Watching from the sidelines

Schon seit ein paar Wochen beschleicht mich so ein Gefühl, das sich nicht so recht in Worte fassen lassen wollte, vielleicht erschien mir der Gedanke auch einfach nur viel zu absurd. In den letzten Tagen jedoch schien alles irgendwie ein wenig klarer zu sein und ich dachte daran, dass sich die Geschichte wohl doch immer wiederholt, nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Dingen. Wirklich ins Detail gehen möchte ich hier nicht, vielleicht reicht es ja auch einfach nur zu sagen, dass ich gerade sehr häufig das Gefühl habe, alles läuft irgendwie an mir vorbei und so gut wie nichts ist so wie ich es eigentlich gerne hätte. Natürlich hilft es manchmal, einfach weiterzumachen mit den Dingen, auf die man sich verlassen kann, aber irgendwann ist das einfach nicht mehr genug, weil man sich zwar ständig bewegt, aber dennoch nicht wirklich voran kommt. Vielleicht ist es nur eine kurze Phase, so ein typischer Moment des Alles-in-Frage-Stellens, vielleicht bedeutet es jedoch auch ein Neuordnen und zumindest ein kleines bisschen Veränderung. Was ich eigentlich versuche zu sagen, ist: Ich bin nicht ganz weg, aber es wird hier wohl auch in den nächsten Wochen noch etwas ruhiger zugehen, als ihr es von mir gewohnt seid.

Grüne Pflanze wächst am Bordstein

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17 Kommentare

  1. ich liebe dieses bild. und ansonsten schicke ich dir gute gedanken. ich glaube, es ist grad eine wilde sternenkonstellation oder sonst was unnachvollziehbares im gange. aber viele sensible menschen die ich kenne beschreiben grade ähnliches, das in ihnen vorgeht. ich hoffe, dass dir das neuordnen und verändern gut tut und wir dann auch hier bald wieder mehr sehen dürfen!

    1. Das freut mich 🙂 Ich wollte eigentlich erst etwas anderes nehmen, aber das Bild passte gerade ganz gut. Vielleicht liegt es tatsächlich nur an den Sternen, vielleicht ist aber auch endlich die Zeit gekommen, um wirklich mal etwas zu verändern und nicht nur darüber zu reden. Und mit der Fotografie weiss man ja eh nie so recht, wann’s einen mal wieder so richtig packt.

      1. Das stimmt. Und manchmal wartet man lange auf den Impuls der einen endlich was verändern lässt. Ich hoffe zum guten!

        1. Oh ja, das hoffe ich auch und eigentlich sollte es auch klappe. Jetzt heisst es eigentlich nur: Dran bleiben!

          1. Ich drücke die Daumen und hoffe irgendwann mehr zu erfahren 😉

  2. This sounds remarkably similar to how how I’ve been feeling of late too …

    1. Yes, I think there could be some parallels, maybe just some smaller differences in the finer print as your life is a bit different than mine 🙂 The good news is that if I’m really moving forward with some of the changes I have in mind, you may not need the google translator to understand what’s happening here. It could also mean a return, of sorts, to G+ but we’ll see.

      1. Hehe … A couple of subtle differences here and there I’ll grant you that 🙂
        Moving forward is always more productive than looking back … I look forward to it 🙂

  3. Respekt, das ist große Fotografie… Man muss es sehen, man muss es anschauen und man muss sein Bild aufbauen. Und das alles ist hier in Perfektion vereint… WOW!!

    1. Dankeschön, Markus! Ich denke gerade daran, wann und wie dieses Bild entstanden ist – an einem nachmittag in Singapur, auf dem Weg zum Bus – während ich vor mich hin grinse. Ich glaube, es war so ein kleiner Nachhall von Malaysia, manchmal fällt es fast schwer, bestimmte Dinge nicht zu sehen 🙂

  4. Ach, wie gut ich diese Gefühle kenne und sie mich im besten Falle immer wieder zu kleineren Veränderungen gebracht haben. Letzten Endes bleibt zwar irgendwie alles beim Alten, doch die kleinen Schritte in andere Richtungen können ab und an eine reine Wohltat sein und den Stillstand wieder in Bewegung setzen!
    Fühl dich gedrückt und liebe Grüße, Anette

    1. Vielen Dank für die lieben Worte, Anette 🙂 Ich muss sagen, ich habe während meinen Grübeleien in den letzten Wochen oft an Dich gedacht, weil ich ab und an bei Dir ja ähnliches gelesen habe und wir ja auch so ein bisschen über aktuelle Pläne (Fotobuchprojekte) und mögliche Veränderungen (neue Website) gesprochen haben. Ich habe ja auch oft das Problem, dass ich eigentlich keine langen Blogpausen machen möchte, es zur Zeit aber wirklich schwierig ist und dann denke ich, Du machst es ja auch so und nimmst Dir zwischendurch die Zeit, die eben nötig ist. Es gibt eben solche Momente und auch Projekte, die erst ein bisschen reifen und wachsen müssen, bevor man sie in die Welt hinaus lässt 🙂
      Ganz liebe Grüße zurück,
      Viola

      1. Ja, manches muss wirklich erst reifen und man muss den nötigen Abstand gewinnen, um den Blick wieder in die richtige Richtung zu wenden oder Klarheit zu schaffen. In letzter Zeit habe ich tatsächlich öfters lange Blogpausen eingelegt, da der Kopf einfach woanders stand/steht, und ich muss sagen, dass die Pausen sehr gut tun, auch wenn ich mir ab und an gedacht habe, dass der letzte Artikel doch schon wieder viel zu lange her ist und es mir fehlt. So konnte ich jedoch endlich die Website abschließen und Zeit für andere Dinge nutzen, vor allem natürlich das Privatleben 😉
        Durch die Pausen kann zugegeben der Schreibfluss etwas ins Wanken geraten und der Einstieg in die Bloggerwelt anfangs schwierig sein. Sobald jedoch der erste Artikel geschafft ist, geht es dann doch, als wäre man nicht fort gewesen 😉
        Ich kann dir nur sagen, nimm dir die Zeit, die du brauchst und genieße sie. Das ist das einzig richtige 🙂
        Liebe Grüße,
        Anette

  5. immer wertvoll, eine pause zu machen um dem nachzuspüren, was sich dir zeigt. wenn du zurück bist sind wir alle noch da und freuen uns auf die ein-sichten, die du dann mit uns teilen magst.

    1. Ich danke Dir, Susanne! So ganz weg sein werde ich vermutlich nicht, nur die Zeiträume zwischen meinen Beiträgen werden wohl vorerst etwas größer sein als in der Vergangenheit. Ein Freund würde das wohl als ‚entschleunigtes bloggen‘ nennen 🙂

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