Coming out

Gestern war vermutlich der bislang schönste und wärmste Tag des diesjährigen Frühlings und ich hatte so gut wie nichts davon, da ich die meiste Zeit des Tages im Zug gesessen und mich noch einmal auf den langen Weg von Rostock nach Düsseldorf gemacht habe. Am vergangenen Freitag konnte ich nämlich endlich die Schlüssel für meine Wohnung in Empfang nehmen, für die strategische Möbelplatzierung und Küchenplanung noch ein wenig ausmessen und auch schon die Lichtverhältnisse zu verschiedenen Tageszeiten testen, da wir morgens zur Übergabe den Zollstock vergessen hatten. In den nächsten Tagen und Wochen wird es dann richtig Ernst und auch jetzt gibt es schon an jedem Tag so ein paar Momente, in denen mich der Gedanke an den bevorstehenden Umzug und die damit verbundene Arbeit doch leicht in Panik versetzt. Glücklicherweise geht das meistens ziemlich schnell vorbei wenn ich mich daran erinnere, wie oft ich in den vergangenen 16 Jahren schon umgezogen bin, ganz ohne Probleme. Natürlich habe ich inzwischen sehr viel mehr Bücher, Bilder, Kleider und auch Möbel, außerdem geht es ohne Fahrstuhl von der ersten in die vierte Etage, aber ich muß die Sachen ja nicht selber tragen, darum kümmert sich die Umzugsfirma. Auch wenn ich meine schnuckelige Altbauwohnung in Düsseldorf schon ein wenig vermissen werde und es auch noch ein bißchen dauern wird, bis im neuen Heim alles so steht bzw. hängt wie ich es gerne hätte, freue mich trotzdem auf die Veränderung und hoffe, dass ich bald im eigenen Arbeitszimmer mit neuen Ideen so richtig durchstarten kann.

Junger Pflanzentrieb auf Acker

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6 Replies to “Coming out”

  1. Super passende Aufnahme! Na das hört sich ja nach vollem Tatendrang an, find ich Klasse!

    1. Vielen Dank Peter 🙂 Ich versuche ja noch, mich ein wenig zurückzuhalten und nicht zu viel zu versprechen, denn erfahrungsgemäß habe ich immer mehr Ideen und Konzepte als ich tatsächlich realisieren kann. Aktuell steht jetzt erstmal der Umzug ganz oben auf der Liste, aber ich hoffe, dass ich danach die Frühjahrsmüdigkeit abschütteln und mich endlich so richtig in die kreative Arbeit stürzen kann. Vielleicht verbringe ich aber auch einfach nur ganz viel Zeit am Meer 🙂

      1. Oder noch besser ganz viel Zeit kreativ am Meer verbringen 😉

        1. Oh ja! Wasser fotografiere ich eh am allerliebsten 🙂

  2. ich drücke dir jedenfalls die daumen!!

    1. Dankeschön! Bin gerade schon fleissig dabei, Bohr-und Nagellöcher an den Wänden zuzuspachteln. Wieso hab ich bloss so viele Bilder?

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