Altes neu komponiert

Ich habe in den vergangenen Wochen nicht nur relativ viel gesehen, erlebt und auch fotografiert, sondern auch ein bißchen herumexperimentiert, mit dem Abstrakten gespielt und außerdem in meinen Archiven herumgestöbert. Als ich vor etwas mehr als zwei Jahren begann, immer öfter und gezielter nach der Kamera zu greifen, endete das sehr häufig in einer Serie von Bildern, die schließlich zu einer Collage zusammengefügt wurden. Es fing an mit den Beiträgen für Paleica’s monatliches Projekt ‚Gesetz der Serie‘, wurde mit Selbstporträts und anderen Spielereien fortgesetzt und endete, mehr oder weniger, mit dem ebenfalls monatlichen Projekt ‚Rundherum‘ im letzten Jahr. Seitdem fotografiere ich zwar immer noch vorwiegend in Serie, habe aber keine Kollagen mehr gemacht. Bis neulich, als ich im Urlaub ein Selbstporträt mit dem Bild eines leerstehenden Hauses zu einem Diptychon kombiniert habe.

Diese Art des Geschichtenerzählens hat mir ganz gut gefallen und in den Wochen danach habe ich immer mal wieder überlegt, wie ich ein paar meiner alten Bilder miteinander kombinieren kann. Ausgangspunkt war dabei meistens eins meiner Selbstporträts, von denen ich im Sommer/Herbst 2011 relativ viele gemacht und auch hier gezeigt habe. Da die meisten von euch hier noch gar nicht so lange mitlesen, ist es hoffentlich nicht allzu langweilig, wenn ich jetzt mit diesen Sachen noch einmal komme. Die meisten der hier verwendeten Bilder sind von 2011, zwei sind von diesem Jahr und eins ist von 2008. Bis auf das ursprünglich analoge Bild der beiden Lampen sind alle Bilder außerdem entweder einzeln (ggf. nach vorherigem Konvertieren in schwarz/weiß) oder gemeinsam nach dem Zusammenbasteln noch einmal mit der VSCO Cam App auf meinem Iphone nachbearbeitet, für ein bißchen mehr Konsistenz und ein wenig analogen Flair. Herumexperimentieren macht mir ja nach wie vor recht großen Spaß und beim Durchforsten meiner Archive habe ich nicht nur festgestellt, dass dort noch immer ziemlich viele unbeachtete Reiseerinnerungen auf ihr Wiederbeleben warten, sondern auch, dass ich wirklich langsam wieder Lust auf ein neues, großes Abenteuer habe. Vielleicht ist es ja im nächsten Jahr irgendwann mal möglich, zwei Wochen Freigang vom Büro zu bekommen und in die Ferne zu entfliehen. Träumen kann man ja mal.

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2 Replies to “Altes neu komponiert”

  1. mich langweilt es nicht, ich finde es sogar richtig toll!! *.*

    1. Na, dann bin ich ja beruhigt. Und sehr erfreut 🙂

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