Resting

So lange Pausen wie in der vergangenen Woche sollte es in diesem Jahr hier eigentlich nicht geben, denn eins meiner unausgesprochenen Ziele für dieses Jahr ist, dass ich nicht nur regelmäßig, sondern auch öfter als einmal pro Woche blogge. Bildmaterial habe ich wahrlich genug, auch wenn ich in letzter Zeit nicht so viel mit der Kamera unterwegs wahr und ein paar der von mir gewählten Themen noch immer motivlos sind, doch es gibt Zeiten, da ist einfach nicht genug Raum für Bildgedanken. Manche Bilder müssen erst noch eine Weile vor sich hin reifen, andere drängeln ungeduldig in der Warteschleife, nur um erneut dem Mangel an Zeit und meiner Unfähigkeit, mich ganz klar für sie zu entscheiden, zum Opfer zu fallen. In der Zwischenzeit beginnt draußen der Frühling und färbt die Welt nach und nach grün, rot, gelb, rosa und blau. Das Licht der Sonne ist so hell, dass es in den Augen blendet und ihre Strahlen so warm, dass man den gerade noch da gewesenen Winter ganz schnell vergisst und einfach nicht anders kann, als durch die langsam wieder erwachende Welt zu wandern. Und doch waren es heute nicht all die bunten Blumen und Blüten, die mehr als nur meinen Blick einfangen konnten, sondern ein kleines Überbleibsel der stillen Zeit, das ich in einem Brunnenbecken fand. Es ist manchmal nicht leicht zu sagen, was ein Bild von all den anderen hervorhebt, warum es hier und heute gerade dieses bestimmte Bild reicht, um das Schweigen der vergangenen Tage zu durchbrechen. Aber vielleicht ist das auch gar nicht notwendig, solange es sich einfach nur richtig anfühlt.

Resting

Teile diesen Beitrag:

7 Replies to “Resting”

  1. bilder brauchen nicht immer eine verbale rechtfertigung, die entscheidung fällt meist aus einem gefühl heraus und das ist auch gut so. öfter als 1x pro woche fände ich schön, aber es soll immer noch ein hobby sein, das spaß macht und keinen stress. das bild gefällt mir wie immer gut, obwohl ich mich auch schon auf frühlingshaftere motive hier freue 🙂

    1. Ja, das stimmt, aber ich schreibe ja schon gerne was zu meinen Bildern und manchmal ist es nicht so leicht, die richtigen Worte zu finden. Vielleicht auch, weil nicht immer alles, was zur Zeit bewegt, auch thematisiert werden kann bzw. sollte. Stress hat mir das Bloggen eigentlich noch nie bereitet, ganz im Gegenteil 🙂

      Frühlingshaft wird es hier demnächst bestimmt noch werden, obwohl ich am Wochenende nur wenig ‚beute‘ gemacht habe. Aber zumindest einen kleinen Vorgeschmack gab’s ja schon auf Facebook.

      1. da hast du recht. manchmal muss erst einmal der erste eindruck ein wenig verdaut werden, bis man die distanz hat, auch worte dafür zu finden. manchmal hingegen muss man mit etwas rausplatzen, kommt halt immer auf die situation an.
        das ist schön – ich muss sagen, dass das bei mir etwas anders war. das magic monday wöchentlich war mit den ganzen besuchen der beitragenden dann schon ein ziemlicher aufwand. seit ich es auf 2 wochen gesetzt habe, ist es aber wieder, was es sein soll: ein schönes hobby.

        das stimmt 🙂 einen schönen noch dazu! und die zeit bleibt nicht stehen, jede mittagspause bietet die gelegenheit für mehr düsseldorfer frühling, den du über deine welt zu uns bringst 🙂

        1. Ja, wenn man so ein Project iniziiert und betreut, ist das auf jeden Fall jede Menge Arbeit. Du machst ja auch immer die Runde, guckst Dir die einzelnen Beiträge an und kommentierst zum Teil ja sogar zweimal, bei Dir im Blog und im Beitrag der Teilnehmer. Das wäre mir echt zu viel Aufwand. Mich überfordert es manchmal schon, wenn mal mehr als ein Kommentar auf einmal kommt. Ist vielleicht auch einer der Gründe, warum ich nichts mehr auf Google+ teile, mir fehlt dafür einfach die Zeit. Ich verpasse auch oft Sachen in der Blogwelt und komme nicht so oft zum kommentieren wie ich manchmal möchte. Aber solange ich genug Zeit habe, um neue Bilder zu machen, ist alles gut und in den nächsten Tagen gibt’s wohl ein bisschen Frühling an der Ostsee 🙂

      2. auf den ostsee-frühling freu ich mich schon 🙂
        ja, manchmal frag ich mich schon, ob das schlau ist, sich da soviel anzutun. aber die leute freuen sich halt, wenn man sich alles anschauen kommt und ich bin so ein unverbesserlicher perfektionist. wenn ich es mache, dann will ich es auch ganz machen. im zweiwochenrhythmus geht es jetzt eigentlich, aber wöchentlich war da wirklich nicht mehr machbar.

        das versteh ich. das ist auch der grund, warum ich weder g+, noch flickr oder sonst irgendwas anderes nutze – ich bin mit meinem blog mehr als ausgelastet…

  2. I often find it hard to decide what to post to the point of prevarication… which, in turn leads most often to non-posting and then I’m simply in this loop of non-posts. Life being busy and fulfilling is not helping either 🙂
    I do enjoy your reflections.

    1. Thank you Geoff 🙂 This picture is part of a series I’ll be working on throughout the year so it was in easy post in one way and still difficult after a week without posting anything as you then begin to wonder what people might expect to come next. Spring has just which literally cries for pictures of flowers and new colours. I’d say, a busy and fulfilling life is a good reason for being absent in certain places, it’s all a matter of setting your own priorities and do what you enjoy the most, every single moment.

Wenn Du auch etwas dazu sagen möchtest...