On the streets of Malacca, Part II

Nachdem ich mir bereits am Wochenende die nächste Serie von Bildern, die ich auf den Straßen Malakka’s nach und nach eingesammelt habe, zurecht gelegt hatte, bleibt mir nach Abschluss meines ersten Arbeitstages nach dem Urlaub heute nur noch die Aufgabe, ihnen ein paar Wortgebilde und Erzählungen an die Seite zu stellen. Während ich bei der ersten Serie ein wenig versucht habe, mich hauptsächlich auf Farben und Flächen zu konzentrieren, hat sich bei der zweiten Serie sehr schnell ein gemeinsames Thema herauskristallisiert, das auch sehr gut zu meinen Erinnerungen an unseren kurzen Besuch dort passt. Denn obwohl auf den kleinen Strassen zwischen den vielen, teilweise bunt angemalten Shophäusern durchaus emsiges Treiben herrschte, von Mittags bis spät in den Abend hinein, so sahen wir auch sehr viele verschlossene Fenster und Türen, von denen sich ganz offensichtlich einige in meinen Bildern wiederfinden. Mal abgesehen von der blauen Phase. Ich habe mich wirklich mehr als einmal darüber gewundert, dass so viele Geschäfte und Restaurant geschlossen waren, meist mit so diesen typischen, faltbaren Gittern. Und auch einige der zwischen all den Geschäften liegenden Wohnhäuser wirkten beinahe so als würden sie schlafen und auf ihre Bewohner vorübergehend ausgeflogenen Bewohner warten. Vielleicht haben sie sich auch einfach nur vor herumlungernden Touristen wie uns versteckt, schließlich braucht jeder mal ein bisschen Abstand und Ruhe zwischendurch.

Red warning
Fenced weels
Little red box
We're closed
Fenced bottles
New Year memories
Loony
Tilted box
Waiting outside
Blue shades
Leftover lantern
Side burns

Vermutlich hätte uns jedoch bei einem Besuch während des Wochenendes ein ganz anderes, sehr viel geschäftigeres Bild erwartet, ich kann es mir zumindest gut vorstellen, denn durch die Nähe zu Singapur und auch Kuala Lumpur ist Malakka bestimmt ein beliebtes Reiseziel für Kurzzeiturlauber. Und auch durchreisende Rucksacktouristen verschlägt es wohl ganz gerne dorthin, vor allem in die vielen, kleinen Hostels, die sich u.a. in den alten, oftmals von oben bis unten mit Wandbildern  geschmückten Shophäusern am Flussufer befinden. Wir konnten zum Teil quasi von hinten ein bisschen hinein gucken, als wir in der prallen Mittagssonne über den noch relativ neuen, auf beiden Seiten des Flusses angelegten Boardwalk entlang liefen und obwohl sie durchaus ihren Charme haben, war ich doch ganz froh darüber, dass wir uns ganz dekadent (ich sag nur: Infinity Pool) und dennoch für einen relativ günstigen Preis ein kleines Stückchen weiter weg im 5 Sterne Hotel Casa del Rio niedergelassen hatten. Da wohnt man wirklich sehr schön, fällt quasi direkt hinein ins bunte Treiben Chinatowns oder läuft einfach kurz über die kleine Brücke am Stadthuys und erkundet die Teile der Altstadt, die von der holländischen Kolonialzeit übrig geblieben sind. Ich persönlich fand letzteres irgendwie nicht so spannend oder zumindest fotografisch deutlich weniger interessant, daher wird auch die dritte, noch folgende Serie aus Malakka ausschliesslich Bilder auch Chinatown und näherer Umgebung enthalten.

Teile diesen Beitrag:

2 Replies to “On the streets of Malacca, Part II”

  1. für mich wäre das hotel mit infinity pool in letzter konsequenz auch mehr als die bunten hostels 😉 die bilderstrecke ist wieder wirklcih toll inszeniert. weißt du, ich finde, du hast ein ganz besonderes talent in der zusammenstellung deiner bilder. das holt aus dem einzelnen noch soviel mehr raus. einfach großartig!

    1. Dankeschön 🙂 Du weisst ja, wegen Deinen Projekten habe ich fotografisch ja mehr oder weniger gleich als Serientäter gestartet, das kriegt man mir wohl auch nicht mehr so schnell ausgetrieben. Ich guck halt schon immer auch recht genau auf die Reihenfolge und seit ich wieder mehr Kollagen bzw. Diptychs mache auch darauf, wo eventuell Verbindungslinien durch die Bilder laufe. Das geht so im Blogformat halt auch meist ganz gut und macht mir irre viel Spass 🙂

Wenn Du auch etwas dazu sagen möchtest...