Es ist nun schon Mitte April und auch hier im Norden ist mittlerweile der Frühling eingekehrt. Bevor es soweit war, wurden wir jedoch zu Ostern noch einmal so richtig vom Winter überrascht, der uns eine ganze Menge frischen Schnee mitbrachte. Da ich an einem Abend des Wochenendes mit Freunden in Warnemünde zum Essen verabredet war, konnten wir zur Abwechslung mal bei Schneegestöber über den Strand laufen und viele Kinder waren am Ostersonntag wohl eher Schlitten fahren statt Eier suchen. Ich habe die Gelegenheit genutzt, um am Ostermontag noch schnelle eine Rolle Film voll zu knipsen bevor der ganze Schnee wieder geschmolzen ist. Leider habe ich es an dem langen Wochenende wohl doch etwas übertrieben und mir prompt eine richtig fiese Erkältung eingefangen – Bronchitis, Sinusitis, das volle Programm. Den schlimmsten Teil habe ich hoffentlich inzwischen überstanden, aber so ganz fit bin ich noch immer nicht und unabhängig von der Erkältung plagen mich gerade leider noch ein paar ältere Probleme. Da heute jedoch der Tag der Filmfotografie ist und ich in den letzten Monaten ja eigentlich nur analog fotografiert habe, wollte ich zumindest einen kleinen Beitrag veröffentlichen und gleich mal testen, ob es dieses Mal mit der Anzeige im WordPress Reader klappt. Der letzte Beitrag mit digitalen Makroaufnahmen ging nämlich leider wieder verloren, dabei hatte ich gehofft, das Problem wäre mittlerweile endgültig gelöst.

Doch zurück zum Thema Filmfotografie. Weil ich mit dem Bloggen und auch dem Teilen auf Flickr, Instagram, etc. gerade wieder sehr hinterherhinke, habe ich immer noch sehr viele unveröffentlichte Bilder auf Lager und für den heutigen Beitrag ein paar Aufnahmen heraus gesucht, die Mitte Februar nach einem Arztbesuch entstanden sind. Auf dem Weg von der Straßenbahnhaltestelle bzw. dem Fahrradweg zur Arztpraxis befindet sich ein kleiner Teich, auf dessen gefrorener Oberfläche sich ein paar Enten und Möwen tummelten. Daran konnte ich natürlich nicht vorbei gehen, ohne ein paar Momente auf Film festzuhalten.

Für die Interessierten noch kurz ein paar technische Details: Nikon FM2N mit Nikkor 50mm f/1.8, Lomography Earl Grey 100 Film entwickelt bei ca. 20°C im Jobo-Tank mit Caffenol-C, fixiert mit Adofix P. Für die Herstellung des Entwicklers habe ich auch dieses Mal wieder 6 EL Kaffee, 3 EL Waschsoda und 1/4 TL Vitamin C in 350 ml Wasser aufgelöst. Die Entwicklungsdauer lag bei etwa 15 Minuten, fixiert wurde ca. 5 Minuten.

2 Replies to “Von frierenden Enten und lachenden Möwen

  1. die bilder sind ganz wunderbar. die körnung und das kontraststarke schwarzweiß machen sie wunderbar zeitlos.
    diverse aktuelle und ältere problemchen sind weniger schön 🙁 ich hoffe, dass es dir damit auch bald wieder besser geht <3

    • Freut mich, dass sie Dir gefallen. Ich habe noch ganz viele Aufnahmen, ein paar Blätter sind auch dabei 🙂
      Gesundheitlich werd ich wohl noch ein paar schwierige Wochen haben, aber immerhin habe ich die Erkältung nach 2 Wochen schon so gut wie überstanden.

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