The world in a grain of sand

Inzwischen bin ich wieder zurück am Rhein, aber eigentlich auch nur auf der Durchreise, denn in ein paar Tagen geht es gleich wieder hoch in den Norden, wenn auch nicht ganz bis in die Heimat. Gewünscht hätte ich es mir anders, so ganz ohne zweifaches hin und her Geschaukel quer durchs Land, doch leider funktioniert das Leben nicht immer so, wie man es sich im Gedanken ausmalt. Statt an Dingen zu verzweifeln, die sich doch nicht ändern lassen, bleibt einem nur der Moment, das Hier und Jetzt, und die vielen kleinen Dinge, die es Tag für Tag in der Welt zu entdecken gibt. Manchmal führt es einen an ganz besondere Orte, die man noch nie besucht hat oder lässt einen das Altbekannte, tausendmal Gesehene und scheinbar selbstverständliche völlig neu entdecken.

Vielleicht könnt ihr euch so ein bißchen vorstellen, wie ich vor ein paar Tagen auf einem Handtuch am Ostseestrand lag, ohnehin schon richtig happy nach dem langersehnten Bad im Meer, und dann mit meinem neuem Spielzeug, einer winzig kleinen Makrolinse für mein Handy, im Sand auf Entdeckungsreise ging. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, was mich mehr erstaunt hat: all die Dinge, die es dort zu sehen gab oder die Tatsache, dass ich plötzlich so unglaublich nah an sie ran konnte. Eine kleine Welt der Wunder direkt unter unseren Füssen.

Broken shells
Miniature driftwood Tiny twig
Leaf skeleton Tiny roots

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4 Replies to “The world in a grain of sand”

  1. ooooh sind die schön! ich könnte eigentlich auch mal wieder den magnetring für mein apfelspielzeug am „neuen“ montieren, da hab ich ja auch ein makro und ein weitwinkel und die funktionieren gar nicht mal so schlecht. irgenwdie denk ich da nur nie dran. besonders mag ich übrigens die kombi der zweiten reihe!

    1. Oh ja, ich habe auch total gestaunt und hätte sie am liebsten sofort gezeigt, hab die Bearbeitung auf dem handy dann aber doch nicht so hinbekommen, dass es als Serie funktioniert hätte. In Lightroom hat es dann geklappt 🙂

      Ich hab das auch so als Set gekauft mit Makro, Weitwinkel und Fisheye, dazu gabs ne Hartschalenhülle, in die man die kleinen Dinger reinschraubt. Soielzeug halt, aber ich fand’s irgendwie witzig so für unterwegs, zumal ich meine Lumix jetzt meinem Bruder überlassen habe.

  2. Was Du nicht immer für tolles Spielzeug hast! Die Bilder sind wahnsinnig toll geworden =)

    1. Ja, das habe ich mir zum Geburtstag gegönnt, waren gar nicht mal so teuer die kleinen Dinger. Das 3er Set aus Makro, Weitwinkel und Fisheye inklusive Hartschalenhülle für’s Äpfelchen für knapp 40 Euro. Ich dachte, ich probier’s einfach mal aus, weil ich das Handy ja nun wirklich immer dabei habe, eine Kamera aber nicht unbedingt. freut mich sehr, dass Dir die ersten Ergebnisse gefallen 🙂

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