Blown in the wind

Gestern noch habe ich euch ein paar Winterbilder versprochen, von meinem kurzen Ausflug auf dem Eis, doch beim ersten Sichten der Bilder waren es dann doch erstmal ein paar ganz andere Aufnahmen, die mir ins Auge fielen. Natürlich könnte ich auch einfach die verschiedene Motive miteinander mischen und alles auf einmal zeigen, aber eigentlich gruppiere ich ja schon ganz gerne ähnliche Bilder, das ist meistens etwas harmonischer und hilft manchmal auch, ein bestimmte Geschichte zu erzählen oder Stimmung zu vermitteln. Gestern noch war ich ganz verzaubert von der eisigen Welt, vielleicht auch etwas experimenteller und wagemutiger bedingt durch den mehr oder weniger kreativer Prozess des Umdekorierens meines Hauses. Heute dagegen bin ich ruhiger und nachdenklicher, unheimlich müde und im Gedanken bei einem einsamen und traurigen Freund in weiter Ferne, für den ich heute gerne etwas geschrieben hätte. Und doch konnte ich heute Abend wieder nicht genug Raum für die Worte und Gedanken finden, die den ganzen Tag schon durch meinen Kopf schwebten. Vielleicht paßten sie auch nur nicht so wirklich zu den Bildern, an die ich heute mein Herz verloren habe. Alles geschieht zu seiner Zeit und heute, finde ich, ist Zeit für etwas Zartes und Leichtes.

  

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5 Replies to “Blown in the wind”

  1. Sehr schöne Bilder, die mir bei der Eiseskälte gerade ganz gelegen kommen 🙂
    Fühl Dich lieb umärmelt!

    1. Danke, ich kann es spüren 🙂 Ist echt immernoch so kalt draußen, würd am liebsten immer in den Puschel vom letzten Bild hineinkrabbeln. Liebe Grüße und nen dicken Drücker zurück!

  2. ich finde die bilder superschön. ganz besonders die dreierserie der hochformatbilder gefällt mir! toll! und es tut mir leid, dass du einen traurigen freund weit weg sitzen hast /:

    1. Vielen lieben Dank! Das freut mich echt total, weil ich echt hin und her überlegt habe, welche Bilder ich zeige und die 3 Hochformate unbedingt mit dabei haben wollte. Hätte mich echt nicht entscheiden können, eins rauszuwerfen. Und dann letzte Foto hab ich gerade als Desktop Hintergrund, da könnte ich immer direkt reinkrabbeln.

      Ich glaube, meinem Freund geh es inzwischen schon wieder besser, so ganz schlau werde ich da nicht, und egal wie weit weg er auch ist, ich erreiche ihn oft trotzdem mit kleinen Gesten, genau wie er mich. Es sind eben doch meist die kleinen Dinge, die zählen. Kleine Momente des Glücks, ein Lächeln 🙂

      1. das ist wunderbar. diese kleinen momente sind total wichtig und die muss man sich auch behalten. schön, wenn man das mit einem menschen teilen kann, das kann einem sehr viel geben!

        und gut, dass du die entscheidung so getroffen hast (:

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