And there she was, lying in wait

Immer wieder sind es Zeilen aus Songs, die mir in den Sinn kommen, wenn ich an neuen Bildern arbeite und auch wenn es manchmal eine Weile zu dauern kann, bis das richtige Paar gefunden ist, fühlt es sich jedes Mal richtig gut an. In solchen Momenten ist es so, als würden auf einmal ein paar wilde Gedankenstränge zusammenlaufen und zu jeder noch so flüchtigen Begegnung kleine Geschichten schreiben, die vorher noch nicht einmal in Form einer Idee existierten. Dies hier ist vielleicht die Geschichte einer geheimnisvollen Schönheit, die im Schatten am Rande des Weges wartet und sich in einen pelzigen Mantel hüllt, der mit lauter kleinen Juwelen bedeckt ist. Weil sich die Sonne jedoch hinter den Wolken versteckt und so viele Menschen mit starrem, nach vorne gerichteten Blick durch die Welt laufen, bleibt sie lange unentdeckt und wiegt ihre regenschweren Blätter nur ganz sanft im Sommerwind. In den Falten ihres grünen Gewandes wächst so nach und nach ein immer größerer Tropfen, sicher und geborgen reflektiert er für sie die Welt um sie herum, bis das Sonnenlicht und der Wind ihn für immer davon tragen.

And there she was, lying in wait

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