Tattered in the thorns

Ich schäme mich ja schon ein klein wenig es zu sagen, aber heute habe ich mich zum ersten Mal in diesem Jahr dazu aufraffen können, endlich mal wieder ins Fitnessstudio zu gehen, wenn auch nur um beim gemütlichen Strampeln auf dem Fahrrad ein bißchen was zu lesen. Kaum war ich wieder zuhause, die Einkäufe waren noch nicht einsortiert und die Sportsachen auch noch in der Tasche, piepste mich plötzlich und ganz unerwartet mein Handy an. Ein ehemaliger Kollege und inzwischen guter Freund erkundigte sich nach meinem Befinden und fragte nach, wann es denn mal wieder etwas im Blog zu lesen gibt. In solchen Momenten macht sich durchaus mein schlechtes Gewissen bemerkbar, allerdings konnte ich ihn dieses Mal relativ schnell vertrösten, denn ich hatte mir ohnehin vorgenommen, heute Abend noch einen neuen Beitrag zu verfassen, auch wenn ich keine Idee hatte, was ich nun schon wieder schreiben soll. Es herrscht immer noch allgemeiner Wortmangel, aber erfahrungsgemäß fällt mir meistens doch immer irgendwelches Zeugs ein, wenn ich erstmal vor dem Bildschirm sitze und die Finger über die Tastatur klappern. Und siehe da, nun sind schon fast 200 Wörter aus der scheinbaren Leere in meinem Kopf heraus gepurzelt.

In den letzten Tagen hat sich nicht wirklich viel getan, ein bißchen was gibt es aber trotzdem zu erzählen. Nach einigem hin und her habe ich es letzte Woche dann doch noch geschafft, endlich die Anmeldeformulare bzw. Seiten für den Newsletter zu meiner neuen Webseite fertig zu basteln und ordentlich einzubinden. Da ich mich dazu entschieden hatte, dafür einen externen Anbieter, nämlich MailChimp, zu verwenden und ich ja ohnehin ein wenig pingelig bin, war es ein klein wenig komplizierter als einfach nur ein Widget in den Footer zu integrieren und ich werde mich auch noch an den neuen Workflow beim Erstellen des eigentlichen Newsletters gewöhnen müssen, aber dafür ist es so flexibler und bietet mir für die Zukunft einfach ein paar mehr Möglichkeiten. Man kann u.a. das Anmeldeformular als Reiter einer Facebookseite hinzufügen, das fand ich schon sehr interessant, auch wenn sich wohl erst langfristig zeigen wird, ob es sinnvoll ist oder nicht. Auch das Thema SEO hat mich in den vergangenen Tagen ganz schön beschäftigt und auch wenn es durchaus interessant ist, welche Möglichkeiten man damit so hat, werde ich vermutlich nicht allen Richtlinien folgen können und versuchen, meinem Stil so weit wie möglich treu zu bleiben. Nachdem das Wochenende eher ruhig verlaufen ist, wurden ich zum Wochenanfang gestern von beinahe frühlingshaften Temperaturen und strahlendem Sonnenschein überrascht, so dass ich nachmittags einfach mal in den Südpark abgehauen bin und später noch spontan eine Freundin besucht habe. Von diesem Spaziergang habe ich, wie könnte es auch anders sein, ein paar neue Blätterbilder mitgebracht, die mir vom Licht her viel besser gefallen als die Aufnahmen von meinem letzten Spaziergang vor knapp 2 Wochen, die ich eigentlich heute zeigen wollte. Ich stöbere zwar ab und zu auch mal ganz gerne im Archiv, manchmal mehr, manchmal weniger, aber so ganz frische Bilder zu veröffentlichen, finde ich immer noch am schönsten.

Oranges Blatt zwischen Dornenzweigen
Zerfetztes Blatt zwischen kahlen Zweigen

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4 Replies to “Tattered in the thorns”

  1. ja, die blätterliebe. ein wahnsinn, diese farben! diese newslettersache klingt interessant. ich muss mir da beizeiten auch mal gedanken drüber machen, für die firma. darf ich dich dann vielleicht mal nach deinen erfahrungen fragen?

    1. Sie nimmt einfach kein Ende, zumindest noch nicht. Heute scheint wieder die Sonne, vielleicht geh ich gleich nochmal raus 🙂
      Wegen dem Newsletter kannst Du mich natürlich jederzeit gerne fragen. Ich bin auf MailChimp hauptsächlich deshalb gekommen, weil ich selber mindestens 3 Newsletter bekomme, die es auch benutzen.

      1. das ist gut zu wissen. ich glaube nämlich, dass das ohnehi das plugin ist, über das ich bei meiner letzten recherche auch gestolpert bin.

        1. Kann gut sein. Das Plugin habe ich letztendlich aber nicht benutzt, sondern den HTML-Code kopiert und ein bißchen angepasst. Man hat da ja diverse Möglichkeiten, deswegen hat es etwas länger gedauert 🙂

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