Fragile things

Wie ich kürzlich gehört und eigentlich auch schon fast vermutet habe, ist der Post mit meinen großen Neuigkeiten durch ein kleines technisches Missgeschick bzw. aufgrund meiner Unaufmerksamkeit offenbar mehr oder weniger unbemerkt im sagenumwobenen Ether verschwunden. Falls es unter euch also jemanden gibt, der sich noch immer fragt, was es denn nun demnächst für eine Veränderung in meinem Leben geben wird: Blättere doch einfach mal etwa eine Woche zurück, der Beitrag Embracing the Unexpected sollte die Antwort liefern. Natürlich könnt ihr auch einfach noch ein bisschen länger warten, es wird in den kommenden Wochen ganz bestimmt noch das eine oder andere Mal Erwähnung finden.

So viel mehr wollte ich heute eigentlich auch gar nicht hier loswerden, aber wenn ich nun schon mal hier sitze und zu später Stunde über die Tasten klimpere während ich mal wieder darauf warte, dass meine Waschmaschine mit ihrem Programm durch ist, kann ich es mir natürlich nicht verkneifen, auch noch ein wenig in meinem Fotos herum zu stöbern. Ausnahmsweise auch mal nicht einfach nur so, denn ich hatte vorhin so ein Bild im Kopf, von dem ich glaubte, das es im letzten Herbst aufgenommen wurde, tatsächlich ist es aber doch schon etwas mehr als zwei Jahre alt. Während ich es noch ein bisschen aufgefrischt und zum Leuchten gebracht habe, fiel mein Blick auf seine Gefährten und auch wenn sie alle nur winzig kleine Details des ganz alltäglich Lebens darstellen, kann ich mich trotzdem noch ganz genau an diesen Nachmittag erinnern, an den Ort, an dem ich sie entdeckt habe und natürlich, wie kann es auch anders sein, die Blicke der Menschen, die sich ein bisschen über die kleine Frau mit der Kamera wundern, die unten auf dem Boden kniet und irgendwelche seltsamen Dinge fotografiert.

Zerfallendes welkes Blattgerüst in Orange

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2 Replies to “Fragile things”

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