Frühling mal anders

In den letzten Tagen hat sich der April von seiner eher launischen Seite gezeigt, es wurde noch einmal ungemütlich kalt und sogar ein paar Schneeflocken konnten bei uns an der Küste gesichtet werden. So war es zu Ostern fast ein bißchen wie zu Weihnachten, ich habe mir noch mal ein paar leckere Mutzen schmecken lassen und am vom Winde verwehten Osterfeuer wurde nicht nur Bier, sondern auch Glühwein serviert. Trotz allem hält der Frühling weiterhin Einzug und mit jedem Tag, der vergeht, wird es draußen ein wenig grüner und auch immer bunter. Normalerweise würde ich zur dieser Jahreszeit jede sich mir bietende Gelegenheit nutzen und die aufblühende Natur mit dem Makro einfangen, doch leider habe ich mir noch immer keine neue DSLR gekauft und wie es aussieht, wird es vermutlich noch ein paar Wochen dauern, bis die Preise für das Objekt meiner Begierde sich wieder etwas normalisiert haben. Einerseits ärgert es mich schon ein bißchen, dass ich dadurch nicht ganz so fotografieren kann, wie ich es gerne würde, andererseits nutze ich die Gelegenheit einfach, um den diesjährigen Frühling mal mit anderen Mitteln zu dokumentieren.

Konkret bedeutet das zum einen, dass ich versuche, endlich wieder etwas mehr analog zu fotografieren, ein paar meiner altern Filme zu verbrauchen und etwas mehr mit den verschiedenen Kameras, die sich inzwischen bei mir angesammelt haben, zu experimentieren. Eine Serie von Frühlingsbildern auf Instantfilm ist dabei auch schon entstanden und heute früh habe mit der neu bestellten C41-Fotochemie die ersten Bilder auf Kleinbildfilm entwickelt. Frei nach dem Motto ‚Frühling mal anders‘ habe ich in den vergangenen Tagen außerdem an ein paar neuen Cyanotypien gearbeitet, für die ich ganz frisches Pflanzenmaterial von verschiedenen Sträuchern und Bäumen gesammelt habe. Die nachfolgenden Fotogramme entstanden mit Zweigen von wilder Sauerkirsche, Blutjohannisbeere, Zierkirsche, Haselnuss, Birke, Schlehe und Brautspiere.

 
 
 
 

Abschließend möchte ich die Gelegenheit nutzen, möglichst dezent darauf hinzuweisen, dass man einen Teil meiner Original-Cyanotypien in meinem Etsy-Shop käuflich erwerben kann. Aktuell sind dort etwa 35 Bilder im Format A4 und A5 verfügbar, die preislich zwischen 15 und 30 Euro liegen. Darunter sind auch ein paar neuere, mit roter Acrylfarbe akzentuierte Arbeiten, die ich aus Zeitgründen hier bisher noch nicht gezeigt habe und vermutlich werden in der nächsten Woche noch ein paar weitere Bilder dazu kommen. Schaut einfach mal rein, wenn ihr mögt. Mit dem Coupon-Code OLASWELT417 bekommt ihr bis zum 14. Mai 2017 einen Rabatt von 10%, vielleicht braucht ja noch jemand von euch ein kleines, ungewöhnliches Geschenk zum Muttertag.

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2 Kommentare

  1. Toll, sehr kunstvoll!

    1. Danke! Freut mich wirklich sehr, dass Dir die Bilder gefallen 🙂

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