner kleinen Radtour gemacht und bisher noch nicht gezeigt habe. Es sind eigentlich recht unspektakuläre Bilder, aber alle bei mit Gegenlicht aufgenommen, an einem sonnigen und kalten Sonntag. Ich hab mir zwar inzwischen eine Gegenlichtblende gekauft, die liegt aber noch verpackt irgendwo im Regal und ich mag die Lichteffekte, die beim fotografieren in die  Sonne entstehen, eigentlich auch ganz gerne. Ein klein wenig Licht im Dunkeln.

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9 Kommentare

  1. Die farbenfrohen Bilder gefallen mir richtig gut! So eine riesen Pfütze – in so tollem Licht! Und diese im Wind flatternden, ja leuchtenden, Tücher 🙂
    Beim letzten stört mich das Lensflare, aber ansonsten ist auch das sehr gelungen 🙂

    Der Point.

    1. Vielen Dank, das freut mich sehr und ich hatte schon so den Verdacht, dass ich mit dem Hasenvieh in der Woche nichts reißen kann 🙂 Ich mag ja Gegenlichtaufnahmen total gerne und es war wirklich ein sehr schöner Nachmittag. Meinst du mit Lensflare das lila Dingens links im Bild? Das hab ich mich Absicht dringelassen, weil ich es irgendwie mag und schon einmal in nem anderen Bild drin hatte, hatte auch eine Aufnahme ohne das, glaube ich. Jaja, ist schon komisch nach welchen Kriterien man manchmal auswählt 🙂

  2. hase und lichtbilder gefallen mir supergut. ich finde es auch gar nicht trostlos. dein eingangstext klingt aber ein bisschen traurig. auch wenn ich nicht wirklich weiß, was du damit meinst bzw. welche ereignisse du damit ansprichst. obwohl ich glaube eine vermutung zu haben!?

    1. Oh, wie schön 🙂 Ich glaube, ich muß mich mit meiner kleinen Lumix einfach nur mal wieder ein bißchen einspielen. Um welche Ereignisse es sich da handelt, kannst Du nicht wissen, nein. ich wollte eigentlich etwas mehr dazu schreiben, aber so recht kamen die Worte nicht. Kurzgesagt ging es um 2 todesfälle im Januar vor 5 Jahren und einen in diesem Jahr, die offizielle Verleihung meiner Doktorwürde, den Umzug nach Düsseldorf und meinen berufseinstieg, ebenfalls vor 5 Jahren. Abschiede, Veränderungen, Neuanfänge. Vielleicht finde ich noch irgendwann die richtige Form dafür.

      1. ich hab auch eine kleine lumix und hab irgendwie ganz verlernt damit umzugehen seit den möglichkeiten der DSLR, man muss sich da wirklich umgewöhnen…

        manchmal wollen die worte nicht fließen, dann ist auch meist nicht der richtige zeitpunkt sie zu ‚papier‘ zu bringen. oft, wenn man zu emotional ist oder zu sehr betroffen. aber wenn es ein bedürfnis ist, dann kommt das irgendwann noch…

        irgendwie ist das leben geprägt davon, von abschieden, veränderungen und neuanfängen, dabei suche ich immer nur nach ein wenig beständigkeit. aber das ist schwer…

        1. Ich denke, die Worte werden noch kommen, sie zeigen sich schon ab und zu, mir fehlt momentan einfach nur die Ruhe zum schreiben. Ein passendes Bild habe ich vielleicht schon.

          Immer auf der Suche nach Beständigkeit in dieser schnelllebigen Zeit? Ich glaube, das wird sich noch ein wenig beruhigen, wenn Du älter wirst. Andererseits gibt es doch immer etwas bzw. jemand, an dem Du Dich festhalten oder vielleicht auch festmachen kannst. Deine Familie, Deine Eltern, enge Freunde aus alten Zeiten. Und dann gibt es da natürlich noch jemanden, der immer für Dich da sein wird, Dich dein ganzes Leben lang treu begleitet: Du selbst. Merkt man, dass ich gerade wieder ‚Eat, Pray, Love‘ lese? Falls Du es noch nicht kennst und Zeit hast, sehr empfehlenswert!

      2. das kenn ich gut. da muss man einfach in der richtigen stimmung sein und gleichzeitig aber auch grade in dem moment in ruhe alleine vor dem pc sitzen, sonst klappt das nicht. ich hätte für mein herzschmerzblog auch schon wieder ein paar gedankenimpulse aber mir fehlt einfach grad die ruhe, sie in worte zu fassen.

        wirklich? ich hab nur von dem film gehört und davon nichts so gutes. aber wenn das buch toll ist dann werd ich es mir merken. meine eltern sind da sicher in den letzten jahren ein wesentlicher bestandteil des ruhepols geworden, aber ich hab vor einiger zeit meinen eigentlichen ruhepol verloren und seitdem trotz allem noch nicht zu hundert prozent wieder in meine mitte gefunden. aber es ist ja alles im leben ein prozess.

        1. Nur nochmal kurz zum Buch, Eat Pray Love, bin nämlich gerade durch. Es ist wirklich ein ganz wundervolles Buch, die Gedanken und Gefühle der Autorin während dieser Lebensphase und ihrer Suche nach sich selbst können in dem Film nicht wirklich vermittelt werden und viele Dinge fehlen. Vielleicht schreibe ich später noch einen Post dazu, ich mach ja auch immer mal was über Bücher 🙂

      3. au ja das wär eine tolle idee!!

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