Time out

Die aktuelle Blogpause dauerte leider etwas länger als geplant und auch heute reicht es nur für ein paar kurze Zeilen, denn mobiles Bloggen vom Handy aus ist zwar durchaus möglich, macht aber nicht wirklich viel Spass. Nachdem ich das vergangene lange Wochenende in der Heimat unterwegs war und Sonntag Abend mit Verspätung wieder in Düsseldorf eingetrudelt bin, ging es Montag früh vor der Arbeit erstmal zur Vorbesprechung der OP, die mir letzte Woche von einem netten jungen Arzt (mit George Clooney Potential) in der HNO-Ambulanz angekündigt wurde. Statt wie geplant heute konnte ich dann doch schon gestern operiert werden, die Details erspare ich euch mal und sage nur, es war ne relativ kleine Schnippelei im Hals. Ist alles halb so wild und ehrlich gesagt stört mich der Zugang an der Hand mehr als die Wunden von der Operation. Und das Schlafen im 3-Bettzimmer ist auch etwas, auf das ich gerne verzichten könnte, vom frühen Aufstehen mal ganz abgesehen. Dafür hängen hier auf der Station Fotos von Strand und Meer, das ist schon schön. Zwei Nächte muss ich vermutlich mindestens hier bleiben und wenn nachher bei der Untersuchung alles gut aussieht, kann ich morgen früh wieder nach Hause. Und dann ist ja auch schon fast wieder Wochenende. Ich glaube, ich mache jetzt noch ein kleines Nickerchen. Bis bald.

Füße in Krankenhausstrümpfen auf Bett

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15 Replies to “Time out”

  1. wir warten auf dich. gute besserung meine liebe. dreibettzimmerfrühaufstehenkrankenhaus ist superbäh. aber bald vorbei!

    1. Dankeschön 🙂 Ist wirklich voll blöd, aber bald vorbei und wie aufs Stichwort kommt die Schwester gerade mit nem Eis rein. Yay!

      1. und ich hoffe, jetzt ist auch schon alles überstanden!?

        1. Jawohl. Bin gerade zuhause ins Bett gekrabbelt und werd jetzt erstmal ein bisschen schlafen 🙂 Morgen bin ich auch noch krankgeschrieben, hab also noch ein paar Tage zum Ausruhen.

          1. das ist gut!!

  2. Na, dann drücke ich die Daumen, dass es morgen früh wieder nach Hause geht! Auch wenn Strandbilder ganz nett sein können, schaut man sie dann doch lieber von zu Hause aus oder im besten Fall live an 😉
    Gute Besserung wünsche ich dir und vor allem nette Patientennachbarn! Im Dreibettzimmer musste ich das letzte Mal bei meiner Mandel-OP liegen und da war ich …. oje … 16 oder so. Kann man drauf verzichten 😉
    Liebe Grüße,
    Anette

    1. Vielen Dank, Anette! Das Daumendrücken hat geholfen und ich darf gleich morgen früh wie geplant nach Hause gehen. Der doofe Zugang ist raus und bald ist ja auch schon wieder Schlafenszeit, d.h. ich bin quasi schon so gut wie durch mit dem Zwangsurlaub. Letzten Freitag war ich noch live am Meer, ausnahmsweise mal in Zingst, das ist natürlich viel schöner als Bilder angucken, obwohl es etwas frisch und das Wasser noch zu kalt zum baden war. Meine Zimmernachbarn sind schon nett, aber teilweise auch etwas laut und alleine schlafen ist schon schöner 🙂

      Ganz liebe Grüsse zurück,
      Viola

    1. Dankeschön 🙂

  3. Auch von meiner Seite gute Besserung. Das mit dem Zugang kann ich gut verstehen, ich war einmal im Leben im Krankenhaus (als Kind) mit Polypen, der Zugang ist das einzige, an das ich mich richtig erinnern kann. Lass es dir zuhause gut gehen und gönn dir was schönes. Grüße.

    1. Danke, Jörg! Gleich geht’s nach Hause und morgen bin ich auch noch krank geschrieben, da werd mich erstmal schön ausschlafen 🙂 Die letzte OP hatte ich auch als Kind, da war ich 3 Jahre alt. Habe noch ziemlich viele Erinnerungen an die Zeit, ist schon verrückt. Der Zugang ist zum Glück seit gestern raus und ich hab bisher noch keinen blaueb Fleck 🙂

  4. Alles liebe, und gute Besserung aus Wien!
    Lg Peter

    1. Vielen Dank Peter und ganz liebe Grüsse zurück, aus meinem eigenen Bett 🙂

  5. Auch von mir Gute Besserung!!! Ich bin ein gebranntes Kind was Krankenhausaufenthalte angeht, von daher fühl ich doppelt mit Dir… Machs ganz gut!!!

    1. Danke Markus! Tut mit leid, dass Du diesbezüglich keine guten Erfahrungen gemacht hast. In meiner Familie gibt’s auch ein paar unschöne Krankenhauserlebnisse und meine frühesten Kindheitserinnerungen stammen leider auch von einem längeren Aufenthalt im Alter von 3 Jahren. Und mein letzter, wenn auch freiwilliger Krankenhausaufenthalt 2001 war auch nicht besonders angenehm und nch dazu nicht heilsam. Dieses Mal war es wirklich eine ganz kurze und auch weitesgehend schmerzfreie Angelegenheit, aber ich bin trotzdem sehr froh, seit gestern wieder zuhause zu sein und noch ein paar Tage Ruhe zu haben, bevor es wieder ins Büro geht 🙂

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