Little pieces of Singapore

Es wird langsam wirklich Frühling hier am Rhein und obwohl die Temperaturen am vergangenen Freitag bereits die 20°C Grenze knackten, habe ich mir eine Erkältung eingefangen und würde am liebsten die ganze Zeit nur dick eingemummelt auf dem Sofa liegen. Im Dunkeln. Gestern stand ich immer mal wieder in der Küche vor der Balkontür, blickte hinaus in den sonnigen Nachmittag, der draußen auf mich wartete und hatte trotzdem so gar keine Lust, raus zu gehen. Um nicht den ganzen Tag komplett auf dem Sofa zu vertrödeln, habe ich schliesslich zumindest einen meiner Vorsätze für’s Wochenende umgesetzt und ein bisschen Frühjahrsputz in meiner Wohnung gemacht. Für’s bloggen hat es dann aber leider nicht mehr gereicht, obwohl ich irgendwann in den letzten Tagen zumindest schon mal ein paar neue Bilder aus Singapur vorbereitet haben muss. Hochgeladen hatte ich ja schon so einiges bereits vor Ostern, es geht also eigentlich nur noch um das Zusammenstellen neuer Serien und ein paar begleitende Worte dazu. Eigentlich. Es kann es sich dabei nur noch um Stunden handeln. Vielleicht geht es aber auch schneller, wenn ich gar nicht groß darüber nachdenke und wie früher, im Schnupfenwahn, wild drauflos tippe. Entschuldigt bitte, aber anders geht’s gerade nicht.

Die nachfolgenden Bilder und vermutlich auch die nächsten zwei Beiträge knüpfen im Grunde ein bisschen an die Aufnahmen an, die ich in Malaysia gemacht habe und sind wie auch schon die Streetart/Tags/Sticker-Motive einen Tag vor meiner Abreise, bei einem Spaziergang durch Little India und Kampong Glam entstanden. Es war vermutlich der zweittollste Tag meiner Reise, fotografisch gesehen auf jeden Fall, und ich hatte wirklich viel Spass dabei, auch wenn es zwischenzeitlich etwas nass wurde. Hier ist nun also der erste Teil der Bilder.

Red Reminder
On the stairs of the temple
Making tea
Flowers
White window
American Express
Locked
Head down
Hidden in the Box
Blowing in the wind
Deviled face

Übrigens hat sich irgendwo zwischen der gelben Wand mit dem weißen Fenster und dem American Express-Türschild hat sich die ISO meiner Kamera von 100 auf 6400 verstellt, wahrscheinlich habe ich in meiner Begeisterung und/oder Schludrigkeit etwas wild damit herumgefuchtelt, aber glücklicherweise dann doch schnell gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Manchmal denke ich, vielleicht sollte ich doch besser alles immer auf automatisch eingestellt lassen, ohne Blitz natürlich, weil ich einfach nie so wirklich darauf achte oder kontrolliere, welche Einstellungen ich da eigentlich gerade so habe. Na, vielleicht lerne ich’s ja noch irgendwann.

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18 Replies to “Little pieces of Singapore”

  1. Eine schöne Serie, mit tollen Kontrasten, Farben und Details. Freu mich auf den 2. Teil. Der Eimer sieht aus wie ein Roboter, der umgefallen ist (bin Star Wars Fan) und der blaue Feuerlöscher in rotem Schrank auf grüner Wand ist auch Klasse.

    1. Danke, Jörg. Du hast recht, der umgekippte Eimer könnte glatt die etwas tolpatschige Freundin von R2D2 sein. Den im roten Kasten versteckten blauen Feuerlöscher hab ich ehrlich gesagt gar nicht gesehen, da musste ich glatt selber noch mal etwas genauer hingucken 🙂 In der zweiten Serie gibt’s es einen blauen Feuerlöscher so ganz ohne alles, soviel sei schon mal verraten.

  2. Sehr schöne Detailaufnahmen und tolle Farben!! Ich kann gar nicht sagen, welches mir am besten gefällt. Wirklich toll!

    1. Freut mich sehr, dass sie Dir gefallen, Violettinia. Ich könnt mich auch nicht entscheiden 🙂

  3. die bilder geben zusammen wieder eine ganz wundervolle detailreiche serie. als einzelbild mag ich den blumentopf und das fenster in der gelben wand am liebsten.
    ich drücke dir die daumen, dass du deine erkältung bald los bist und dich bald wieder viiiel besser fühlst! ich hoffe, sonst ist alles okay bei dir?

    1. Dankeschön 🙂 Der Blumentopf stand draussen auf dem Tisch eines kleinen Café’s, in dem wir noch lecker Kuchen essen waren (endlich mal Red Velvet Cake probiert). Das war eine wirklich coole Location, unten Künstlercafé (Artistry), oben so eine Art Medien/Grafikagentur (Chemistry) – fand ich interessant.

      Mit meiner Erkältung ist es heute schon etwas besser, mein Husten und ich feiern jedoch bald unser 6 monatiges Jubiläum. Muss die Tage mal wieder einen Termin bei meiner Hausärztin machen und beraten, wie jetzt weitergehen soll. Der Pneumologe hat ja nix gefunden. Vielleicht ist es ja doch eine Arbeitsallergie. Bin gerade wieder (immernoch?) etwas deprimiert wegen allem, aber gerade hatte ich Babypost im Briefkasten, das hat ein wenig aufgeheitert. Und gleich gibt’s lecker Abendbrot 🙂

      1. Oh das hört sich ja nach einem tollen Konzept an!
        Red velvet cake? Was ist denn das??
        Mit dem Husten wünsche ich dir schnelle und baldige Besserung! Und fühle mit dir – meine rückenkrücke trage ich jetzt auch schon bald 1 1/2 Jahre mit mir herum :-/ man weiß halt oft nicht, was der Auslöser ist und denn kann man auch leider auf keiner Röntgen- oder sonstigen Aufnahme sichtbar machen :-/

        1. Red Velvet Cake ist ein rotgefärbter Schokokuchen, mehrlagig, mit Cream Cheese Frosting und hat meist noch Kokosraspeln aussen dran. Sehr saftig und leider auch sehr kalorienreich. Stand schon länger auf meiner To Bake-Liste, aber ehrlich gesagt gibt es leckere Kalorienbomben. Carrot Cake, zum Beispiel. Muss ich unbedingt mal wieder machen. Da vergisst man glatt alle Wehwehchen 🙂

          1. Oh dabei klingt der total genial!!
            Was ist denn im carrot cake dabei?

          2. Beim Carrot Cake kommen in den Teig Walnüsse, ein bisschen Ananas und natürlich Möhrchen. Er wird auch mindestens zweilagig, mit Cream Cheese Frosting. Dann gibt’s noch den Hummingbird Cake, da sind Nüsse und Bananen drin, ust auch sehr lecker. Ich muss mal wieder backen 🙂

    1. Vieln Dank, Jürgen 🙂

  4. Ahhh ich mag das einfach! So schön, so bunt, so abgestimmt aufeinander… Immer wieder toll anzusehen…

    1. Das freut mich, Markus 🙂 Ich mag das nämlich auch und bin echt zuversichtlich, dass ich von diesem Urlaub tatsächlich mal ein Fotobuch bastel werde, nur mit den Detailbildern aus Malaysia und Singapur. Wird bestimmt ne schöne Erinnerung an die Reise.

  5. Die kleinen Dinge des Lebens sind oft die schönen Dinge des Lebens… Gerade die Suche nach den Details wird oft belohnt. Diese schönen Bilder sind der beweiß dafür.

    Die Teekanne ist mein heißer Favorit.

    1. Ja, das stimmt, Jürgen. Es sind eigentlich immer die kleinen Dinge, die am meisten Freude machen. Vielleicht weil sie zeigen bzw. beweisen, dass es immer und überall etwas Schönes zu entdecken geht, wenn man mit offenen Augen durch’s Leben geht. Freut mich, dass Dir meine Entdeckungen gefallen 🙂

  6. Wieder einmal sehr schöne Aufnahmen! Du hast wirklich den Blick für die kleinen Dinge, die Du dann so wunderbar in Szene setzt! Ich sehe mir alle Beiträge von Dir an, komme aber momentan einfach nicht zum ausgiebigen kommentieren. Wenn das Chaos hier vorbei ist, habe ich wieder mehr Zeit. Fühl Dich gedrückt, Süße ❤️

    1. Danke, Süsse 🙂 Mach Dir keinen Kopf, ich weiss ja Bescheid, was bei euch gerade los ist. Und mir geht’s ja auch oft ganz ähnlich, ich sehe alles, komm aber nicht zum Kommentieren. Ich drück Dich ganz dolle zurück x

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