Crossing my path

Neulich habe ich mal etwas ganz Verrücktes gemacht. Ich bin an einem Wochenende bereits vor dem Mittag aufgestanden, weil ich Freunde zu Besuch hatte und wir noch gemeinsam frühstücken wollten, bevor sie wieder abreisen. Normalerweise würde ich mich in so einem Fall relativ schnell wieder zurück ins Bett verdrücken, um noch ein wenig zu dösen, aber es nach der Hitze des vorherigen Tages an diesem Morgen  ganz angenehm draußen und da die Sonne noch ein wenig mit den Wolken Versteck spielte, beschloss ich, die Gunst der Stunde einfach mal zu nutzen. Ich packte meine Fototasche, schnappte mir mein erst kürzlich wieder repariertes Fahrrad und machte mich  auch den Weg Richtung Südpark, fest entschlossen, dieses Mal eine richtig große Runde zu fahren und auch mal ein paar neue Ecken zu erkunden. Meinen ersten Zwischenstop legte ich am Friedhof Stoffeln ein, wo ich bei einem kurzen Spaziergang diese stacheligen Gefährten auf dem Boden entdeckte. Wieder einmal musste ich feststellen, wie sehr ich so ein schwenkbares Kameradisplay inzwischen zu schätzen weiß, obwohl ich früher noch vehement behauptet hätte, sowas nicht gebrauchen zu können. Kleine Dinge am Boden sammle ich inzwischen jedoch unheimlich gerne ein und das ohne eine Bauchlandung machen zu müssen. In ein paar Tagen heißt es für mich wieder einmal Koffer packen für einen Besuch in der Heimat und ich hoffe, dass ich die freie Zeit auch dazu nutzen kann, endlich mal wieder ein paar neue, frische Bilder mitzubringen. Von schönen Dingen auf dem Boden, in der Luft oder auch am Meer.

Stachelige grüne Kastanie auf braunem BodenEinzelner Tannenzapfen auf erdigem Grund

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9 Replies to “Crossing my path”

  1. Hallo Viola,
    viel Freude und schöne Erlebnisse im Norden wünsche ich dir. Bei guter Laune kommen dann auch die Motive angeflogen, ganz automatisch. Und wenn nicht, war vielleicht anderes einfach wichtiger.
    Vielleicht lohnen sich ja auch die Motive im familieren Umfeld, der heimatlichen Wohnung? Einer meiner letzten Besuche bei meinen Eltern habe ich genutzt mal die gewohnte Umgebung mit der Kamera zu entdecken, alte Erinnerungen, denn nicht nur irgendwelche Geisterdörfer in den USA kann man z.B. in Sepia und hartem Kontrast auf neue Art ent“wickeln“.
    Einen schönen Sommer und liebe Grüße.
    Jörg

    1. Vielen Dank, Jörg. Da hast Du recht, auch in der gewohnten Umgebung lassen sich oft spannende Dinge entdecken. Meine Eltern wohnen ja in einem Haus am Stadtrand, da reichen oft schon ein paar Schritte aus und selbst wenn ich garnicht weg gehe, habe ich noch den Garten und Hund Felix 🙂 Theoretisch habe ich ne lange Liste mit Fotoideen (Streetart, Zoo, Hanse Sail, …), aber vielleicht verbringe ich den Großteil der Zeit auch einfach kameralos mit Freunden und/oder am Strand.
      Liebe Grüsse, Viola

  2. liebe viola, ich finde schwenkbare displays toll, auch wenns für mich erstmal keines geben wird 🙂 wieder ein schönes zweierensemble an fundstücken, interessant kombiniert und wunderbar beleuchtet.
    auf die fundstücke aus dem norden freu ich mich schon sehr!

    1. Nun ja, Du könntest theoretisch auf die andere Seite der Macht wechseln 😉 Wenn ich analog knipse, muss ich auf diesen Luxus ja auch verzichten, dann legt man sich halt mal wieder auf den Boden oder hofft einfach, alles ist drauf. Ich bin auch schon gespannt, ob es mit der Knipserei in der Heimat auch klappt und weiss noch garnicht so recht, wieviel Equipment ich mitschleppen will und was genau. Ich werd das einfach mal kurzfristig aus dem Bauch heraus entscheiden 🙂

      1. hmmm… könnte ich zwar, würde ich aber „nur“ wegen dem display dann auch nicht. immerhin ist mein fuhrpark mittlerweile ja doch schon ganz schön geldintensiv wenn man alles zusammen nimmt und es bleibt ja dabei, dass ich die haptik der gelben einfach mehr mag ^.^ ich werde mich also wohl einfach zähneknirschend damit abfinden müssen -.-

        würd ich auch sagen. das gefühl wird dich schon wissen lassen, nach welchen motiven du grade suchen sollst 🙂

        1. Das mit dem Systemwechsel war auch eher als Scherz gedacht 🙂 Und man kann halt auch nicht alles haben, irgendwas ist immer.

          1. da hast du wohl recht 😉

  3. So schön zart und nah! Ich mag die beiden Bilder sehr!!!

    1. Ja, ganz nah ran, so oft es geht 🙂 Freut mich, dass Dir die kleinen Stacheligen gefallen, Markus.

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