Meine Mutter schüttelt nur leicht mit dem Kopf als ich ihr sage, dass ich noch einmal kurz raus muss bevor es dunkel wird und dann schnell mit der Kamera durch die Hintertür verschwinde. Ich laufe über das Gras durch den blühenden Garten und höre wie die zwei Eisenpforten in den vertrauten Tönen klappern und quietschen, als ich sie hinter mir schließe. Bereits nach ein paar wenigen Metern verlasse ich den Sandweg, der hinter den Gärten verläuft, und betrete einen kleinen Trampelpfad, der mich zu einer kleinen Gruppe von jungen Bäumen führt. Dort stehe ich dann und betrachte die im Wind tanzenden Zweige einer Birke während das goldene Licht der Abendsonne ganz langsam hinter den Häusern verschwindet. Ich fange den Wind, das Licht, die Zeit. Nichts weiter als das. Und dennoch genug.

Catching the Wind

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