Aushilfe beim Weihnachtsmann

Nachdem ich am Donnerstag ohne Komplikationen und ziemlich stressfrei mit dem Zug an die Ostsee geschunkelt bin, waren die ersten zwei Tage in der Heimat ein kleines bißchen turbulenter. Schließlich stand noch mindestens ein schneller Weihnachtsmarktbesuch auf dem Plan und auch das eine oder andere Treffen mit Freunden, bevor sich über Weihnachten alle in den Kreis der Familie zurück ziehen und zumindest für eine kurze Zeit Ruhe einkehrt. Bevor es jedoch soweit ist, wurden noch bis zur letzten Minute Weihnachtsgeschenke gebastelt, für die Kleinen vom Weihnachtsmann am Nordpol und für die Großen von seinen vielen Helfern auf der ganzen Welt. Paule wollte auch ganz gerne mal sehen, wie und wo so etwas passiert, vielleicht sogar selbst noch mit seinen eigenen, kleinen Pfötchen etwas zusammenbasteln, und so waren wir am Freitag zu Besuch in der Werkstatt der Staalblock Watches. Dort arbeitet natürlich nicht der Weihnachtsmann selbst, sondern mein alter Schulfreund Hendrik, der vor ein paar Monaten mit seinem eigenen Uhrenlabel durch gestartet ist und in seiner Werkstatt immer wieder neue Designs entwickelt, vom stahlfarbenen 44 mm Klassiker bis hin zur limitierten Sonderedition En Garde für die Berliner Band Haudegen. Ich trage inzwischen bestimmt schon seit 10 Jahren keine Uhr mehr, aber bei einem so coolen, von einem Freund designten Modell, das auch die Koordinaten meiner Heimatstadt trägt, kam ich doch ins Grübeln und nachdem ich mich nun ganz in Ruhe vor Ort umgesehen und alle verfügbaren Varianten gesichtet habe, steht die Idee für meine Staalblock Uhr. Da ich in vier Wochen ohnehin wieder nach Rostock fahre, kann der liebe Hendrik erstmal ganz in Ruhe die Weihnachtsfeiertage genießen, ein bißchen ausspannen und sich dann irgendwann im neuen Jahr wieder an die Arbeit machen. Und ich bin ja auch relativ bescheiden, so aufwendig wie die Sonderanfertigung Milwaukee Iron wird es ganz sicher nicht und das mit den roten Zeigern hab ich mir auch nochmal überlegt. Beim Stöbern zwischen all den Uhren war der kleine Paule natürlich auch mit dabei, er sollte ja auch noch mit einer Uhr Modell stehen, besonders viel Freude hatte er dabei natürlich auf dem Basteltisch zwischen Miniaturschraubendrehern, Armbändern und Gehäuseteilen. Da verstand es sich doch irgendwie von selbst, dass das Bild der Woche nicht noch ein Weihnachtsmotiv werden, sondern dort entstehen würde. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für mich ist das mit Sicherheit eins meiner Lieblingsbilder aus diesem Jahr. Ein paar Schnappschüsse von Weihnachtsmarkt gibt es später noch, jetzt muß ich erstmal schnell raus in den Schnee bevor das Licht weg ist bzw. das Tauwetter einsetzt. In der Zwischenzeit wünsche ich euch einen schönen 4. Advent.

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One Reply to “Aushilfe beim Weihnachtsmann”

  1. Soso, dann wirst du doch irgendwann wieder Uhr tragen.
    Schön, dass du dich so wohl fühlst in deiner Heimat.

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