Über den Dächern von Burgas und anderswo

Nachdem kürzlich ein netter WordPress Happiness Engineer meinen Feed repariert hat, habe ich beschlossen, gleich wieder einen neuen Beitrag zu schreiben, der euch dieses mal hoffentlich erreicht und vielleicht auch dazu bewegt, die zwei letzten, unterschlagenen Beiträge auch noch anzuschauen. Falls ihr keine Lust habt, dafür extra auf meine Seite zu gehen, könnt ihr das auch ganz bequem direkt im Reader tun, indem ihr oben links auf meinen Avatar klickt, dadurch werden euch nämlich alle Beiträge meines Feeds angezeigt. Es würde mich sehr freuen, wenn sich zumindest ein paar von euch die Mühe machen, denn in diesen Beiträgen habe ich meine ersten und liebsten Instantfilm-Bilder gezeigt, die ich mit meiner neu erworbenen Fuji Instant Mini in Bulgarien gemacht habe und noch ein kleines bißchen mehr von meiner Reise erzählt.

Heute gibt es auch schon die letzte Serie von analogen Reiseerinnerungen. Mit Ausnahme der letzten beiden Bilder, die auf der Heimfahrt nach Meden Rudnik am Ufer des Burgassees entstanden sind, wurden alle unten gezeigten Aufnahmen gewissermaßen mitten in Burgas gemacht. Den Blick auf die Dächer der Stadt verdanke ich dem Freund meiner Eltern, der in einer Werbeagentur arbeitet und uns kurz mit ins Büro genommen hat, das sehr zentral in der Nähe des Hauptbahnhofs liegt, den man in der Mitte des vierten Bildes erahnen kann. Wenn man im dritten Bild über das Dach des gelben Krankenhauses schaut, kann man den Hafen sehen und links sogar fast den Schriftzug ‚Burgas‘ lesen, wenn man mit dem kyrillischen Alphabet vertraut ist. Ebenfalls Glück hatten wir später am Hafen, wo wir kurz ins Fährterminal rein fahren und uns ein wenig umschauen durften. Während die Männern schon mal zum Restaurant fuhren, weil mein Vater aufgrund seiner Behinderung ja nicht so weit laufen kann, stand für uns Frauen als nächstes ein Spaziergang durch den großen Park auf dem Programm, der sich zwischen der Innenstadt und dem Strand befindet. Den kleinen Zwischenstop am Seeufer haben wir an einem anderen Tag gemacht, nachdem wir vorher x-mal dran vorbei gefahren sind. Da meine Oma ja früher direkt in der Stadt gewohnt hat und wir nicht viel umher gefahren sind, kannte ich eigentlich nur das Meer und war mir gar nicht bewusst, dass Burgas auch noch von mehreren Seen umgeben ist. Wenn man dazu noch bedenkt, dass es hier in Rostock zusätzlich zum Meer ja auch noch den Fluss und den Baggersee gibt, ist es vermutlich wirklich kein Wunder, dass das Wasser mein Element ist und ich in einer Stadt so ganz ohne Wasser vermutlich niemals glücklich werden würde.

Hochhäuser im Hintergrund
Blick auf Häuserdächer
Das Dach des Krankenhauses und der Hafen im Hintergrund
Häuserdächer und der Hafen im Hintergrund
Ein gespiegelter Blick auf den Hafen
Blick über das Hafenbecken
Weg durch den Park
Parkweg neben der Promenade
Gewächshaus im Park
Rote Blumen im Park
Blick über den Burgassee in Richtung Stadt
Blick über den Burgassee in Richtung Stadt

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4 Replies to “Über den Dächern von Burgas und anderswo”

  1. ich liebe das flair der instant filme <3 deine anderen beiträge schaue ich mir gleich an, wäre sehr schade, sie zu verpassen!

    1. Ich auch. Ist halt einfach ne ganz andere Ästhetik und irgendwie charmant unperfekt.

  2. Wonderful images. I really love the blurry or soft expression of the analogue process.

    1. Thank you, Otto! I also like the look a lot. It’s a bit dreamy and allows me to capture scenes that I would bother to shoot digital.

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