[32/52] Playing with fire

Diese Woche stand für mich ein mehr oder weniger großes Ereignis an und ich hatte eigentlich vor, dieses in meinem Beitrag zum 52 Wochenprojekt zu thematisieren. Eine grobe Bildidee hatte ich auch schon und gestern nachmittag habe ich mich an die Umsetzung gemacht, die nicht ganz so geklappt hat, wie ich es im Sinn hatte, aber trotzdem ein gutes Ergebnis hervor gebracht hat. Doch bevor ich mit dem Aufschreiben der dazugehörigen Geschichte auch nur anfangen konnte, ist mir dann doch noch etwas anderes dazwischen gekommen, etwas das mich überrascht und mein kleines Fotografenherz ein kleines bißchen höher schlagen lassen hat. Gestern Abend wurde nämlich wie jedes Jahr zum Abschluss der Hanse Sail ein großen Feuerwerk im Stadthafen entzündet und weil ich zu müde war, um mich direkt vor Ort unter die Leute zu mischen, stand ich stattdessen mit der Kamera auf dem Rodelberg in der Nähe meines Elternhauses und knipste das bunte Treiben am Himmel einfach mit dem Teleobjektiv über die Bäume hinweg. In der Vergangenheit hatte ich bisher nur ein einziges Mal versucht, ein Feuerwerk zu fotografieren. Ich glaube, es war vor 3 oder 4 Jahren zum Ende des großen Schützenfestes in Neuss und es ist damals kein einziges Bild gelungen.

Dieses Jahr wollte ich noch einmal mein Glück versuchen und stand nun also dort, die Kamera auf dem Stativ, den Fernauslöser in der Hand, Fokus manuell auf unendlich, Blende 11 und 4 s Belichtungszeit eingestellt und dann einfach nur noch ‚klick, klick, klick‘. Als dann auf dem Bildschirm die ersten Bilder aufblitzen, konnte ich kaum fassen, dass dieses Mal tatsächlich ein paar schöne Aufnahmen dabei zu sein schienen. Und weil neue fotografische Erfahrungen bei der Auswahl eines Wochenbildes in der Regel Vorrang haben, gibt es für euch heute ganz viele bunte Leuchtspuren vom Rostocker Nachthimmel. Quadratisch, rechteckig, mit Rauchspuren und ohne, alles bunt gemischt. Interessanterweise ist mein absolutes Lieblingsbild aus dieser Reihe eher abstrakter Natur und sieht ein bißchen so aus, als hätte jemand mit hastigen Lichtstrichen ein paar Palmen in der Dunkelheit gemalt. Das so etwas entsteht hat mich überrascht, vielleicht mag ich es gerade deshalb so gerne. Und natürlich auch, weil ich es persönlich lieber mag, wenn nicht zu viele verschiedene Farben auf einmal am Himmel leuchten. Rückblickend war es sicher nicht das spektakulärste Feuerwerk, das die Stadt je gesehen hat, für mich jedoch dennoch ein ganz besonderes Erlebnis, das mich um eine Erfahrung reicher gemacht hat.






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3 Replies to “[32/52] Playing with fire”

    1. Ich bin auch sehr zufrieden. Eigentlich wollte ich ja auch noch Karussell-Lightpainting ausprobieren, das ist aber wegen Müdigkeit ausgefallen. Es kommt aber noch etwas aus der Dunkelheit.

      1. ich habe gesehen, dass ich schon wieder vorbeischauen muss 🙂 karusselllightpainting läuft aber auch nicht davon 🙂

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