Lange vergessen und wieder ganz neu entdeckt

Nach einer etwas längeren Pause melde ich mich wieder zurück, wenn auch ein klein wenig verschlafen. Man könnte natürlich vermuten, dass das etwas mit der Zeitumstellung am Wochenende zu tun haben könnte oder auch einfach ganz normal ist an einem Montag. Tatsächlich ist es aber wohl eher dem Beginn des Frühlings und dem dadurch bedingten sonnigem Wetter zuzuschreiben. Ganz egal wie sehr mir die kurzen, dunklen Tage des Winters auch zu schaffen machen und wie groß die Freude über die Rückkehr des Lichts auch sein mag, ich werde einfach immer furchtbar schläfrig, wenn ich länger draußen in der Sonne bin. Natürlich möchte ich ja trotzdem nicht die ganze Zeit in meiner Wohnung verbringen, also habe ich heute morgen als erstes mein kleines Trampolin auf den Balkon gerollt und in der Morgensonne ein wenig Frühsport gemacht. Da mein Arbeitszimmer auf der gegenüberliegenden Seite der Wohnung liegt, schaut dort die Sonne erst am später Nachmittag kurz vorbei, da merke ich nicht ganz so doll, was ich draußen schönes verpasse und kann ein bißchen am Computer arbeiten.

Nachdem ich mich ja neulich schon mit der Archivierung meiner Cyanotypien beschäftigt habe, waren als nächstes die analogen Bilder dran. Für das Füllen der Fotoalben habe ich zunächst alle bereits vorhandenen Papierabzüge durchgeschaut und schon mal einige Bilder aussortiert. Dabei sind mir schon einige Aufnahmen aufgefallen, an die ich mich überhaupt nicht erinnern konnte oder vielleicht damals auch noch nicht so interessant gefunden habe. Als ich dann damit begann, die digitalen Versionen meiner Filmexperimente für den geplanten Lightroom-Import zusammenzusuchen, musste ich feststellen, dass ich offenbar einige Bilder beim Transfer zwischen verschiedenen Computern und Festplatten verbummelt habe. So musste ich doch etwas mehr scannen als gedacht, aber auch dabei habe ich noch ein paar vergessene Bilder entdeckt, von denen ich euch heute ein paar eher abstrakte, schlichtere Exemplare zeigen möchte.





In die erste Aufnahme bin ich ganz besonders verliebt und kann garnicht verstehen, wie sie mir vor 4 Jahren überhaupt entgehen konnte. Gerade darum ist das Katalogisieren so wichtig, man finde Dinge einfach leichter, wenn alles an einem Ort ist, und ich habe es nun wirklich lange genug vor mich hergeschoben. Ich muss natürlich trotzdem noch ein bißchen aufräumen, aussortieren und nachbearbeiten, aber ein Anfang ist zumindest schon gemacht. Die Aufnahmen in diesem Beitrag entstanden fast alle mit meiner Nikon FM2N, die noch unveröffentlichten Aufnahmen im Mittelformat, über die ich bei meiner Aufräumaktion natürlich auch gestolpert bin, bekommen vermutlich irgendwann ihren eigenen Beitrag.

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4 Replies to “Lange vergessen und wieder ganz neu entdeckt”

  1. Das erste Bild hat mich auch sofort angelacht! Wunderschön. Eigentlich sollte ich mich auch längst an das Ordnen der Scans und der Negative setzen. Jedes Mal muss ich die Bilder wieder neu suchen, zum Teil auch neu scannen oder erst noch die Negative finden. Was für eine Zeitverschwendung und trotzdem wiederholt es sich immer und immer wieder …
    Aber wie man so schön sagt: „It could be worse“ 😉
    Ich wünsche dir eine ganz schöne Frühlingswoche,
    Anette

    1. Vielen Dank, Anette 🙂 Jetzt hat es doch noch geklappt mit dem Kommentar, auch wenn Dich WordPress nicht erkannt hat.
      Ich denke, für Dich ist es auch noch etwas schwieriger, weil Du sicher viel mehr analoge Bilder hast als ich 🙂 Die Scannerei ist das Schlimmste, ich krieg das auch nicht immer gut hin, aber wenn man das extern machen lässt, kostet es ein Vermögen. Andererseits finde ich es aber auch ganz schön, das Entwickeln, Scannen und ggf. auch drucken selber zu machen und unabhängig zu sein.
      Aber genug davon. Heute ist der bisher schönste Frühlingstag des Jahres und ich gehe jetzt raus in den Garten 🙂

      Liebe Grüsse,
      Viola

  2. ganz besonders mag ich die ersten 4, vor allem in dieser entwicklung. ich finde es immer schön, bilder zu serien zusammenzufassen und wasserspiegelungen haben immer was ganz besonderes.

    1. Das freut mich! Du weißt ja, ich bin ein Serientäter und suche mir immer gerne was zusammen. Ich hatte noch ein Bild von Spiegelungen, das aber farblich nicht passte und ein anderes habe ich erst heute zwischen den Abzügen entdeckt. Den Scan fand ich nicht so spannend, aber wenn man’s dann noch mal in der Hand hat und rumdrehen kann, ist es doch ganz interessant. Aber nun ja, man kann halt nicht immer alles zeigen 🙂
      Die Unterschiede beim Scannen sind manchmal schon arg gross. Das zweite Bild zum Beispiel, sieht auf dem Abzug eher braun bzw. leicht rötlich aus und bei mir ohne irgendwelche Korrekturen eher grün/blau. Es gibt aber auch Bilder, da kriege ich die Negative einfach nicht so hübsch gescannt wie die Abzüge ausschauen. Aber scannen lassen ist mir mittlerweile einfach zu teuer.

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