We’re moving on

Ich habe es ja schon einige Male hier angekündigt, der Paule und ich ziehen langsam wieder um auf die andere Seite des Rheins, in die große Stadt. Das neue Nest – oder vielleicht sollte man es in diesem Kontext praktischerweise Hasenstall nennen – macht sich und die meisten offiziellen Angelegenheiten sind inzwischen geklärt. Ich bin noch immer ein wenig unschlüssig, wie schnell genau ich wieviel von meinen Sachen ins neue Reich rüber schaffe, aber es eilt ja nicht wirklich und ich kann somit ganz in Ruhe einrichten und mir ein neues Heim nach meinen Vorstellungen schaffen. Ich liebe den Prozess des Gestaltens und Veränderns, auch wenn es immer mit etwas Arbeit und natürlich auch zusätzlichen Kosten verbunden ist, am Ende überwiegt die Freude auf das Neue. Es ist außerdem wirklich erstaunlich, welche Dinge sich aus dem Zufall heraus manchmal ergeben, ungeplant und ohne direkte Einflussnahme kommt das Leben ab und zu tatsächlich auch mal mit angenehmen Überraschungen daher. Und weil diese Woche wieder ein paar Dinge abgehakt und erledigt werden konnten, darf Paule in seinem Bild der Woche seiner Freude über den Umzug in die große, bunte Stadt Ausdruck verleihen. Und jetzt zeig ich ihm, wie man hier in Neuss Schützenfest feiert.

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10 Replies to “We’re moving on”

  1. So, moving away from the place with the red cushions and leafy courtyard? Does the new home have an outside place or is it squeezed into the city? Moving always presents challenges … opportunities too. Do I really need this? Should I take that? I hope your new home has good energy and life for you 🙂

    1. Well, I’m indeed moving to an appartment ’squeezed‘ into the middle of the city, no garden but a sunny balcony. But I will keep the house I|m currently living in as well and split my time between the two for a while. Originally, I only wanted to rent a smaller appartment to use as studio for portraits pictures and paint experiment but then the friend who wanted to sublet decided to use it for himself and offered me his appartment upstairs. It is really nice with an oriel window in the living room and high ceilings, also it enables me to walk to work and spent more time in the city without worrying about how to get home. The house ‚in the green‘ belongs to friends who are currently (and temporarily) living abroad and it was clar from the beginning that at some point I have to move out there anyway though it seems that they will come back later than expected. the rent is pretty cheap and it has lots of room so maybe I will use this place as a studio now that I decided to shift the center of my life back to the city again 🙂

      Also, I found that while having lots of space can be nice, it also means you tend to keep more things than you need and collect unnessary stuff. So I will definitely take this as a chance to clean up my life a bit. As you said, lots of opportunities which I’m embracing. Oh, and some of the red cushions have already moved, other are still in the old house 🙂

  2. das foto ist sehr schön gemacht und ich freu mich für dich, dass du das alles mit soviel euphorie angehst. ich hoffe, wir sehen dann ein paar bilder davon (: ich bin sicher, dass es schön wird – schließlich hattest du ja auch das haus ausgesprochen geschmackvoll eingerichtet!

    1. Vielen Dank, ich freu mich auch sehr. In der neuen Wohnung hat vorher ein Freund gewohnt und ich fand sie schon super, als ich sie letzten Sommer das erste Mal betreten habe, das scheint mir ein gutes Omen zu sein. Es ist momentan noch ein bißchen leer, aber trotzdem schon ganz nett. Ich werde sicherlich hier zumindest Teilaufnahmen zeigen (hab da so eine Idee zum Juniprojektthema) und in FB vielleicht mehr 🙂

      1. (: na dann bin ich ja schonmal gespannt! du machst es sicher toll.
        ist es denn die wohnung, von der du mir im märz erzählt hast?

        übrigens stehen dir die kräftigen layoutfarben hier auhc gut (:

        1. Ja, ich hab ein kleines bißchen am Layout gebastelt, um’s etwas aufzufrischen 🙂

          Es ist nicht ganz die Wohnung, von der ich erzählt habe. Die ursprüngliche Studioidee hat sich dann doch zerschlagen, als der Freund von mir beschloss, diese Wohnung selbst zu beziehen. Er Gegenzug hat er mir seine alte Wohnung eine Etage höher angeboten, die ist etwas größer, viel heller und von ihm vor ca. einem Jahr erst komplett renoviert. Für reine Studio bzw. ‚Spielplatz‘-Nutzung wäre sie zu schade und so nutze ich sie jetzt als Zweitwohnung und ziehe ganz gemählich komplett rüber. Vielleicht nutze ich dann später den freigewordenen Raum im Haus als Studio, wir werden sehen.

      2. ich kenn das, manchmal braucht man das (: und es steht dem blog gut, auch wenns fast schon etwas spätsommerlich/herbstlich wirkt. dunkelrot hatte ich auch sehr lang, das mag ich gern!

        oh ich verstehe. na das ist ja dann eigentlich eh fast noch besser! der freie raum im haus? ich dachte, du hast das ganze haus? wann `wird es eigentlich von den besitzern wieder bezogen – oder hab ich da was falsch im kopf?

        1. Doch, ist schon das ganze Haus und ich kanns vermutlich noch viel länger nutzen als ursprünglich gedacht. Mit ‚freiem Raum‘ mein ich nur den Platz, der entsteht, wenn mehr neiner Sachen/ Möbel in die neue Wohnung ungezogen sind. Dann brauch ich für Porträtshootings nix mehr extra aus dem Weg rücken 🙂

  3. Der Paule sitzt wohl schon auf gepacktem Säckchen 😀 Ich bin mir auch ganz sicher, dass Deine neue Bleibe toll wird und wenn Du eh keinen Zeitdruck hast… geh es ganz entspannt an! Fühl Dich mal lieb umärmelt 🙂

    1. Ja, das tut er, hat ja auch nur ein paar Gummianzüge, ganz im Gegensatz zu mir 😉 Und da mein akuteller Kleiderschrank hier im Haus bleiben muss, weil er meinen Freunden gehört, muss ich diesbezüglich noch ein bißchen überlegen und planen. Alles ganz in Ruhe. Drück Dich ganz dolle zurück 🙂

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