Pixelpancho for 40 Grad Urban Art

Ich wollte ja eigentlich ein wenig alternieren mit meinen Beiträgen und nicht nur Bilder vom Festival zeigen, aber manche Regeln kann man durchaus auch mal brechen. Momentan ist mir nach etwas Ablenkung von meinen durch die Gegend purzelnden Gedanken und Gefühlen zumute, da kommt es mir ganz gelegen, dass ich am Sonntag schon recht fleissig war und noch ein paar Bilder bearbeitet habe. Es geht ziemlich gewaltig und bunt weiter, mit der riesigen Giebelwand, die der aus Italien stammende Künstler Pixelpancho mehrere Tage lang direkt in der Einfahrt vom Boui Boui Bilk gestaltet hat. Im März diesen Jahres war er schon einmal anläßlich seiner Soloshow im Pretty Portal in Düsseldorf und hat in dieser Zeit auch eins seiner Bilder an die Wände unserer Stadt gebracht, ich habe damals hier kurz darüber berichtet. Zum Künstler selbst gibt es nach wie vor wenig zu sagen bzw. hinzuzufügen, ich habe nur ein paar wenige Worte mit ihm gewechselt und da er großen Wert darauf legt, anonym zu bleiben, auch keine Bilder gemacht, auf denen man ihn erkennen kann, sondern mich hauptsächlich auf sein Wandbild konzentriert.

Es war wahrlich keine leichte Aufgabe, die er dort hatte, mit einer Wand, die vermutlich eine der größten und anspruchsvollsten des ganzen Festivals gewesen ist. Das Endergebnis ist dafür umso beeindruckender und ein wirklich wunderbares Beispiel dafür, was für unglaubliche Leistungen die Künstler im urbanen Raum immer wieder vollbringen. Schon von Weitem kann man die leuchtenden Farben des in grün und gelb gestalteten Motivs erkennen und schaut hoch hinauf in die leeren Augen des riesigen Roboters, der schon fast ein wenig frech um die Ecke zu schauen scheint während um ihn herum Autos, Häuser und Hubschrauber kreisen. Als ich dort unten stand und mit der Kamera Stück für Stück weiter nach hinten ausgewichen bin, um auch ja alles ins Bild zu bekommen, nur um doch viel zu früh mit dem Rücken an die gegenüberliegende Wand zu stoßen, da habe ich mir schon sehr ein Weitwinkelobjektiv gewünscht. Eigentlich ärgere ich mich aber viel mehr darüber, dass ich am Donnerstag kein Foto von Pixelpancho’s fast bis zur Unkenntlichkeit mit gelb-grünen Farbspritzern bedeckten Schuhen gemacht habe. Das wäre bestimmt ein ziemlich cooles Bild geworden. Schaut euch einfach die Bilder von der Wand an und stellt es euch vor. Und für den Fall, das jemand von euch Interesse haben sollte: das auf der Wand dargestellte Motiv ‚Rusted Ideas‚ ist hier auch in kleinem, wohnzimmerauglichen Format als Siebdruck erhältlich.

PS: Noch ein kleiner Nachtrag, ich hab nämlich gerade noch ein Video vom Künstler bei der Arbeit gefunden, das muß hier auch noch rein und wenn’s nur für mich als Lesezeichen ist.

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6 Replies to “Pixelpancho for 40 Grad Urban Art”

    1. Freut mich sehr, dass es Dir gefällt, Sonja. Es ist echt ein ganz tolles Bild geworden.

  1. mein erster klick erfolgte auf pretty portal 😀 aber die „große“ variante gefälltmir doch etwas mehr.. wirklich beeindruckend..
    schade, dass das alles soweit weg ist 🙁

    1. Haha, da würde sich der Klaus freuen 🙂 Ich fand den Druck damals auch schon ganz gut, er paßt farblich nur leider so garnicht in meine Sammlung. In groß ist es noch viel knalliger geworden und die grobe Steinwand ist natürlich auch viel cooler als Leinwand.

      Ist schon echt Glückssache, dass hier gerade zwei Festivals in der Nähe waren. Die neuen Sachen in Köln schau ich mir bei Gelegenheit mal an. Streetart passiert ja überall und wird immer mehr, in der Zwischenzeit schau ich einfach für Dich mit 🙂

      1. ha! grad entdeckt.. bei uns in halle zum „all you can paint festival“ steht Pixel Pancho im Line Up drin 🙂 thihi.. na das werd ich mir doch anschauen gehen!

        1. Na, das klingt ja toll. Ich denke, es lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht malt er ja was ganz Großes 🙂 Es ist zwar erst in 2 Wochen, aber ich wünsche Dir jetzt schon mal viel Spass.

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