Draußen scheint endlich mal wieder die Sonne und ich habe trotzdem keine Lust auf einen Spaziergang, da ich mir gestern vermutlich eine Erkältung eingefangen habe und so doch lieber mit zuhause bleibe, um es mir mit warmen Füßen und einer Tasse Tee gemütlich zu machen. Beinahe wäre ich heute Mittag erst gar nicht aufgestanden; ich war einfach noch so müde, nachdem ich in der Nacht wieder viel zu lange wach gelegen habe, aber ich hatte mir vorgenommen, heute noch einen wichtigen Anruf zu erledigen und endlich eine Entscheidung zu treffen. Die Entscheidung, ob ich hier in Düsseldorf bleibe oder in meine Heimat am Meer zurückkehre, zumindest für eine Weile. Im Grunde habe ich mich wohl auch schon längst entschieden, jetzt geht es nur noch darum, ein paar wichtige Dinge zu erledigen, ohne die der nächste Schritt nicht möglich wäre. Eigentlich sollte nichts mehr schiefgehen, aber man weiß ja nie, also drückt mir die Daumen, dass alles so klappt, wie ich es mir vorgestellt habe.

Flussströmung mit Lichtreflexen
Das begleitende Bild läßt vermutlich schon erahnen, wie ich mich entschieden habe, auch wenn ich ein klein wenig schummeln mußte, da ich schon seit Monaten nicht mehr direkt am Meer war. Als ich neulich bei meinen Eltern war, sind wir an einem Nachmittag eine extragroße Runde mit dem Hund Gassi gegangen, da meine Mutter gerne mal schauen wollte, was dort am Ende der Straße neben dem Baggersee überhaupt ist, sie wäre noch nie dort gewesen. Für mich hingegen war es eher eine kleine Reise in die Vergangenheit und ein paar Kindheitserinnerungen, die mich erwarteten, als wir schließlich den kleinen Bach am Ende der Straße erreichten, auch wenn die Brücke, die über ihn führt, vor etwa 10 Jahren komplett erneuert wurde. Als ich dort am Ufer stand und dem Toben des Wasser zusah, kam plötzlich kurz die Sonne zwischen den Wolken hervor und ließ ihre Strahlen über die Oberfläche tanzen. Das könnte ich mir jeden Tag anschauen.

15 Replies to “To sea or not to sea

  1. Auch ich drück dir die Daumen und wünsche dir alles Gute! Das Toben des Wassers könnte ich mir auch jeden Tag anschauen, vielleicht ist es mir ja irgendwann möglich… Ein wunderschönes Bild!
    Liebe Grüße, Anette

    • Ich danke Dir, Anette 🙂 Ich hoffe, dass ich spätestens Ende nächster Woche Bescheid kriege, ob ich die Wohnung bekomme. Da ich ja momentan noch kein Einkommen habe und Ersparnisse leider nicht anerkannt werden, ist es nicht ganz so leicht. Falls es nicht klappt, bleibe ich halt erstmal in Düsseldorf und fahr öfter in die Heimat. Mit beiden Lösungen könnte ich leben. Liebe Grüsse,
      Viola

    • Hallo Sirut! Dein Kommentar ist aus irgendeinem Grund bei mir im Spam-Ordner gelandet, daher habe ich ihn erst heute gesehen. Vielen Dank für die Nominierung! Ich habe mir gerade Deine Fragen angeguckt, die sind nicht ohne. Ich weiß noch nicht, ob ich mitmachen möchte, werde es mir aber mal überlegen.
      Ganz liebe Grüße zurück,
      Viola

    • Danke Peter 🙂 Ich weiss noch, dass wir damals dort am Bach Stichlinge gefangen oder es zumindest versucht haben. Keine Ahnung, was wir mit denen wollten. Früher verliefen unter den Brücke auch noch ein paar große Röhren, durch die sich nur die ganz Mutigen getraut haben. Ach, war schon cool früher, was haben wir für Blödsinn gemacht 🙂
      Lieben Gruss zurück, Viola

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