Erinnerungen an einen Tag am Strand

Ich hatte mir ganz fest vorgenommen, heute Abend noch einen Post zusammen zu basteln, in dem ich euch ein paar neue analoge Schnappschüsse aus meiner Nikon zeigen wollte, doch wie es scheint hat mein Mac ein kleines Kommunikationsproblem mit dem Scanner. Leider habe ich erst am Ende der Filmrolle bemerkt, dass die Farbkorrektur bei allen Bildern total daneben ist, da war es mir dann aber einfach schon zu spät, um den ganzen Zirkus noch einmal von vorne durchzumachen. Weil ich aber immer noch ganz gerne etwas hinaus in den Ether schicken wollte, habe ich noch einmal schnell durch meinen Lightroomkatalog geblättert und ein paar Bilder von meinen Urlaub im Mai gefunden, die ich schon vor einer Weile als klein Serie in Polaroidoptik bearbeitet und dann wieder vergessen habe. Ich erinnere mich allerdings noch sehr gut daran, wie kalt sich das Wasser an meinen Füßen angefühlt hat und auch wie unglaublich schwierig es doch war, mit einem Standardobjektiv auf Möwenjagd zu gehen. Die bleiben in der Regel nämlich nicht so lässig stehen, sondern laufen einfach schnell ins Wasser und paddeln davon, natürlich nicht ohne einen vorher noch irritiert und fast etwas beleidigt anzuschauen. Wenn ich die Fotos jetzt so betrachte, frage ich mich, ob ich es in diesem Sommer wohl noch einmal ans Meer schaffen werde und dann auch endlich mal wieder in die Wellen tauchen kann. Vielleicht klappt es ja nächsten Monat, zu meinem Geburtstag, vorher geht es aber erst noch für ein langes Wochenende und ein bißchen Kultur in den Süden, aber Berge sind zur Abwechslung ja auch mal ganz schön.

Childhood memories
Beach walkers
Something wild
Closed for the day
Sun protection of sorts
Footprints in the sand

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16 Replies to “Erinnerungen an einen Tag am Strand”

  1. Wie schön! Es ist wieder ein Genuss deine Gedanken zu lesen und dann zu den wunderbaren Bilder überzugehen. Ich mag den nostalgischen Look unglaublich gern. Dieses Jahr werde ich es wahrscheinlich (auch) nicht ans Meer schaffen, aber man weiß ja nie, was die Zeit noch bringt. Nächste Woche bin ich wegen der Arbeit in Bayern, aber das ist ja auch schon mal was 😉 Bin gespannt auf deine kommenden analogen Schnappschüsse. Das mit den Scannen ist wirklich so eine Sache und ziemlich zeitaufwendig, aber glücklicherweise kann man parallel andere Dinge tun oder sich einfach zurücklehnen und Tee trinken 😉

    1. Mensch, da habe ich Dich neulich beim Beantworten der Kommentare doch glatt vergessen, das war natürlich keine Absicht. Freut mich sehr, dass Dir die Bilder und meine Gedankenduselei gefallen 🙂 Momentan probiere ich den Polaroidlook ja noch digital an, aber vielleicht packt es mich ja doch noch irgendwann und ich probiere es auch mit richtigem Instantfilm. Wie Du schon sagst, man weiß nie, was noch so kommt. Da ist so ein bißchen Bayern zwischendurch auch ok und für einen kleinen Tapetenwechsel bestimmt nicht schlecht. Bei mir gehts wieder in die südwestlichste Ecke Deutschlands, aber dazu erzähle ich demnächst noch ein bißchen was, ich hab da nämlich noch ein schon älteres analoges Bild, das auf seinen Auftritt wartet. Und der Scanner funktioniert zum Glück auch endlich wieder 🙂

  2. Tolle Bilder, man spürt fast den Sand unter den Füssen! Und ja, auch Berge sind ganz schön:)

    1. Danke Nicolas. Vermutlich werde ich die Berge wieder nur vom weiten sehen, aber vielleicht kann ich meinen Bruder dieses Mal ja zu einem kleinen Ausflug überreden 🙂

  3. Bei mir sieht der Strand ja gerade etwas anders aus, aber auch schön. Ich kann auch keine Sandburgen bauen – wunderbare Kindheitserinnerungen – aber das schwimmen im Meer ist ein Traum. lg Marlies

    1. Ja, Strand gibt es an der Ostsee auch in allen möglichen Ausführungen, mal schmal, mal breit, mal mit ganz viel weißem Sand und ein Stückchen weiter auch mal mit ganz vielen Steinen. Das Wichtigste ist jedoch immer das Meer, einfach nur das Meer.

  4. Seufz… sehr schön, meine Liebe!
    Bei Deinen Zeilen fällt mir ein, dass ich Dich ja noch antexten wollte. Das werde ich gleich mal machen :-*

    1. Ich weiß Süße…zum schmachten habe ich Dir auch extra wieder eine Möwe mitgebracht, damit es Dir etwas leichter fällt, die Zeit bis zum nächsten Strandabenteuer zu überbrücken. Aber bald ist es ja soweit, schnupper ein bißchen Seeluft für mich mit xox

      1. Das mache ich! :-*

  5. wie schön!! ich drück dir die daumen, dass es mit dem in die wellentauchen noch gelingt!

    1. Dankeschön 🙂 Ich fahre im August wahrscheinlich sogar zweimal hoch in den Norden, allerdings weiß ich noch nicht, ob dann auch Zeit für’s Meer sein wird. Ich hoffe es aber sehr.

      1. oh schööön! was steht denn da an, im august, wenn keine zeit fürs mehr, aber für den norden ist 🙂 ?

        1. Am geplanten Rostockwochenende ist Hanse Sail, da wird’s wahrscheinlich viel zu voll sein, um bis zum Strand zu kommen. Und das andere Wochenende bin ich in Lübeck auf einer Hochzeit, da kann ich mich schlecht ans Meer verdrücken. Aber ich schau mal, vielleicht klappt’s ja doch irgendwie mit einem Sprung ins salzige Nass 🙂

          1. ach, ich verstehe! aber es wird mit sicherheit schön 🙂

  6. These have a tangible melancholic air to them, wonderfully evocative.

    1. Interesting to read that you perceived them like this. When I posted them, I was thinking about that day at the beach, during my last holiday at home, and was wondering if I’ll be able to go back again this summer to swim in the sea. I’m afraid that this might not happen so was a little bit sad when I wrote the post.

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