An der Oberfläche

Ich glaube, ich habe neulich schon einmal angedeutet, dass ich zur Zeit wieder ganz gerne Kollagen bastle. Ich fotografiere nach wie vor immer noch am liebsten in Serie und wenn sich das nicht unmittelbar anbietet, sammle ich auch gerne eine Weile Bilder, die zueinander passen. Natürlich können diese auch einzeln nebeneinander gezeigt werden, manchmal ist es jedoch einfacher und auch wirksamer, wenn aus den einzelnen Aufnahmen ein neues Gesamtbild komponiert wird.

Ich habe heute ein bißchen in meinen Bildern vom letzten Monat gestöbert und ein paar Aufnahmen gefunden, die ich an verschiedenen Tagen beim Schaufensterbummel in der Stadt gemacht habe. Dabei ging es mir jedoch weniger um die von den Puppen präsentierten Kleidungsstücke, sondern vielmehr darum, die hinter dem Glas ausgestellten Stücke mit Reflexionen der sie umgebenden Stadt zu kombinieren. Doch obwohl sich in der Düsseldorfer Innenstadt nun wirklich ziemlich viele Schaufenster finden lassen, konnte ich nur ein paar wenige, für mich spannende Motive finden. Das ist im Grunde aber auch nicht weiter schlimm, es war ja nur eine kleine Spielerei zwischendurch. Eine Collage ist es in diesem Fall hauptsächlich geworden, weil mein Lieblingsmotiv das einzige Hochformat in der Serie war und sich sowas im normalen Layout einfach schlecht macht. Ein positiver Nebeneffekt der Bastelei ist jedoch, dass sich auf diese Weise in den Bildern vorhandene Linien sehr schön miteinander verbinden lassen.

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5 Replies to “An der Oberfläche”

  1. Du hälst der „Glitzerwelt“ der Mode
    den Spiegel der Wirklichkeit vor
    was sie in anderem Licht
    und Kontrast erscheinen lässt.
    Wirklich kunstvoll

    1. Freut mich, dass es Dir gefällt Heiko. Es war ehrlich gesagt in den meisten Fällen Zufall, dass diese Kontraste entstanden sind, bei kleinen Abstechern in Seitenstraßen. Auf der Kö selbst spiegeln sich meistens nur die Bäume in den Fenstern 🙂

  2. ich finde, für collagen braucht man ein ganz besodneres talent, das du definitiv mitbringst. grade die s/w-zusammenstellungen sind oft interessant und fotografien in serie finde ich ja sowieso ganz wunderbar. ein jammer eigentlich, dass das in meinen sachen seit ende der serienprojekte ganz in vergessenheit geraten ist. ich mag diese art von spiegelungen, sie haben so etwas hintergründiges.

    1. Dankeschön. Mir ging es da ja lange Zeit ähnlich und ich habe seit dem letzten Projekt kaum noch Kollagen gemacht. Was wirklich schade ist, denn es hat damals ja so viel Spaß gemacht und mir fotografisch auch echt weitergeholfen. Ich bin durch G+ gerade wieder mittendrin, mal sehen, wie lange das andauert. Und vielleicht findest Du ja auch irgendwann wieder die Zeit dafür.

      Die schwarz/weiß Bearbeitung hab ich in diesem Fall eigentlich nur gewählt, weil es in der Kollage besser paßte, es gibt den Spiegelungen aber auch noch einen Hauch mehr Hintergründiges 🙂

      1. hoffentlich noch ein weilchen 🙂 ja, bestimmt, aber man will soviele sachen machen und man vergisst aber immer drauf. und bei meinen tausend to do listen hba ich auch keinen überblick mehr 🙂

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