Little ball games

Für das gerade erst vergangene Wochenende hatte ich mir ja eigentlich ganz fest vorgenommen, ein Versprechen einzulösen und endlich mal mit meiner Hasselblad in Düsseldorf auf Entdeckungsreise zu gehen, damit wir zwei uns mal ein bisschen besser kennenlernen und aneinander gewöhnen können. Vor ein paar Wochen schon habe ich in der Wunderwelt des Internets nämlich endlich einen Belichtungsmesser und auch einen supertollen, stabilen Tragegurt für sie ergattert, doch als ich sie am Sonntag so anschaute, die neuen Zügel schon in der Hand, war ich einfach nicht in der Stimmung für etwas kompliziertes bzw. experimentelles. So ist es dann doch wieder meine vertraute und oft erprobte Begleitung geworden – die Canon DSLR und das Makro, meine Partner für wirklich alle Lebenslagen.

Damit es aber vielleicht doch mal wieder ein bisschen was anderes zu sehen gibt, hab ich nach langer, wirklich langer Zeit einfach noch die Glaskugeln eingepackt und ein kleines Stückchen Herbst darin eingefangen. So kam der kleinere Oculus, der einen Durchmesser von 4 cm hat, auch endlich mal in freier Wildbahn zum Einsatz, vorher hatte ich nur einmal kurz auf dem Balkon getestet, kurz nachdem ich ihn gekauft habe. Ein bisschen üben müssen wir noch miteinander, dafür fehlte mir neulich einfach die Geduld, und hoffentlich vergesse ich in Zukunft dann nicht wieder, dass der Kleine in der Fototasche sehnsüchtig darauf wartet, zum Spielen herausgelassen zu werden.

Shining Yellow
Found a Tree
All the Greens

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14 Replies to “Little ball games”

  1. ich hab ja immer noch keine von diesen kugeln. aber ich denke mir gerade, dass das vielleicht etwas für den nächsten fotomarathon wäre. eine etwas größere version davon ist ja schon auf meiner amazon-wunschliste 🙂

    deine finde ich wieder sehr schön gelungen, die baum-motive passen da ganz wunderbar!

    1. Dankeschön 🙂 Ich fand die Bäume auch prima so als Motiv und da ich nur ne kleine Runde durch den Park gelaufen bin, kamen sie mir sehr gelegen. Ist immer wieder spannend, was so alles in die Kugel passt.

      Ich kann’s mir ganz gut vorstellen für den Marathon, da hat man dann einfach noch mal andere Möglichkeiten. Und es ist ein eirklich günstiges Spielzeug. Meine grosse Kugel hab ich mir letztn Sommer im Einsatz schon arg zerkratzt, weil ich nicht aufgepasst habe, da muss ich mir bei Gelegenheit mal Ersatz besorgen. Inzwischen hab ich Gummiringe zum unterlegen 🙂

      1. das glaub ich gern! ich denke, ich werde mir demnächst auch so eine bestellen, denn wenn ich es wirklich für den fotomarathon verwenden will, muss ich damit unbedingt vorher ein wenig üben. die gummiringe sind jedenfalls ein sehr guter tipp 🙂
        meine andere idee war ja, mir noch einen kleinen danbo dazu zu besorgen. naja, mal sehen wie die ergebnisse dieses jahr ausfallen mit theo 🙂

  2. ps: ich schon wieder! und ja, ich habe normalerweise auch offline noch ein leben 😉

    1. Hehe, das weiss ich doch 😉

      1. das beruhigt mich 🙂

  3. WOW, total super! Das macht große Lust das selbst mal auszuprobieren!
    (und die Hasselblad Fotos würde ich ja auch gerne sehen, also ran! 😀 )
    Liebe Grüße!

    1. Dankeschön, freut mich sehr, dass es Dir gefällt. Das selbst ausprobieren kann ich nur empfehlen, weil es nicht nur eine schöne, sondern auch eine sehr günstige Spielerei ist. Was die Hasselblad betrifft, wird es wohl noch ein klein wenig dauern. Ich hab diese Woche von einem Kollegen eine Nikon F401x zum testen bekommen und heute hat mir die Post außerdem ein altes, russisches Objektiv gebracht, auf das ich schon sehr neugierig bin. Aber es kommt alles noch, versprochen.

      Lieben Gruss zurück 🙂

  4. Es sind wieder einmal wunderbare Aufnahmen, meine Liebe! Ich liebäugle immer mehr mit einer Glaskugel… hast Du da einen Tipp für mich Anfänger, eher kleine oder groß? 😉
    Fühl Dich herzlich umärmelt :-*

    1. Danke Süsse 🙂 Immer ran an die Glaskugeln, es macht schon arg viel Spass, damit auf Entdeckungsreise zu gehen. Was die Größe angeht kommt es vermutlich darauf an, was für ein Objektiv Du verwendest und ob Du die Kugel eher in der Hand halten oder aber irgendwo ablegen bzw. vom Helden halten lässt. Je größer, desto schwerer wird es halt auch, d.h. eine kleinere Kugel packt man vermutlich eher mal zusätzlich ein. Die meisten Bilder habe ich bisher mit der größeren Kugel von 6 cm Durchmesser gemacht und das entweder mit der 35mm Festbrennweite oder auch mal mit dem Makro. Die aktuellen Bilder sind halt wie gesagt mit der kleinen Kugel in der Hand gemacht, da musste schon das 60mm Makro ran, damit es auf relativ kurzem Abstand von eta 30-40 cm auch bildfüllend wurde. Ich habe meine Kugel ja bei einem Berliner Händler bestellt, Kostenpunkt waren etwa 7 Euro für die 4 cm und 15 Euro für die 6 cm Kugel, beide aus optisch reinem Glas. Größer gibt’s die natürlich auch, braucht man aber meiner Meinung nach nicht. Falls Du Fragen hast, weisste ja, wo Du mich findest. Drück Dich x

  5. Das ist mal eine richtig tolle Fotoidee!

    1. Ja, das finde ich auch. Hab’s damals hier in der Bloggerwelt entdeckt, bei Geoffrey Dunn von Pictures with Words, und musste es irgendwann einfach selbst ausprobieren. Ist viel schöner als ein Fisheye-Objektiv und die Leute gucken immer so lustig, wenn man die Kugel in die Luft hält 🙂

  6. Prima! Wirklich eine tolle Idee damit viel experimentieren möglich ist.
    robert

    1. Danke Robert! Das Experimentieren macht mit solchen Glaskugeln immer besonders viel Spass 🙂

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