Seit ungefähr zwei Wochen liegen sie schon hier in meinen Entwürfen, ein paar Glaskugelbilder aus der Heimat und da ich gerade so gemütlich auf dem Sofa sitze, die frischen Bilder von heute aber noch nicht zeigen mag, kommen sie mir gerade sehr gelegen. Auch wenn ich in den letzten Tagen und Wochen noch nicht dazu gekommen bin, mit meinen kleinen Wunderkugel hier in Düsseldorf auf Entdeckungstour zu gehen, erinnere ich mich noch gut an meinen Urlaub und auch daran, wie erstaunt ich darüber war, was man so alles darin einfangen kann. Die große Tanne im Garten meiner Eltern macht sich in der Kugel plötzlich ganz klein und das, obwohl ich nur etwa 3 Meter von ihr entfernt gestanden habe. Hund Felix wollte auch unbedingt mit aufs Bild. In Warnemünde habe ich außerdem den grünen Leuchtturm auf der Mole ins runde Visier genommen sowie ein im Hafen liegendes Kreuzfahrtschiff, gewissermaßen als neue Variante des Buddelschiffs. Als ich dort so mit der Kugel in der einen und der Kamera in der anderen Hand an der Wasserkante stand, guckten die vorbeischlendern den Touristen schon mal neugierig und fragten, was ich da denn eigentlich mache. ‚Die Welt auf den Kopf stellen‘ wäre vermutlich eine gute Antwort gewesen, stattdessen hab ich den einen oder anderen einfach mal auf mein Display schauen lassen. Freie nach dem Motto: There is only one way to make them see: Show them! Wie ihr sehen könnt, gibt es im Grunde keine Grenzen, die kleine Welt aus Glas hält sogar ein Stück vom Himmel und das Meer.

Meeting the Giant
Ship in the orb
Trapped light tower
She wore blue

14 Replies to “Heimatkugeln

    • Vielen Dank Anette. Diese ganz andere Sicht auf Dinge finde ich auch sehr spannend. So schaffen es auch mal Motive vor die Kamera, die ich sonst vielleicht eher nicht beachten würde. Das letzte Bild ist bisher auch eins meiner liebsten, trotz oder vielleicht auch wegen seiner Schlichtheit.

    • Danke. Ich glaube, es liegt am Licht, das ist in den beiden Kugeln am schönsten. Ich mag die zwei auch am liebsten.

      Bei der Tanne war es so, dass ich da schon tagelang drumherum geschlichen bin und einfach keinen richtigen Blickwinkel für ein Bild finden konnte. Bis mir einfiel, dass ich ja jetzt eine Zauberkugel habe 🙂

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