Variété Liberté – Art Inside

Nachdem ich hier neulich schon von der Mitte Mai stattgefundene TOUR DE LA CRÉATIVITÉ berichtet und ein paar Fotos von Düsseldorfer Streetart gezeigt habe, komme ich heute endlich mal dazu, mich dem zweiten Teil des PLACE DE LA CRÉATIVITÈzu widmen. Frei nach dem Motto „Kunst in Deiner Stadt. Kunst braucht Freiraum. Kunst braucht Austausch. Und: Kunst braucht Publikum.“  haben sich im Rahmen des VARIÈTÈ LIBERTÈ verschiedene Künstler für 4 Tage in einem ehemaligen Supermarkt auf der Lorettostraße zusammengefunden, um vor den neugierigen und interessierten Blicken eines buntgemischten Publikums ihre Kunstwerke entstehen zu lassen. Ganz nah dran am Geschehen konnte man ihre Arbeit beobachten und bestaunen, Fragen stellen und Diskussionen in gemütlicher und kreativer Atmosphäre führen, im Rahmen eines Workshops mit dem Siebdruckverfahren herum experimentieren und jeden Abend mit anderen Musikern in die Nacht tanzen.

Ich war bereits im Vorfeld sehr gespannt darauf, wie das Ganze wohl werden und was dort alles entstehen wird, nur leider habe ich dann am Ende doch viel weniger Zeit dort verbracht als ursprünglich geplant, irgendwie kam einfach zu viel dazwischen. So war ich nur für etwa eine halbe Stunde nach der Streetart am Donnerstag dort und habe mit meiner Kamera ein paar Runden durch den langsam Gestalt annehmenden Kunstraum gedreht. Für den aktiven Dialog mit den Künstlern bin ich vermutlich auch einfach zu scheu und da ich eigentlich vorhatte, später noch einmal wiederzukommen, habe ich leider versäumt, mich näher mit den Namen und Arbeiten der beteiligten auseinander zusetzen. Glücklicherweise schreibe ich das hier aber auch nur so zum Spaß, da sollten solche Dokumentationslücken zu verzeihen sein. Außerdem finden sich noch viel mehr Informationen und auch Bilder auf der Homepage der Veranstaltung. Anbei kommen also ein paar der Eindrücke von meinem kurzen Rundgang. Am meisten fasziniert haben mich dabei die Installationen der RaumZeitPiraten, von denen einige Teile in den unteren 6 Bilder zu sehen sind. Das lag vermutlich vor allem an den von ihnen verwendeten Materialien, die mich doch sehr stark an den Laboralltag in meiner Studienzeit erinnerten, zum anderen aber wohl auch an der spannenden Kombinationen von Materialen sowie verschiedenen Bewegungs- und Lichtelementen, die für eine ganz besondere Stimmung im Raum sorgten. Interessanterweise gefällt mir von den ausgewählten Bildern unten allerdings das mit den in Paletten arrangierten Leuchstoffröhren am allerbesten, vermutlich wegen des Kontrastes zwischen alt und neu, buntem Licht und roher Betonwand im Hintergrund, und weil oft (nicht nur) in Fotos weniger einfach mehr ist. Ich hoffe sehr, dass es auch im nächsten Jahr ein Wiedersehen hier in Düsseldorf gibt.



 


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