9 of 12 Colours of Cold at the Sea

Ach man, ich bin so unentschlossen heute, regelrecht hin und her gerissen. Hab ich nicht neulich auf der Zugfahrt schon ordentlich Fotos auf dem Laptop bearbeitet, gestern Abend noch munter Kollagen gebastelt und nun kommt mir der Mittwoch und mein selbstauferlegtes Projekt dazwischen. Ich könnte natürlich zuerst was anderes zeigen und das Wochenbild dann einfach einen Tag später, es merkt oder vermisst vermutlich ja ohnehin niemand. Andererseits ist es ja auch nicht gerade die feine englische Art und ich würde es mir vermutlich nur durchgehen lassen, wenn ich die ganze vergangene Woche über so gar keine Zeit oder Möglichkeit zum fotografieren gehabt hätte. Ich glaube auch, mich zu erinnern, dass ich gestern Abend beim basteln noch die Idee hatte, eine der Kollagen als Wochenbild zu nehmen, doch nachdem ich heute das nächste Thema vom Projekt ‚Rundherum‘ gelesen habe, mußte ich dann doch ein wenig umdisponieren, einfach alles auf einmal in einen endlos langen Post zu quetschen muss ja auch nicht sein und schließlich soll es thematisch ja schon ein bißchen passen. So habe ich also eben noch schnell die anderen, bereits bearbeiteten Fotos vom Wochenende durchgeschaut und mir ein Hauptbild heraus gesucht, das wieder nur ein kleines bißchen bunt ist. Und eigentlich ist das vielleicht für diese Woche auch passender bzw. ein Kompromiss, denn in Anbetracht des Grundes für meinen kürzlichen Heimatbesuch hätte ich eigentlich etwas Schwarzes zeigen müssen, nur ist schwarz streng genommen weder kalt noch eine Farbe.

So, damit wären es jetzt schon 9 Bilder bzw. Wochen, bleiben mir also noch 3 weitere und wie es scheint, ist der richtige Winter mittlerweile in Deutschland angekommen. Klirrende Kälte überall und die Aussicht auf Schnee, da müssen sich die bereits mutig aus dem Erdreich geschossenen Schneeglöckchen nochmal ordentlich warm einpacken. Moment, wie schlage ich jetzt noch gleich die Brücke zu den Fotos, die hier heute noch kommen? Wind und Wetter, Winter, Wasser, Meer. Zu jeder Zeit des Jahres findet man sie dort, an Land oder in der Luft, alleine oder in Scharen, mit ihrem Federkleid den Elementen strotzend. Möwen. Große und auch kleine. In den verschiedensten Ausführungen und Bauarten. Wahlweise auch mit Enten gemischt. Hier ein paar Exemplare, die ich im Vorbeigehen mit der Kamera einfangen konnte. Teilweise zu Dokumentationszwecken für meinen Bruder, der seinen Kollegen mal zeigen möchte, dass die Exemplare con der Küste doch ein wenig größer sind als die, die sich so am Rhein herumtreiben.

 
 

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5 Replies to “9 of 12 Colours of Cold at the Sea”

  1. ich habe irgendwie den eindruck, dass ich im bezug deiner reise in die heimat beileid aussprechen müsste…?!

    das erste bild finde ich wunderschön, eine kombination aus farbe und lebendigkeit und vergänglichkeit und traurigkeit. sehr melancholisch und schön.

  2. Da sind sie ja schon, die Möwen! ♥ Die sehen auch irgendwie etwas verfroren aus ^^

    Bei uns sind auch Möwen – aber eher Lachmöwen (also die kleinen). Die Herings- und Silbermöwen sind ja die etwas größeren und die habe ich bisher auch nur an der Küste gesehen.

    1. Ja, ich glaub, die haben auch gefroren, waren wirklich kalt. Da hilft auch die Sonne nicht. Und ich kann bestätigen, in Düsseldorf und Neuss gibt es auch nur die kleinen Möwen, aber immerhin 🙂

  3. Die Möven sind gut gelungen. Die Farbtiefe ist schön und macht aus einer langweiligen Perspektive ein interessantes Motiv.

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