Same same but different

Als kleinen Kontrast zu den vorwiegend monochromen Eindrücken vom Karneval gibt es heute mal etwas Buntes, eine kleine abstrakte Spielerei mit Bildern, die ich im Januar auf der Bootsmesse gemacht habe. Es ist schon recht spannend, welche netten Kleinigkeiten man auf solch großen Messen am Rande entdecken kann, wenn man sich nicht von den eigentlichen Ausstellungsstücken ablenken läßt. Für mich ist es auch immer wieder interessant zu bemerken, wie sich der Blick auf die Dinge mit einer Kamera in der Hand immer wieder verändern kann. Am Anfang ging es mir einfach nur darum, alles neu gesehene zur Erinnerung und auch zum teilen mit anderen festzuhalten. Später änderte sich der Fokus und ich versuchte, möglichst schöne Dinge abzulichten oder aber das Alltägliche irgendwie ansehnlich oder auch interessant zu dokumentieren. Im Anschluß daran folgte die Inszenierung, stark geprägt durch die Teilnahme an Projekten mit Themenvorgabe wurden fleissig Bilder komponiert und Motive arrangiert. Und inzwischen gibt es immer wieder Momente, in denen ich etwas sehe und mich frage, was ich daraus wohl im digitalen Fotolabor Schönes machen könnte, wenn ich nur ein kleines bißchen mit den Reglern spiele. Das ist fast so spannend wie darauf zu warten, dass die nächste Ladung analoge Experimente endlich fertig entwickelt aus dem Labor zurückkommt, geht allerdings etwas schneller.



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2 Replies to “Same same but different”

  1. mit den ersten dingen, die du beschreibst, kann cih mich absolut identifizieren… besonders das alltägliche ansehnlich zu machen ist eines der dinge, die mich an der fotografie am meisten interessieren. die sache mit der reglerspielerei finde ich ebenfalls spannend, nur hab ich einfach noch nie die zeit gehabt, mich so damit zu beschäftigen, dass da mal was vernünftiges dabei rausgekommen wäre. deswegen tuns im moment vor allem noch die presets…

  2. Nun ja, manchmal kann man ja mit den Presets auch viel Glück haben. Ich habe ja auch schon einige Überraschungen erlebt mit den 4 Autokorrekturen in Photoshop Elements. Unterwegs geht das Einfangen des Alltäglichen ja mit dem Handy ganz gut und die Bearbeitung mit Apps macht auch immer Spaß, allerdings fotografiere ich so zur Zeit irgendwie nur noch sehr selten. Da steck ich mir lieber öfter mal die Kamera in die Tasche, zur Zeit halt auch oft analog, was total spannend ist und keine Nachbearbeitung in Photoshop erfordert. Wenn das Entwickeln nur nicht so lange dauern würde.

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