The Cowboys of Berlin-Mississippi

Endlich wieder Wochenende und trotzdem die ganze Zeit unterwegs oder beschäftigt, aber wenigsten das mit dem ausschlafen hat heute ganz gut funktioniert und das ist für mich schon einmal sehr viel wert. Morgen heißt es etwas früher aus den Federn hüpfen, denn zum ersten Mal in meinem Leben werde ich selbst als Verkäufer auf einem Flohmarkt stehen anstatt nur ein bißchen zu bummeln. Mit zwei Freundinnen zusammen werden wir auf dem Mädelzflohmarkt „Weiberkram“ ein paar alte Kleider, Schuhe und anderen Kleinkram verkaufen;  eben alle Sachen, die wir mehr oder weniger schweren Herzens unseren Kleiderschränken entreißen konnten.

Das Ganze hat natürlich überhaupt nichts mit dem eigentlichen Sinn und Inhalts dieses Artikels zu tun, ich wußte einfach nur nicht so wirklich, was ich zu den Fotos vom BossHoss-Konzert am letzten Samstag schreiben sollte.  Musik ist bekanntlich Geschmacksache, was dem einen gefällt, muß der andere noch lange nicht mögen und jeder verbindet für sich auch etwas anderes mit einem bestimmten Song oder Interpreten. In meiner kleinen Welt spielt Musik nur eine winzige Nebenrolle, auch wenn ich innerhalb des letzten Jahres vergleichsweise viel und häufig mit dem iPod auf den Ohren herumgelaufen bin. The BossHoss habe ich erst vor kurzem für mich entdeckt und muß sagen, die Jungs haben mich im Sturm erobert. Selten hat mir eine Band soviel Freude gemacht und ich habe relativ spontan und ohne große Bedenken eine Karte für das Konzert in Berlin gekauft, im Übrigen mein allererstes, größeres Konzert überhaupt mit ca. 9000 Besuchern. Es war einfach nur geil, eine tolle Show, Rock’n’Roll ohne viel Schnickschnack und natürlich die glorreichen Sieben, die alles gegeben haben. Und weil die ‚Liberty of Action‘-Tour gerade erst angefangen hat, wage ich einmal zu behaupten, dass das Konzert in Berlin für mich nicht das einzige in diesem Jahr sein wird. Ich hoffe, ich kann bei einem der anderen auch mal meine DSLR mit rein nehmen und vielleicht auch die Nerven und Geduld aufbringen, um einen Platz etwas dichter an der Bühne, mit besserer Sicht zu ergattern. Ich hoffe trotzdem, dass die mit der Lumix aus ca. 100 m Entfernung aufgenommen und etwas freizügiger bzw. experimenteller mit Photoshop bearbeiteten Bilder trotzdem ein kleines bißchen die Stimmung und Atmosphäre in der Konzerthalle vermitteln können.





 

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5 Replies to “The Cowboys of Berlin-Mississippi”

  1. Hachz… es war so ein tolles Konzert! ♥ Sobald ich Geld auf dem Konto habe, werde ich mir auf jeden Fall das Ticket für „Rock im Stadtpark“ sichern 🙂

  2. Schöne Fotos! Ich habe mich bisher nicht getraut meine DSLR mit auf ein Konzert zu nehmen. Aber wenn ich Deine Fotos so sehe…
    werd ich’s vielleicht doch mal ausprobieren.

    1. Vielen Dank! Die DSLR durfte allerdings nicht mit rein, mußte ich draußem abgegeben. Ich hatte aber zum Glück noch meine kleine Lumix (DMC-TZ10EG-R) mit dabei und konnte sie auf dem Geländer vor mir abstützen, das ging dann. Ich habe auch noch Videos gemacht, die sind nochmal deutlich schärfer als die Fotos geworden. Aber gerade bei Aufnahmen in eher dunklen Hallen kann man auch gut mit Unschärfe spielen, das habe ich bei den Aufnahmen vom Zirkus FlicFlac gemerkt. Ist halt mal etwas anderes und macht auch Spaß 🙂

  3. 1,2,5 – die wo man so toll die Menge sieht – sind wirklich awesome. Tolle Konzertfotos!

    der Point.

    1. Freut mich total, dass sie Dir gefallen. Ich habe inzwischen in Facebook noch viele andere Konzertbilder gesehen und bin schon manchmal neidisch auf diejenigen, die von ganz nah knipsen konnten, andererseits finde ich es eben auch total spannend von hinten zu genießen und die Massen mit einzufangen. Die hin und her schwingenden Arme, herumfliegende Hüte und in so manchen Momenten ein Meer aus hochgehaltenen Handy und Kamera-Bildschirmen 🙂

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