Coincidentally complementary

Bevor ich für ein paar Tage zu meinen Eltern fahre, lade ich manchmal ein paar einzelne, noch unveröffentlichte Bilder in die Mediathek hoch, damit ich unter Umständen etwas zu Hand habe, um zwischendurch vielleicht einen kleinen Beitrag schreiben zu können. Meistens handelt es sich dabei um Restbilder, die aus irgendwelchen Gründen nicht zeitnah zum eigentlich Aufnahmedatum veröffentlicht oder überhaupt erst bearbeitet wurden. Manche lösche ich nach meiner Rückkehr auch schnell wieder und lasse sie noch etwas im Lightroomarchiv schlummern, bis mir etwas passendes dazu einfällt, andere vergesse ich auch einfach irgendwann bis sich plötzlich eine ganz neue Möglichkeit offenbart. Das erste Bild mit den orangen Farbtönen habe ich kurz vor Weihnachten in neuer Bearbeitung hoch geladen und dachte nun schon seit ein paar Tagen daran, es in den nächsten Beitrag einzubinden, verschob es dann aber wieder und wieder, weil ich abends immer zu müde zum bloggen war. Als ich heute dann in meiner Mediathek herum stöberte, eigentlich mit der Absicht mal wieder ein bisschen aufzuräumen, entdeckte ich plötzlich das zweite Bild mit dem blauen Farbton im Hintergrund und irgendwie hat es dann klick gemacht.

Reflected orange
Background blue

Die Bilder passen eigentlich ganz gut zu meiner aktuellen Stimmung und Gemütslage, damit geht es nämlich noch immer kontinuierlich auf und ab, manchmal von Tag zu Tag, manchmal auch stundenweise. Passend dazu spielt mein Schlafrhythmus etwas verrückt und auch das manchmal sehr lästige Wechselspiel zwischen warm und kalt scheint kein Ende nehmen zu wollen. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, einen Herbst bzw. Winter so stark und auch so oft gefroren zu haben, dabei ist es eigentlich gar nicht richtig kalt draußen, die Heizung funktioniert prima und am kommenden Wochenende sind 13°C angesagt. Manchmal ist eben alles ein wenig anders.

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7 Replies to “Coincidentally complementary”

  1. deine bilder sind für mich ja wie du eh schon weißt immer wieder inspirationsquelle. grade die blätteridee hab ich mir letztens ja von dir abgeschaut und mich sehr gefreut, auch mal im jänner ein paar bilder gemacht zu haben, die ich wirklich mag. grade das zweite finde ich wundervoll – für solche aufnahmen fehlt mir bei nasskaltem boden ja leider der schwenkbare display (es gibt da so nikon rumours… mal sehen ^.^)

    zu allem anderen drücke ich dir die daumen, dass sich 2015 etwas fröhlicher anlässt, und mit der kälte geht es mir eigenartigerweise genauso. ich hab das gefühl, dass diese dauernden temperatursprünge dafür verantwortlich sind, dass sich der körper nicht dran gewöhnt…

    1. Es freut mich ja immer ganz besonders, wenn ich andere zumindest ein klein wenig inspirieren kann, in welcher Form auch immer. Oha, neue Gerüchte von Nikon – das klingt ja spannend, vielleicht hat sich das Warten ja gelohnt. So ein schwenkbares Display ist besonders im Makrobereich echt hilfreich wobei ich hinzufügen muss, dass ich es für keins dieser Bilder gebraucht habe, da beide Motive fast auf Augenhöhe lagen. Das erste Blatt fand ich auf dem Sockel einer Statue hier im Park und das zweite habe ich mir auf einem Stapel alter Dachziegel/Bretter im Garten meiner Eltern zurecht gelegt, weil ich die Milchglasfenster im Hintergrund haben wollte 🙂

      Die ständigen Temperatursprünge sind wirklich sehr lästig. Zur Zeit ist es wieder eher Herbst, windig und nass. Meinetwegen könnte es einfach nur mal ganz normal Winter sein, gerne auch mit ein bisschen Schnee. Naja, vielleicht kommt’s noch, das Jahr ist ja noch jung.

      1. ja bei mir gelingt dir das oft 🙂
        ich hab es bei den blättern wieder schmerzlich vermisst und gesehen, wie einfach der stefan da agieren konnte während ich schon nasse knie und nie den richtigen ausschnitt hatte. ich weiß aber nicht, ob ich es daran festmache oder sie mir vielleicht auch zulege, falls sie das nicht hat, weil die d90 einfach iso-technisch nicht mehr mithalten kann und da wäre mir ein upgrade langsam schon mehr als recht. aber mal sehen, ob es beim rumour bleibt oder sich was tut 🙂

        mir wäre nicht unrecht, wenn es sich mal halbwegs stabil einpendeln würde. gestern hatten wir 20 grad. heute 5. das schlägt sich halt auch körperlich nieder…

  2. Die Bilder sind wunderschön, auch ich finde das zweite besonders schön. Mit dem frieren habe ich es nicht so, aber das sind meine zuvielen Kilos. Wir haben auch den Eindruck, wenn das Wetter so windig und nass ist, dann friert man immer, auch wenn die Temperaturen es eigentlich gar nicht hergeben.

    1. Vielen Dank 🙂 Ich friere normalerweise auch nicht so doll und ein paar Extrakilos trage ich ja auch mit mir rum, aber dieses Jahr ist irgendwie etwas verrückt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich seit mehr als 2 Monaten noch immer mit den Resten einer Erkältung kämpfe, wenn es dann auch noch so nass und stürmisch ist, fühlt man sich einfach nicht wohl.

  3. Hey
    Beides tolle Fotos, wobei ich das zweite spannender finde, passt zur tristen Jahreszeit. Kopf hoch viola, ist vielleicht der Sonnenlichtentzug. Mir geht´s zumindest meistens so.
    Schöne Grüße aus Wien
    Peter

    1. Danke, Peter! Der Sonnenlichtentzug kommt natürlich noch dazu, gerade am Wochenende, da ich ja immer so lange im Bett bleibe, das es nach dem Essen eigentlich schon langsam wieder dunkel wird. Zum Glück werden die Tage jetzt langsam wieder länger und Anfang März geht es für mich ja auch erstmal in Richtung Sonne 🙂 ich mag das zweite Bild auch lieber und hatte es schon ganz lange in der Mediathek liegen, es stammt von Ostern letzten Jahres, habe es jetzt aber noch mal ein bisschen nachbearbeitet. Alleine wäre es mir etwas zu trist gewesen, weil ich in letzter Zeit schon so viel monochromes gezeigt habe und es demnächst wohl auch noch schwarz/weiss weitergeht. Na, mal sehen.

      Ganz liebe Grüße aus dem langsam dunkel werdenden Düsseldorf,
      Viola

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