Vielleicht sollte ich mitten in der Woche, an einem ganz normalen Arbeitstag, nicht wirklich um kurz nach Mitternacht noch mit einem neuen Blogpost anfangen. Ich ahne schon, dass das vermutlich nicht gut enden wird und ich in knapp 8 Stunden ziemlich zerknirscht den Wecker anschauen und schwermütig aus dem Bett fallen werde. Und dennoch, so recht will die Ruhe noch nicht einkehren, zu viele Bilder schwirren mir noch durch den Kopf, zu viele Erinnerungen und Emotionen, die sich in den letzten paar Tagen angesammelt haben. Es ist noch immer wie ein Rausch und so wie mich gestern der Zug beinahe einmal quer durch das Land getragen hat, so scheinen meine Gedanken noch immer stetig um die Welt zu kreisen und nicht so recht Halt machen zu wollen. Sie schaukeln ein wenig hin und her, wie die Wellen des vom Wind zerzausten Meeres, werden immer dunkler in der Stille und funkeln leuchtend hell sobald auch nur ein winziger Lichtstrahl sie streift. In so vielen Momenten schweift der Blick suchend in die Ferne, auf den Horizont, an den Rand des Meeres, und alles scheint so einfach und klar, als könnte man die Hand danach ausstrecken. Und wäre niemals fort gewesen. Oder endlich angekommen.

Just a little bit of drama, baby
Offshore Encounter


Come fly with me

13 Replies to “Am Horizont

    • Na, dann bin ich ja nicht allein. Wobei ich vermute, es ist nur ein Überbleibsel aus dem Urlaub und geht auch wieder vorbei. Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen 🙂

    • Oh, vielen Dank für die lieben Worte, darüber freue ich mich sehr. Viel Schlaf war es nicht, aber ich bin noch immer so aufgedreht und im Bilderrausch, da stört es mich garnicht so sehr 🙂

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