Fotografisches Patchwork

Es gibt ab und zu Momente in meinem Leben, da frage ich mich schon mal, wann es mir mit der Fotografie eigentlich so richtig ernst geworden ist bzw. ob ich eigentlich überhaupt schon an diesem Punkt angekommen bin, weil es sich doch meistens eher noch wie eine Spielerei und sehr experimentell anfühlt. Mit Sicherheit hat sich die Zeit, die ich mit einer Kamera in der Hand bzw. durch die Linse auf die Welt schauend verbringe, innerhalb der letzten anderthalb Jahre deutlich erhöht und wohl auch die Art und Weise, mit der ich meine Umgebung betrachte. Was ich persönlich irgendwie auch spannend finde, ist die Tatsache, dass ich mich während dieser Zeit in gewisser Weise nicht nur vorwärts, sondern auch rückwärts bewegt habe, in Bezug auf Techniken und Kameraequipment.

Angefangen habe ich im Frühjahr letzten Jahres mit meiner neuen Canon EOS 550D und dem 18-55 mm Objektiv, dass es zur Kamera dazu gab. Kurz darauf bestellte ich mir Adobe Photoshop Elements, weil ich es leid war, Bilderkollagen in Paint zu basteln und tastete mich langsam an die digitale Bildbearbeitung heran. Als ich während eines Urlaubs beim Beobachten von Flamingos in weiter Ferne an die Grenzen meines Kitobjektivs stiess und noch mit dem Wechseln von Objektiven fremdelte, entschied ich mich für den Kauf einer kleinen Digitalkamera mit gutem Zoom. Doch so wirklich warm geworden bin ich mit der kleinen, roten Lumix auch nach über einem Jahr nicht und wenn ich die Wahl habe, würde ich immer die Spiegelreflex bevorzugen und so habe ich mir dieses Jahr noch das eine oder andere Objektiv dazu gekauft. Neuestes Mitglied in der Familie ist übrigens ein Fisheye-Objektiv, von dem ich hier noch gar nichts gezeigt habe, weil es mir nämlich schon nach ein paar Tagen heruntergefallen ist (Stativ umgekippt) und erstmal zur Reparatur musste. Im Alltag fotografiere ich seit langem und mit viel Freude auch mit meinem Handy; es ermöglicht das Einfangen so vieler kleiner Momente, für die man die große Kamera oftmals gar nicht heraus holen würde und die Bildbearbeitung mit Hilfe von Apps (Magic Hour, Camera 360) geht nicht nur irre einfach und schnell, sondern liefert auch total coole Ergebnisse.

Vielleicht war gerade diese einfache, unkomplizierte Art der Fotografie auch der Hauptgrund dafür, dass ich meine Kamerafamilie vor ca. 4 Monaten um ein weiteres, aussergewöhnliches Mitglied erweitert habe: Eine Lomography Diana+F. Sie ist vollkommen aus Plastik gebaut, leichter als mein Handy und mit Ausnahme des einsteckbaren Blitzes, der eine kleine Batterie benötigt, funktioniert sie ganz ohne Strom. Und natürlich lädt man sie nicht mit Speicherkarten sondern mit Film, traditionell ist das 120 mm Rollfilm, ich habe aber auch einen Adapter dazu gekauft, der die Verwendung normaler 35 mm Filme ermöglicht. Ich habe bisher noch nicht wirklich viel Zeit gehabt, mich ausführlich mit ihr zu beschäftigen und erstmal nur ein paar Testfilme geknipst, um ein Gefühl für sie zu bekommen. Es ist erstaunlich, wie lange man braucht, um einen Film mit 36 oder auch nur 12 Bilder vollzuknipsen, wenn man Verschiedenes ausprobieren will. Mit meiner Spiegelreflex hab ich an einem Tag locker ein paar hundert Bilder auf der Karte, man macht halt lieber ein paar mehr und sortiert später aus, das geht mit Film ja nicht wirklich so gut und vor allem sieht man ja auch nicht, ob nun ein Bild etwas geworden ist oder nicht. Außer natürlich, man bemerkt sofort, dass man mal wieder vergessen hat den Objektivdeckel abzunehmen, was mir leider ziemlich häufig passiert ist. Da macht es klick bzw. klack, man schraubt das Rädchen weiter, um den Film aufzurollen und merkt, es war alles ein Schuss ins Schwarze. Und obwohl die Kamera nur ein paar Rädchen und Hebelchen hat, mit denen man Entfernung und Lichtverhältnisse einstellen kann, ist auch das etwas, dass ich noch häufig übersehen oder einfach nur vergeigt habe, da ich meine normalerweise sehr darauf verlasse, dass die Kamera das von alleine macht. Daran merkt man vermutlich am deutlichsten den Unterschied in der Art des Fotografieren’s, jemand, der ursprünglich mit Film fotografiert hat, geht an die digitale Fotografie ganz anders heran und achtet mehr auf die Details, das Licht, die Einstellungen. Da muss ich noch viel lernen und probieren, aber es macht ja auch Spass und ich muss sagen, ich war doch auch positiv überrascht von den ersten Testbildern, die ich gestern aus dem Labor abgeholt habe. Es war gewissermaßen gleich ein Mehrfach-Experiment: mit der Lomography an sich, Rollfilmen, in schwarz/weiss und mit Rotfilter, Schnappschüsse aus meinem Alltag und dann auch noch Versuche mit Doppelbelichtungen. Da muss selbst ich bei einigen Bilder überlegen, was ich da eigentlich geknipst habe. Doch nun genug geredet, hier sind ein paar der ersten Aufnahmen, ganz anders und noch nicht perfekt gelungen, aber mit ihrem eigenen Charme. Ich liebe Experimente und bin gespannt darauf, was mir die analoge Welt in Zukunft noch so alles bietet. Stay tuned, if you want. Aber keine Angst, es wird hier vermutlich weiterhin vorwiegend digital fotografierte Bilder zu sehen geben.





PS: Ich habe die Rollfilme über einen Fotoladen entwickeln lassen und wollte eigentlich die Negative später selbst scannen und bearbeiten. Das hat aber nicht so ganz geklappt, also war ich in einem richtigen Fotolabor und habe dort Abzüge und Scans machen lassen, anschließend wurden die Scans noch etwas beschnitten und Ränder entfernt. Ansonsten sind die Bilder genau so, wie sie aus der Kamera gekommen sind.

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12 Kommentare

  1. ich mag die lomoästhetik total und wenn es nicht soviel physischer aufwand wäre, filme zu kaufen, zum entwickeln zu bringen, etc. dann hätte ich mich längst schon selber damit gespielt. besonders lomored 003 hats mir angetan!

    1. Ja, das kann ich total verstehen, aber im Grunde kann man das fast alles auch online machen, es gibt ja auch ein LomoLab. Ich habe allerdings über die Lomo-Internetseite ein gutes Labor hier in der Nähe gefunden, das zufällig auch genau das gleiche ist, das meine Fotografenfreundin Iris für ihre Drucke etc. benutzt. Die machen das innerhalb eines Tages, total irre. Gleichzeitig löst es auch mein Problem, dass ich normalerweise ja nie Abzüge machen lasse bzw. es immer aufschiebe. Und wenn man bedenkt, dass das Sichten, Sortieren und bearbeiten wegfällt, spart man eigentlich auch Zeit. Naja, mal gucken, wie sich das so entwickelt. Ich werd mich in zwei Wochen auf der Photokina mal ein bißchen umschauen und hoffe, es klappt auch mit dem Workshop zum Filme selbst entwickeln 🙂

      Lomored 0003 ist auch mein Favorit. Finde es total schön und hatte es kurz auch schon in FB gestern, hab’s aber wieder rausgenommen, weil ich doch erst alle zusammen hier im Blog zeigen wollte und die meisten meiner Freunde interessieren sich für solche Experimente wohl eher weniger.

      1. das ist natürlich praktisch… ich bin jetzt durch zufall zu einer polaroid-kamera gekommen und möchte mir möglichst bald filme organisieren, aber nachdem die sooo teuer sind sollte ich mich da auch besser mal vernünftig informieren.

        ich hab auch schon ewig nichts mehr ausdrucken lassen, aber das muss jetzt alles noch warten, bis die diplomarbeit weitere formen angenommen hat. hab ja nur mehr ein schlechtes gewissen, wenn ich etwas anderes mache, weil das ja so nie fertig wird 🙁

  2. Ein schöner Beitrag! Ich finde das Experimentieren auch immer besonders spannend und deine Bilder, besonders das 6. gefallen mir sehr gut. Ein ganz persönlicher Flair.
    Ich liebe analoge Fotografie und möchte die digitale langsam etwas zurückschrauben. Bin gerade dabei, mir eine Dunkelkammer aufzubauen bzw. starte die ersten Entwicklungsversuche und habe mir eine gebrauchte Hasselblad zugelegt, mit der ich noch auf Entdeckungstour bin, ein wahres Schmuckstück und traumhaft zu bedienen. Witzig war die Arbeit mit der alten Welta Welti, wo du noch die Meter ausmessen musst, um das Motiv scharf zu bekommen. Natürlich, es ist um einiges aufwendiger und komplizierter als digitales Arbeiten, aber dort fehlte mir wiederum das eigentliche Handwerk und ich schoss letzten Endes unendlich viele Bilder, die im Nachhinein viel Zeit brauchen angeschaut, geprüft, sortiert, ggf. aussortiert und archiviert zu werden. Ich bevorzuge das Fotografieren an sich und die Bildergebnisse mit Film, die gewisse Ruhe bei der analogen Fotografie, die man mit sich bringen muss, um den richtigen Moment abzupassen, da man eventuell nur dieses eine Bild hat. Letzten Endes ist es einfach Geschmacksache, welche Bildergebnisse einem mehr zusagen.
    Wünsche dir auf jeden Fall weiterhin viel Freude beim digitalen und analogen Fotografieren und bin gespannt auf weitere Bilder.

    Liebe Grüße,
    Anette

    1. Liebe Anette,

      Schön, dass Dir mein Artikel und die Film-Experimente gefallen. Ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut, es ist schön und spannend zugleich, etwas über die Erfahrungen anderer zu hören. Ich glaube, mit dem Schritt zurück von digitaler zu analoger Fotografie bist Du nicht alleine, ich habe schon den einen oder anderen Fotografen in seinem Blog darüber schreiben sehen. Mir selbst fehlt da ja die Erfahrung aus der Vergangenheit, da ich zu analogen Zeiten noch nicht wirklich fotografiert habe, ich denke aber, dass es im Grunde eine sehr persönliche Entscheidung ist, welche Art zum eigenen Sehen und Fotografieren am besten passt. Und das gute ist: Wir können wählen, probieren, experimentieren. Von der Hasselblad habe ich schon gehört, kann mir gut vorstellen, dass das sehr spannend wird. Ebenso das Filme-selber entwickeln, einer Möglichkeit, mit der ich mich ganz vage auch schon beschäftigt habe und die mir als Chemikerin vermutlich auch viel Spass machen würde. Gerade neulich hat mir ein Freund erzählt, er hätte noch eine komplette Ausrüstung zum entwickeln und vergrößern abzugeben, das werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen.

      Derweil wünsche ich Dir noch weiterhin viel Freude und jede Menge toller Bilder mit der neuen, alten Kamera.

      Liebe Grüße,
      Viola

  3. Sehr stimmungsvolle Bilder in toller Atmosphere.
    Ich gestehe allerdings, dass ich mit dem analogen Hype der letzten Jahre nicht besonders viel anfangen kann. Ich habe früher viel analog fotografiert. Mich immer gefreut, Dias aus dem Labor zu holen. Und auch lange überlegt, ob mir digital überhaupt Spaß machen kann. Aber, ganz ehrlich, die Möglichkeiten beim Fotografieren und später beim entwickeln (denn nichts anderes ist die Arbeit am PC ja) möchte ich nicht mehr missen.
    LG Michel

    1. Vielen Dank, Michel. Diese bestimmte Stimmung in den Bildern ist vermutlich der Hauptgrund, warum ich es gerade mit der analogen Fotografie versuche, nachdem ich über ein paar Handyfilter auf den Geschmack gekommen bin. Es ist, wie gesagt, für mich eher nur ein Experiment, das mir hoffentlich hilft, mich ein bißchen im digitalen Bereich zu verbessern oder zu verändern. Ich kann auch gut verstehen, dass Du mit diesem Hype nicht so viel anfangen kannst, geht wohl vielen Fotografen so, die die Entwicklung vom Fotografieren mit Film als einzige Option bis zur digitalen ‚Revolution‘ mitgemacht haben. Obwohl es auch einige gibt, die beides probiert und schließlich wieder zur analogen Fotografie zurückgekehrt sind. Der Hype entsteht meiner Meinung nach wohl hauptsächlich durch die junge Generation, die gerade besonders stark auf auf eine Vergangenheit, an der sie selbst nie teilhatten, zu schauen. Vintage ist in, Retro ist cool. Insofern ist es wohl ein bißchen die Neugier auf das Unbekannte und gleichzeitig passt die Unkompliziertheit der Lomography eben auch total gut zu dem aktuellen Lebensgefühl, immer und überall zu dokumentieren und seine Eindrücke zu teilen. Meine DSLR würde ich niemals oder nur in Ausnahmefällen mit an den Strand nehmen und selbst bei einer kleinen Digitalen oder meinem Smartphone zögere ich, bei einen Komplettplastik Diana, die noch nicht einmal Batterien benötigt, mach ich mir keine Gedanken und schmeiss sie auch zwischen die nassen Sachen 🙂 Nicht besser oder schlechter, nur anders.

      Liebe Grüsse,
      Viola

  4. Liebe Viola,

    ich glaube, diese Entwicklung macht jeder durch, dem die Fotografie am Herzen hängt und der eine regelrechte Sucht entwickelt für den Blick durch den Sucher. Ich bin inzwischen bei meiner sechsten Digitalen. Vorher hatte ich 4 Analoge. Von den Objektiven will ich gar nicht erst erzählen…

    Zur Analog-Fotografie… bin ich eher auf Müllers-Seite. Den Hype kann ich nicht wirklich verstehen. Okay, es ist spannend, nicht sofort zu sehen, was man aufgenommen hat wie auch die Arbeit in der Dunkelkammer (ich erinnere mich noch lebaft). Doch die digitale Fotografie bietet doch so viele Möglichkeiten mehr, vor allem auch das Entwickeln ma Rechner kann ewig dauern (nur, dass es nicht ganz so dunkel ist)….

    Ich hoffe, du hast weiter viel Spass daran. Und zeigst die Bilder. Wie die – die sind klasse. Wieder,

    Grüsse
    Jan

    1. Lieber Jan,

      Da hast Du ja schon einiges durchgemacht und viele Erfahrungen gesammelt. Ich dachte eigentlich, zum Objektivwechseln hätte ich noch immer ein eher gespaltenes Verhältnis. Nachdem ein Freund von mir, der schon viel, viel länger fotografiert, mich allerdings neulich beim Wechseln beobachtete und vor Schock weggucken musste, scheint es allerdings, dass ich meine Scheu wohl verloren habe. Er dagegen kauft lieber zwei identische Kamerabodies, um ein Wechseln unterwegs möglichst zu vermeiden. Find ich irgendwie lustig.

      Wie ich in meiner Antwort an Michel schon geschrieben habe, kann ich eure Verwunderung über den ’neuen‘ Analog-Hype verstehen, es ist halt ein Phänomen unserer Zeit, diese Sehnsucht und Wiederbelebung des Alten. Und dieser ganz besondere Charme, die Atmosphäre der Bilder. Ich habe zum Beispiel eine kleine Sammlung alter Familienfotos aus den 60er und 70er Jahren, Schnappschüsse in Schwarzweiss und Sepia, die ich einfach wunderschön finde. Für mich geht es vielleicht auch zum Teil darum, diese bestimmte Stimmung in meinen Bildern zu erzeugen, manchmal zumindest. Natürlich geht das auch mit digitalen Bildern in der Bearbeitung, wenn man es denn kann und da muss ich eben noch sehr viel lernen, dafür habe ich nicht immer die Zeit bzw. Geduld, aber ich bleibe auf jeden Fall dran. Es ist einfach eine so spannende und schöne Welt voller Möglichkeiten.

      Und, um vielleicht noch einen für mich ganz entscheidenden Vorteil der digitalen Fotografie zu nennen, da ich Filme ja noch nie selbst entwickelt habe: sie macht mich unabhängiger. Ich kann eben sofort sehen, was ich da fabriziert habe ohne erst jemand anderen das Material bearbeiten zu lassen. Und ich probiere natürlich auch viel mehr aus, ohne gross darüber nachzudenken. Motive, Einstellungen, Techniken. Den größten Nachteil der Analogen Fotografie bzw. auf der Verwendung entsprechender Filter sehe ich darin, dass das eigentliche Fotomotiv leicht in den Hintergrund der Aufmerksamkeit gerät, weil man so auf den eigentlichen Effekt/die Grundstimmung fixiert ist. Geht mir zumindest so, dass ich einige solcher Bilder betrachte, ob nun meine eigenen oder die von anderen, und denke ‚Hm, die Wirkung ist ja schon cool, aber das Gezeigte doch irgendwie öde‘. Letzendlich ist es ohnehin Geschmacks- und auch Stimmungssache.

      Ok, nun hör ich aber mal auf 🙂

      Liebe Grüße und noch eine schöne Restwoche,
      Viola

  5. Ich kenne das Gefühl, die Frage: Wie ernst ist es mit mir und der Fotografie? „Knipst du noch, oder fotografierst du schon?“
    Zwar tätige ich an meiner Spiegelreflex alle Einstellungen selbst, allerdings gehöre ich auch zu den Personen die sehr oft auf den Auslöser drücken und unglaublich viel Ausschuss produzieren.
    Deswegen finde ich dein analoges Experiment ganz super! Ich habe das ja auch schon teilweise gemacht mit der Polaroidkamera, aber irgendwie sind das auch nochmal ganz andere Schwierigkeiten (zickiger Film) und hat mich, trotz dass ich sehr bewusst und überlegt fotografiert habe, bisher mehr frustriert.

    Deine Ergebnisse gefallen mir sehr gut, haben alle ihren eigenen Charme 🙂 Ich glaube, das Zweite und Vorletzte gefallen mir am Besten. Das Sechste ist aber auch sehr cool

    @Objektivwechsel: Ich denke manchmal ich wechsel zu oft. Es kann sein, dass ich alle paar Meter meine wechseln zu müssen, weil das ja ein „Makro-Motiv“ oder „was fürs 50mm“ ist. Das ist dann so ein Technikwahn der auch vom fotografieren ablenkt. Außerdem muss man beim Wechseln ja auch immer darauf achten, dass möglichst kein Staub in den Body gelangt (vor allem z.B. am Strand bei Wind ist Wechseln auch ziemlich gefährlich)
    Als Ausgleich ziehe ich manchmal mit reduzierter Ausrüstung los. Manchmal 3 Objektive (von 5) und manchmal auch nur 1. Und dann gucken was sich ergibt 🙂

    1. Oh ja, ich erinnere mich noch an Deine Polaroidexperimente. Und jetzt wo Dein 365er Projekt so gut wie abgeschlossen ist, findest Du ja vielleicht noch einmal die Muße Dich damit zu beschäftigen. Polaroid war gerade auch großes Thema auf der Photokina, es werden im Rahmen von ‚The Impossible Project‘ auch wieder ganz neue Filme für Polaroidkameras hergestellt. Und es gibt sogar ein Projekt, ich muss das nochmal recherchieren, für ein Kit mit dem man Iphonefotos in Polaroids entwickeln kann. Für meine Lomo gibt es auch einen Instantkit, mit dem ich schon geliebäugelt habe, aber erstmal verknipse ich noch ein paar Rollfilme.

      Digital geht’s natürlich auch weiter, obwohl ich zur Zeit auch oft das Gefühl habe, zu viel zu knipsen und dabei zu viel Ausschuss zu produzieren. Manchmal scheint irgendwie der Wurm drin zu sein, da nützt einem die beste Ausrüstung nix. Zu allem Überfluss habe ich mir gedacht, ich probiere es nun auch mal mit RAW und habe mir auch noch Lightroom zugelegt. Ich weiß noch garnicht, wann ich die Zeit für alle die neuen Spielereien finden soll, aber spannend ist es trotzdem alles 🙂

      1. Oh, ich bin sicher du wirst Lightroom sehr bald als mehr als nur eine Spielerei zu schätzen wissen! Das Programm ist großartig 🙂

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