Analog durch die Stadt

Vom Park geht es weiter mit einem bzw. mehreren Rundgängen durch die Stadt, ob nun auf dem Weg ins Büro, zu verschiedenen Fotoausstellungen oder auch nur mal eben schnell bei einer Runde um den Block während der Mittagspause. Zuerst jedoch noch zwei Motive, die aufgenommen habe als ich einen Freund, der mich im Januar anlässlich der Bootsmesse besucht hatte, zum Bahnhof gebracht habe.  Die grüne Tür gehört zu einem kleinen Gebäude auf dem Gelände einer Schule an der ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit vorbei gehe. Ich weiß nicht genau, warum, aber mein Blick fällt immer wieder  auf sie und ich habe sie schon ein paar Mal durch den Zaun hindurch fotografiert, in diesem Bild sogar zusammen mit den Schneeflocken. Das alte Fenster daneben ist noch eine Aufnahme aus Rostock, ich fand, sie passt ganz gut zur Tür und Hochformate kommen bei mir nunmal immer mit einem Partner, da führt kein Weg dran vorbei. Das letzte Bild entstand, wie man sicherlich erkennt, direkt auf dem Bahnsteig und wenn ich den schönen weißen Schnee so sehe, werde ich beinahe etwas wehmütig und vermisse den Winter ein wenig. Mehr Schneebilder habe ich nämlich nicht und wer weiß, ob es dieses Jahr noch einmal weiß wird.

The green Door Old Window
Along the railways

Anfang Februar war ich ja, wie bereits berichtet, im Rahmen des Düsseldorfer Photo Weekends in der Ausstellung Go Photo und die Gelegenheit genutzt, um in dieser tollen Kulisse die Tauglichkeit der Nikon für Innenaufnahmen zu testen. Ich muß sagen, für einen ISO 100er Film in Kombination mit einer Mischung aus künstlichem und natürlichen Licht bin ich mal wieder positiv überrascht von den Ergebnissen und auch ein bißchen verliebt in die Farben. Im dritten Bild dieser Reihe seht ihr außerdem die allererste Doppelbelichtung, die ich mit der neuen Kamera gemacht habe, eine Technik, die ich wirklich sehr gerne mag und unheimlich spannend finde.

Distant Observer Coupled Lights
Exit

Ganz zum Schluss noch ein paar bunt gemischte Aufnahmen, die in unmittelbarer Nähe meiner Arbeitsstelle entstanden sind, genauer gesagt rund um den Mack-Brunnen am Platz der deutschen Einheit, an den Straßenbahngleisen und der U-Bahnstation auf der Berliner Allee. Nahes und Fernes, Kleines und Großes, Gefundenes und Vergessenes, Natürliches und Künstliches, Helles und Dunkles. Und damit soll es mit den farbigen, analogen Aufnahmen vorerst genug sein und ihr dürft euch beim nächsten Mal auf ein paar Bilder in schwarz/weiss freuen.

Rippled by the Wind Dropped DownIMG_44From the Darkness, into the LightOn the tracks
Almost emptyLost and found

PS: Alle analogen Fotos und auch das eine oder andere Extrabild findet ihr übrigens ebenfalls in meinem Flickr Photostream.

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7 Kommentare

  1. Die Tür ist echt ein Hingucker. Das Fenster passt tatsächlich dazu.
    Schön, die Gleise im Schnee, das hat was.
    Die Treppen, sowas finde ich Klasse. Als hörten sie nicht mehr auf…
    Doppel-Belichtung, hört sich interessant an, schaut noch interessanter aus…

    1. Freut mich, dass Dir das bunte Allerlei aus Schnappschüssen gefällt 🙂 Doppel- bzw. Mehrfachbelichtungen sind wirklich etwas sehr Spannendes, weil man direkt in der Kamera total verrückte Sachen kombinieren kann und oft nicht weiß, wie das Endergebnis aussieht. Ich habe mit der neuen Kamera erst 3 Doppelbelichtungen gemacht (die anderen 2 kommen in den nächsten Beiträgen) und alle, wie in diesem ersten Beispiel, vom gleichen Objekt durch eine kleine Änderung der Perspektive. Man kann aber auch ganz verschiedene Motive übereinanderlegen und so zum Beispiel den Himmel mit Blumen oder Häuser mit Wolken füllen. Natürlich kann man sowas auch digital in Photoshop machen, aber es ist einfach nicht das Selbe.

  2. […] hübsche bilder bei Viola gefunden! zum einen zum thema streetart, zum anderen bilder einiger ihrer analogen ausflüge |Gestaunt| wie schön die sonne scheinen […]

  3. analog hat schon einen sehr eigenen zauber. ich bin beeindruckt, die gut du das mit der belichtung schon drauf hast. wow! und die doppelbelichtung gefällt mir auch! meine nikon kann das ja auch, aber meistens vergesse ich ganz darauf, damit herumzuspielen.

    1. Ja, da hast Du recht, es hat schon was ganz eigenes und ich mag das momentan ganz gerne. Vielleicht ist es auch einfach nur der Reiz des Neuen bzw. Alten. Mit der Doppelbelichtung geht es mir ähnlich, ich vergesse es auch noch sehr oft, weil man dafür bei der Nikon extra einen kleinen Hebel umlegen und neu spannend muss, während ich bei der Diana nur einfach den Film nicht weiter drehen muss. Und mit der Belichtung ist es eigentlich recht einfach, die Kamera hat einen eingebauten Belichtungsmesser und wenn ich tatsächlich auch auf die Anzeige achte und nicht zu viel auf einmal versuche, klappt das ganz gut 🙂

      1. stimmt, es gibt da ja diese belichtungsmesser… mit denen habe ich noch nie gearbeitet… ich müsste mir das auch alles mal ansehen. aber zuerst habe ich haufenweise nachholbedarf der letzten fotografielosen monate, wenn das mal langweilig wird, kann ich über spielzeug nachdenken 🙂 dabei hätte ich ja im moment eine ziemlich coole analoge yashica daheim liegen, die ich auch eigentlich unbedingt mal ausprobieren will.

        auf der d90 ist das mit der doppelbelichtung einfacher, aber dafür sieht es digital halt auch nie so cool aus wie analog.

        1. Ich hab neulich schon wieder mit neuem Spielzeug geliebäugelt, konnte ich bisher aber noch zügeln 🙂

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